Höchstadter Poli­zist ret­tet jun­ge Frau vorm Ertrin­ken – Dra­ma­ti­sche Rettungsaktion

Symbolbild Polizei

Höchstadt a. d. Aisch (ots) – Zu einer dra­ma­ti­schen Ret­tungs­ak­ti­on kam es Sams­tag­nach­mit­tag (10.07.2021, 17:00 Uhr) in Höchstadt a.d. Aisch. Hierbei
muss­te eine 18-jäh­ri­ge aus dem Hoch­was­ser geret­tet wer­den. Nach bis­he­ri­gen Erkennt­nis­sen, hat­te die jun­ge Frau zuvor einen kleineren
Ver­kehrs­un­fall auf der A3. Anschlie­ßend wur­de sie mit ihrem beschä­dig­ten Fahr­zeug zu einen Abschlepp­dienst nach Höchstadt ver­bracht. Dort angekommen,
woll­te sie sich von einer Freun­din in Grems­dorf abho­len lassen.

Han­dy navi­gier­te die Frau in das Überschwemmungsgebiet

Die orts­frem­de Frau ließ sich dar­auf­hin von ihrem Han­dy von der Gro­ßen Bau­ern­gas­se nach Grems­dorf navi­gie­ren. Hier­bei muss­te sie jedoch das
Über­schwem­mungs­ge­biet auf der Ver­bin­dungs­stra­ße von Höchstadt nach Grems­dorf überqueren.

Trotz deut­li­cher Warn­schil­der ver­such­te die jun­ge Frau das Hoch­was­ser zu Fuß zu über­que­ren. Auf­grund des Hoch­was­sers hat­te die Aisch an die­ser Stel­le eine
Brei­te von ca. 200 Metern und ein Tie­fe von bis zu 1,50 Metern. Die Frau unter­schätz­te hier­bei die Strö­mung und wur­de fluss­ab­wärts mitgerissen.

Ret­tungs­ak­ti­on durch die Polizei:

Anwoh­ner der Brücken­stra­ße in Grems­dorf wur­den auf die Hil­fe­schreie der Frau auf­merk­sam und ver­stän­dig­ten den Not­ruf, wor­auf die Poli­zei Höchstadt und die
Feu­er­wehr Höchstadt alar­miert wurden.

Die ein­tref­fen­den Strei­fen­be­sat­zun­gen konn­ten die hilf­lo­se Frau kurz dar­auf sich­ten. Hier­bei befand sie sich bereits ca. 150 Meter fluss­ab­wärts in mitten
der Flu­ten und ver­such­te ver­geb­lich gegen die Strö­mung zu schwim­men. Der Ver­such, die Frau mit­tels Laut­spre­cher­durch­sa­ge zu beru­hi­gen blieb auf­grund der
Ent­fer­nung erfolglos.

Da die Frau droh­te zu ertrin­ken, sprang ein 39-jäh­ri­ger Poli­zei­be­am­ter und aus­ge­bil­de­ter Ret­tungs­schwim­mer in das Was­ser und ver­such­te die Dame zu retten.
Kurz dar­auf konn­te der Beam­te die Frau errei­chen und mit­tels einem Ret­tungs­seil an sich sichern. Zusam­men konn­ten sie das ret­ten­de Ufer errei­chen und durch die Feu­er­wehr Höchstadt gebor­gen werden.

Die jun­ge Frau erlitt eine leich­te Unter­küh­lung sowie einen leich­ten Schock. Sie konn­te kurz dar­auf von ihrer Freun­din im Kran­ken­haus Höchstadt abge­holt wer­den. Aus gege­be­nen Anlass warnt die Poli­zei davor, Hoch­was­ser-Warn­schil­der zu miss­ach­ten und den Fluss mit sei­nen teils erheb­li­chen Strö­mun­gen zu betreten.

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