Online-Vor­trag an der Uni­ver­si­tät Bay­reuth: „Jüdi­sches Leben: Sir Ber­nard Katz – über die Funk­ti­on der Syn­ap­sen in unse­rem Gehirn“

Logo 1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland

Im Rah­men der näch­sten Ring­vor­le­sun­gen zum „Jüdi­schen Leben“ an der Uni­ver­si­tät Bay­reuth stellt am Don­ners­tag, 15. Juli 2021, 18.00 Uhr, Pro­fes­sor Dr. Ste­fan Schu­ster, Lehr­stuhl für Tier­phy­sio­lo­gie, Uni­ver­si­tät Bay­reuth, das Leben und Werk von Sir Ber­nard Katz vor. Sei­nem Vor­trag hat Pro­fes­sor Schu­ster den Titel „Sir Ber­nard Katz und des­sen fun­da­men­ta­le Ein­sich­ten. Über die Funk­ti­on der Syn­ap­sen in unse­rem Gehirn als Fun­da­ment für die Hirn­for­scher“ gegeben.

Zum Vor­trag: Dem Wort Syn­ap­se begeg­nen wir im All­tag häu­fig, sei es in Berich­ten über schreck­li­che Krank­hei­ten oder als etwas, das für unser Den­ken und Lern­ver­mö­gen wich­tig ist. Wer sich näher für die unglaub­lich span­nen­den Ver­bin­dun­gen inter­es­siert, mit denen Ner­ven­zel­len unter­ein­an­der oder mit Sin­nes- oder Mus­kel­zel­len kom­mu­ni­zie­ren, der wird irgend­wann auf den Namen Katz sto­ßen. Sir Ber­nard Katz, der 1911 in Leip­zig gebo­ren wur­de und mit herr­li­chem Humor und kräf­ti­gem säch­si­schen Akzent aus­ge­stat­tet war, hat mit wun­der­schö­nen und glas­klar durch­dach­ten Expe­ri­men­ten die grund­sätz­li­che Natur der syn­ap­ti­schen Über­tra­gung geklärt.

Pro­fes­sor Schu­ster wird in sei­nem Vor­trag den Zuhörer*innen – ganz unab­hän­gig vom jewei­li­gen Hin­ter­grund – ein Gefühl für die zeit­lo­se Schön­heit und Klar­heit der Expe­ri­men­te von Katz geben. Dazu wird Pro­fes­sor Schu­ster ein Bild von den Wahr­neh­mun­gen von Sir Ber­nard Katz ver­mit­teln, sei­ne Ent­wick­lung als staa­ten­lo­ser, rus­sisch-stäm­mi­ger Jude in Deutsch­land bis 1934 und sei­nen auf­re­gen­den Weg nach Eng­land, dem spä­te­ren Nobel­preis und Rit­ter­schlag, aufzeigen.

Im Anschluss an den Kurz­vor­trag (von max. 45 Minu­ten Dau­er) haben die am Ver­an­stal­tungs­tag Teil­neh­men­den die Mög­lich­keit, Fra­gen zu stellen.

Die Vor­trä­ge, die bis auf wei­te­res digi­tal statt­fin­den, sind auch im Nach­hin­ein als Mit­schnitt abruf­bar. Nähe­re Infor­ma­tio­nen und das Gesamt­pro­gramm anläss­lich des Fest­jah­res sind unter www​.jue​di​sches​-leben​.uni​-bay​reuth​.de abrufbar.

Die Auf­be­rei­tung der Inhal­te durch Wis­sen­schaft­ler der Uni­ver­si­tät Bay­reuth hat den Anspruch, auch für Fach­frem­de nach­voll­zieh­bar und ver­ständ­lich zu sein. Die Vor­trä­ge der Ring­vor­le­sung wen­den sich an alle Inter­es­sier­ten inner­halb und außer­halb der Uni­ver­si­tät Bayreuth.

Die Vor­trä­ge der Rei­he bau­en the­ma­tisch nicht auf­ein­an­der auf, son­dern wid­men sich immer Ein­zel­per­sön­lich­kei­ten. Sie kön­nen des­halb auch unab­hän­gig von­ein­an­der ver­folgt werden.

Der letz­te Vor­trag aus der Rei­he der Ring­vor­le­sun­gen fin­det am 29. Juli 2021 statt.

Im Rah­men des Fest­jah­res zu 1700 Jah­ren leben­di­ger jüdi­scher Tra­di­ti­on in Deutsch­land bie­tet die Uni­ver­si­tät Bay­reuth wei­te­re Ver­an­stal­tun­gen zum Gene­ral­the­ma „Jüdi­sches Leben“ an. Nähe­re Infor­ma­tio­nen fin­den Sie unter www​.jue​di​sches​-leben​.uni​-bay​reuth​.de

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