Hoch­schu­le Hof pro­fi­tiert von Ver­bund­för­de­rung zu KI in der Hochschulbildung

Hochschule Hof
Hochschule Hof

Künst­li­che Intel­li­genz hilft beim Lernen

Mit der För­der­initia­ti­ve „Künst­li­che Intel­li­genz in der Hoch­schul­bil­dung“ unter­stüt­zen Bund und Län­der Künst­li­che Intel­li­genz an ins­ge­samt 81 Hoch­schu­len. Das Ver­bund­pro­jekt „HAnS“ (Hoch­schul-Assi­stenz-System), an dem die Hoch­schu­le Hof zusam­men mit sie­ben wei­te­ren Hoch­schu­len unter Koor­di­na­ti­on der TH Nürn­berg betei­ligt ist, erhält dabei eine För­der­sum­me von fünf Mil­lio­nen Euro.

Ziel­set­zung des Pro­jek­tes „HAnS“ ist ein intel­li­gen­tes Hoch­schul-Assi­stenz-System, das Lehr- und Lern­ma­te­ria­li­en unter­schied­li­cher Fächer im Audio- und Video­for­mat auf einer Lear­ning-Expe­ri­ence-Platt­form sammelt.

Platt­form berei­tet Lern­ma­te­ria­li­en auf

Die Mate­ria­li­en sol­len mit­hil­fe von Sprach­er­ken­nung für wei­te­re Anwen­dun­gen im Bereich der Künst­li­chen Intel­li­genz (KI) auf­be­rei­tet wer­den. Das Lehr­ma­te­ri­al wird somit durch­such­bar gemacht und auto­ma­ti­siert nach Kri­te­ri­en wie Fach­ge­biet, Spra­che oder erfor­der­li­chen Vor­kennt­nis­sen zusam­men­ge­stellt. Dar­auf auf­bau­end wird ein KI-Tutor ent­wickelt, der anhand vor­ge­ge­be­ner Muster auto­ma­ti­siert Übungs­auf­ga­ben und Lern­ziel­kon­trol­len gene­riert. Der Pro­zess der tech­ni­schen Ent­wick­lung wird dabei von den Pro­jekt­part­nern inter­dis­zi­pli­när beglei­tet und kon­ti­nu­ier­lich überprüft.

KI ver­än­dert die Gesellschaft

„In den kom­men­den Jah­ren wird die Künst­li­che Intel­li­genz welt­weit Gesell­schaft, Wirt­schaft und den All­tag der Men­schen ver­än­dern“, erklärt der Vor­sit­zen­de der Gemein­sa­men Wis­sen­schafts­kon­fe­renz, Prof. Dr. Armin Wil­ling­mann, Mini­ster für Wirt­schaft, Wis­sen­schaft und Digi­ta­li­sie­rung des Lan­des Sach­sen-Anhalt. „Mit der För­der­initia­ti­ve tra­gen Bund und Län­der dazu bei, dass die Hoch­schu­len die Fach­kräf­te­ba­sis für Wirt­schaft und Gesell­schaft im Bereich KI wei­ter ver­bes­sern und zugleich Vor­rei­ter bei der Anwen­dung von KI sind.“ Die stell­ver­tre­ten­de Vor­sit­zen­de der Gemein­sa­men Wis­sen­schafts­kon­fe­renz, Anja Kar­li­c­zek, Bun­des­mi­ni­ste­rin für Bil­dung und For­schung, ergänzt: „Künst­li­che Intel­li­genz ist eine der zen­tra­len Schlüs­sel­tech­no­lo­gien der Zukunft. Wir brau­chen auf dem Gebiet der Künst­li­chen Intel­li­genz Spit­zen­kräf­te in Deutsch­land und Euro­pa, damit wir unser Leben in Zukunft tech­no­lo­gisch sou­ve­rän und gemäß unse­rer euro­päi­schen Wer­te gestal­ten kön­nen. Und wir wol­len die Poten­tia­le der Künst­li­chen Intel­li­genz nut­zen, um zum Bei­spiel Lehr- und Lern­pro­zes­se an Hoch­schu­len zu individualisieren.“

Vor­be­rei­tung für Ein­satz an wei­te­ren Bildungseinrichtungen

Prof. Dr. Dietmar Wolff

Prof. Dr. Diet­mar Wolff

„Das Ver­bund­pro­jekt HAnS bün­delt bestehen­de Exper­ti­se in den Berei­chen Soft­ware­ar­chi­tek­tur, Maschi­nel­les Ler­nen, Sprach- und Text­ver­ste­hen, Didak­tik, Bil­dungs­wis­sen­schaft sowie Daten­schutz und Ethik – wir freu­en uns sehr über die För­de­rung“, so Prof. Dr. Diet­mar Wolff, Vize­prä­si­dent Leh­re an der Hoch­schu­le Hof. Das Pro­jekt fun­giert als inter­dis­zi­pli­nä­rer Inno­va­ti­ons­trei­ber für KI in der Hoch­schul­bil­dung und wird von allen betei­lig­ten Hoch­schu­len imple­men­tiert und für den Ein­satz an wei­te­ren Bil­dungs­ein­rich­tun­gen vorbereitet.

Start im Dezem­ber 2021

Ins­ge­samt wer­den im Rah­men der Bund-Län­der-För­der­initia­ti­ve „Künst­li­che Intel­li­genz in der Hoch­schul­bil­dung“ 40 Ein­zel­pro­jek­te von Hoch­schu­len und 14 Ver­bund­pro­jek­te meh­re­rer Hoch­schu­len geför­dert. Mit der För­der­initia­ti­ve stre­ben Bund und Län­der an, die Künst­li­che Intel­li­genz wirk­sam in der Brei­te des Hoch­schul­sy­stems zu ent­fal­ten, bei­spiels­wei­se bei der Gestal­tung von KI-gestütz­ten Lern- und Prü­fungs­um­ge­bun­gen. Die aus­ge­wähl­ten Pro­jek­te wer­den vor­aus­sicht­lich ab Dezem­ber 2021 für eine Lauf­zeit von bis zu vier Jah­ren gefördert.

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