Land­kreis ERH: Hoch­was­ser­la­ge Stand Sonn­tag, 11.07.2021 13:00 Uhr und Warnhinweis

Ort: Land­kreis Erlangen-Höchstadt

Stand: Sonn­tag 11.09.2021 (13:00 Uhr)

Die Lage ent­spannt sich und die Pegel sin­ken lang­sam wei­ter. Am Sonn­tag­mit­tag wur­de die Lage nach Flä­chen­la­ge­kon­zept been­det, die Unter­stüt­zungs­grup­pe Ört­li­che Ein­satz­lei­tung und der ein­be­ru­fe­ne Ört­li­che Ein­satz­lei­ter ist aus dem Ein­satz­ge­sche­hen ent­las­sen. Es besteht kein Koor­di­nie­rungs­be­darf mehr.

Den­noch waren die Feu­er­weh­ren im Bereich der Aisch den Sonn­tag­vor­mit­tag noch im Ein­satz, um erst nach sin­ken­den Pegeln erreich­ba­re Gebäu­de­tei­le abar­bei­ten aus aus­pum­pen zu kön­nen. All­ge­mein herr­schen Auf­räum­ar­bei­ten und Rück­bau von Saug­stel­len und Sperrungen.

Die Feu­er­wehr warnt vor Betre­ten über­flu­te­ter Berei­che: ACH­TUNG Lebensgefahr!

Die Pegel und Was­ser­stän­de sin­ken lang­sam, jedoch sind Strö­mun­gen und unter­schied­li­che Tie­fen der Über­flu­tun­gen sehr gefähr­lich. Das Betre­ten von über­schwemm­ten Flä­chen auf Wie­sen oder Wegen birgt unvor­her­seh­ba­re Gefah­ren. Strö­mun­gen und uner­kenn­ba­re Was­ser­stän­de wer­den völ­lig unter­schätzt und kön­nen schnell lebens­ge­fähr­lich sein. In den letz­ten 48 Stun­den muss­ten Ret­tungs­kräf­te von Feu­er­wehr, THW, Ret­tungs­dienst, Poli­zei und Was­ser­ret­tung eini­ge Per­so­nen aus Not­la­gen in über­flu­te­ten Berei­chen sichern und retten.

Eben­so bit­tet die Feu­er­wehr das Befah­ren mit Fahr­zeu­gen, Fahr­rä­dern und auch Stand-Up‑, Paddel‑, und Schlauch­boo­ten zu unter­las­sen. Die flä­chen­decken­de Hoch­was­ser­la­ge for­der­te die Ret­tungs­kräf­te bis­her ohne­hin massiv.

Bericht / Bil­der: KBM Seba­sti­an Weber, Pres­se­spre­cher – Kreis­brand­in­spek­ti­on ERH

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