Hoch­was­ser­la­ge in Her­zo­gen­au­rach bis in die Nacht

Hochwasserlage bis in die Nacht. Foto: KBM Sebastian Weber
Hochwasserlage bis in die Nacht. Foto: KBM Sebastian Weber

Nach stei­gen­den Pegeln der Aurach war Her­zo­gen­au­rach am stärk­sten betrof­fen. Hier wur­de mit eini­gen Sand­säcken, die seit 14 Uhr am Stand­ort Buben­reuth durch die Sand­sack­lo­gi­stik der Feu­er­weh­ren Land­kreis Erlan­gen-Höchstadt befüllt wur­den, Vor­sor­ge getrof­fen. Ver­teilt wur­den die Sand­säcke in Git­ter­bo­xen mit Hil­fe von Ver­sor­gungs-LKW des Tech­ni­schen Hilfs­werk und der Feu­er­wehr. Gefüllt wur­den bis zuletzt über 1.500 Sand­säcke inner­halb weni­ger Stunden.

Ab 19 Uhr flos­sen Gro­ße Was­ser­men­gen bis ins Stadt­ge­biet Her­zo­gen­au­rach und lie­ßen den Pegel sicht­lich im Minu­ten­takt anstei­gen. Knapp 50 cm inner­halb von zwei Stun­den. Die Feu­er­wehr kon­trol­lier­te sämt­li­che Berei­che ent­lang der Aurach und schaff­te im wei­te­ren Ver­lauf bereits eini­ge Sand­säcke her­an. Stand 22:15 Uhr blieb der Pegel bei 3,40m ste­hen. Im Umkreis der Schütt waren den­noch eini­ge Kel­ler und Gara­gen betrof­fen, die die Feu­er­wehr aus­pum­pen muss­te. Hier drück­te das Was­ser aus der Kana­li­sa­ti­on und über­schwemm­te Tei­le der Fahr­bahn, die dem­entspre­chend gesperrt wer­den muss­te. Die bereit­ge­stell­ten Sand­säcke wur­den vor­sorg­lich an Zugän­gen zu angren­zen­den Gebäu­den posi­tio­niert. Noch bevor das Was­ser die Schwel­le der Fuß­gän­ger­brücken über­stieg, beru­hig­te sich die Lage. Die Durch­fahrt „An der Schütt“ ist über die Nacht gesperrt.

Die Ein­satz­stel­len­ko­or­di­na­ti­on ging über die Ein­satz­zen­tra­le der Feu­er­wehr Her­zo­gen­au­rach. Für sämt­li­che Anfor­de­run­gen wur­de die Unter­stüt­zungs­grup­pe Ört­li­che Ein­satz­lei­tung im Gerä­te­haus Bai­ers­dorf instal­liert, wo sich unter ande­rem Füh­rungs­kräf­te der Kreis­brand­in­spek­ti­on ein­fan­den. Kreis­brand­rat Mat­thi­as Roc­ca beglei­te­te die Flä­chen­la­ge an ver­schie­de­nen Stel­len. Am frü­hen Nach­mit­tag gab es eine erste Lage­be­spre­chung im Land­rats­amt mit Ver­ant­wort­li­chen des Sach­ge­biets „Öffent­li­che Sicher­heit“, wo bereits im Vor­feld die ersten Maß­nah­men getrof­fen wurden.

KBM Seba­sti­an Weber

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