Ober­fran­ken: Rund 334,8 Mil­lio­nen Euro an Coro­na-Hil­fen aus­be­zahlt Ins­ge­samt 17.145 Anträ­ge aus Ober­fran­ken bewilligt

Weigand - Hohenner / Foto: IHK

Wei­gand – Hohen­ner / Foto: IHK

Rund 334,8 Mil­lio­nen Euro an Coro­na-Hil­fen wur­den seit Juli 2020 an ober­frän­ki­sche Unter­neh­men aus­be­zahlt, wie die IHK für Ober­fran­ken Bay­reuth mel­det. Bis­her wur­den 17.145 Anträ­ge bewil­ligt. Vor allem pro­fi­tier­ten die Unter­neh­men der Regi­on von der Über­brückungs­hil­fe III.

Die­se Sum­me von 334.8 Mil­lio­nen umfasst die Zah­lun­gen aus den Hilfs­pro­gram­men Über­brückungs­hil­fe I bis III, die November‑, Dezem­ber- sowie die Neu­start­hil­fe. Die IHK Mün­chen und Ober­bay­ern ist im Auf­trag der Baye­ri­schen Staats­re­gie­rung für die Abwick­lung der Wirt­schafts­hil­fen zustän­dig. Bay­ern­weit wur­den seit Juli 2020 rund 250.000 Anträ­ge bewil­ligt und 6,2 Mil­li­ar­den Euro an Coro­na-Wirt­schafts­hil­fen aus­be­zahlt. Hin­zu kom­men noch 2,2 Mil­li­ar­den Euro aus der Sofort­hil­fe, mit der die Unter­neh­men zu Beginn der Pan­de­mie unter­stützt wur­den. „Die­ser Betrag zeigt, wie weit­rei­chend die Fol­gen der Pan­de­mie waren“, so Son­ja Wei­gand, IHK-Prä­si­den­tin der IHK für Ober­fran­ken Bayreuth.

Fast die Hälf­te der Mit­tel kamen dabei dem Gast­ge­wer­be zugu­te, also Hotels und Restau­rants, aber auch Bars, Dis­ko­the­ken und Cate­ring-Unter­neh­men. Es fol­gen der Groß- und Ein­zel­han­del sowie der Bereich „Kunst, Unter­hal­tung und Erholung“.

Wei­ter­hin Hil­fen für ein­zel­ne Bran­chen benötigt

„Auch wenn die Coro­na-Hil­fen nur einen Teil der durch die Pan­de­mie ver­ur­sach­ten Kosten und Ver­lu­ste abdecken konn­ten, waren sie für vie­le Unter­neh­men über­le­bens­not­wen­dig“, so Wei­gand. Zu erheb­li­chen Ver­zö­ge­run­gen kam es zum Pro­gramm­start, als die not­wen­di­gen Antrags- und Bear­bei­tungs­platt­for­men des beauf­trag­ten IT-Dienst­lei­sters der Bun­des­re­gie­rung nicht zur Ver­fü­gung stan­den und anfangs des­halb kei­ne Coro­na-Hil­fen aus­be­zahlt wer­den konnten.

„Zwar konn­ten inzwi­schen die mei­sten Unter­neh­men wie­der vom Kri­sen­mo­dus in den Zukunfts­mo­dus umschal­ten, vie­le Bran­chen sind aber wei­ter­hin erheb­lich von Ein­schrän­kun­gen und Schlie­ßun­gen betrof­fen“, so IHK-Haupt­ge­schäfts­füh­re­rin Gabrie­le Hohen­ner. Die Ver­tre­te­rin­nen der IHK begrü­ßen des­halb aus­drück­lich die Ver­län­ge­rung der Über­brückungs­hil­fe III plus und der Neu­start­hil­fe bis zum 30. Sep­tem­ber. Wei­gand: „Hier ist nun der Bund gefor­dert, die erfor­der­li­chen Antrags- und Bear­bei­tungs­platt­for­men zeit­nah zur Ver­fü­gung zu stel­len, damit die Coro­na-Mit­tel schnellst­mög­lich an die betref­fen­den Unter­neh­men aus­be­zahlt wer­den können.“

Ins­ge­samt flos­sen 334,8 Mil­lio­nen Euro nach Oberfranken

Ins­ge­samt flos­sen 334,8 Mil­lio­nen Euro an die ober­frän­ki­schen Unter­neh­men. 14,1 Mil­lio­nen Euro ent­fie­len auf die Über­brückungs­hil­fe I (bis Novem­ber 2020), 21,9 Mil­lio­nen Euro auf die Über­brückungs­hil­fe II (bis März 2021), 136,3 Mil­lio­nen Euro auf die Über­brückungs­hil­fe III (seit Novem­ber 2020), 70,4 Mil­lio­nen Euro auf die Novem­ber­hil­fe, 78,9 Mil­lio­nen Euro auf die Dezem­ber­hil­fe und 13,1 Mil­lio­nen Euro auf die Neu­start­hil­fe (seit Janu­ar 2021).

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