Gold für Stadt­steinacher Ath­le­tin­nen Mar­git­ta Grötsch und Nao­mi Stegmann

Deut­sche Mei­ster­schaft in Was­ser­burg am Inn

Nach­dem im Rasen­kraft­sport im letz­ten Jahr coro­nabe­dingt in kei­ner Alters­klas­se eine deut­sche Mei­ster­schaft aus­ge­tra­gen wur­de, fand die nun kurz­fri­stig aus dem Boden gestampf­te DM der Män­ner und Frau­en im ober­baye­ri­schen Was­ser­burg gro­ßen Zuspruch. Vom Rasen­kraft­sport-Tra­di­ti­ons­ver­ein TSV Stadt­stein­ach waren Mar­git­ta Grötsch und Nao­mi Steg­mann am Start.

Margitta Grötsch(hier beim Steinstoßen) holte mit feinen Leistungen den DM-Titel

Mar­git­ta Grötsch(hier beim Stein­sto­ßen) hol­te mit fei­nen Lei­stun­gen den DM-Titel

In der Leicht­ge­wichts­klas­se bis 58kg war Mar­git­ta Grötsch mit ihrem Hammerwurf-Ergebnis(4kg-Hammer) von 34,88 Metern zunächst nicht zufrie­den. Die Aschaf­fen­bur­ge­rin Fedo­ra Bleicker hat­te hier mit 36,43 Metern die Nase vorn. Mit dem 5kg-schwe­ren und 50 Zen­ti­me­ter lan­gen Wurf­ge­wicht ging es schon knap­per zu. Bleicker schleu­der­te ihr Gerät 19,16 Meter weit, Mar­git­ta Grötsch kam auf 19,08 Meter. Das Steinstoßen(5kg) muss­te den Aus­gang um den begehr­ten Drei­kampf-Titel ent­schei­den. Mit 8,53 Metern stand schließ­lich Sara Zorn(TSG Epp­stein) als Beste in der Ergeb­nis­li­ste, knapp gefolgt von der Stadtsteinacherin(8,50 Meter), wäh­rend Bleicker mit 7,27 Metern wert­vol­le Punk­te ver­lor. Am Ende stand die Ath­le­tin mit den aus­ge­gli­chend­sten Lei­stun­gen auf dem Sie­ger­po­test ganz oben. Mar­git­ta Grötsch hol­te sich ver­dient den deut­schen Mei­ster­ti­tel mit 2016 Punk­ten, vor Fedo­ra Bleicker(1940 Punk­te) und Sina Bocklitz(ASV Erfurt), die auf 1767 Zäh­ler kam.

Mit strahlendem Lächeln nahm Naomi Stegmann ihre Goldmedaille in Empfang

Mit strah­len­dem Lächeln nahm Nao­mi Steg­mann ihre Gold­me­dail­le in Empfang

In der Mittelgewichts-Klasse(-68kg) ließ Nao­mi Steg­mann von Anfang an kei­nen Zwei­fel auf­kom­men, dass sie eine Anwär­te­rin auf den DM-Titel ihrer Gewichts­klas­se sein wür­de. So lag sie im Ham­mer­wer­fen mit 41,73 Metern schon sechs Meter vor der Kon­kur­renz. Im Gewicht­wer­fen erziel­te sie mit 22,13 Metern ein Top-Ergeb­nis und auch die 8,07 Meter im Steinstoßen(Platz zwei) konn­ten zufrie­den­stel­len. Am Ende lag Nao­mi Steg­mann mit 2209 Punk­ten über 300 Punk­te vor der Kon­kur­renz und hol­te sich sou­ve­rän den Titel. Mit ihr stan­den Nico­le Pasker(TSG Eppstein/​1864 Punk­te) und Rena­te Ansel(RG Mutterstadt/​1857 Punk­te) auf dem Siegerpotest.

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