Dorf­platz­bau in Wolfs­berg hat begon­nen – „Schwarz­bau“ am Obe­ren Kohlberg

Baubeginn des neuen Dorfplatzes in Wolfsberg als letzten Bauabschnitt der Dorferneuerung . Foto: Thomas Weichert
Baubeginn des neuen Dorfplatzes in Wolfsberg als letzten Bauabschnitt der Dorferneuerung. Foto: Thomas Weichert

Der zwei­te Bau­ab­schnitt der Dorf­er­neue­rung in Wolfs­berg hat mit dem Bau des Dorf­plat­zes in der Orts­mit­te begon­nen. Dies teil­te Bür­ger­mei­ster Mar­kus Grü­ner (CSU) wäh­rend der Gemein­de­rats­sit­zung am Mitt­woch­abend mit. Die Fir­ma TRH Mey­er aus Peg­nitz rodet inzwi­schen das einst völ­lig zuge­wach­se­ne Gelän­de. Der­zeit wer­de mit einer plan­mä­ßi­gen Fer­tig­stel­lung der Arbei­ten bis Ende Okto­ber gerech­net, so der Rathauschef.

Zum The­ma Orts­ent­wick­lung im Rah­men des inte­grier­ten städ­te­bau­li­chen Ent­wick­lungs­kon­zepts (ISEK) fin­den die für Juli ange­kün­dig­ten Orts­spa­zier­gän­ge in Ober­tru­bach am Frei­tag, den 9. Juli um 17 Uhr sowie am Frei­tag, den 16. Juli in Bärn­fels und Geschwand um 16 Uhr in Bärn­fels und 18 Uhr in Geschwand statt. Wei­ter teil­te Grü­ner mit dass das Baye­ri­sche Lan­des­amt für Sta­ti­stik die Gemein­de dar­über infor­mier­te, dass sie eine Zuwei­sung nach der „Stra­ßen­aus­bau­pau­scha­le“ in Höhe von 49.721 Euro erwar­ten dür­fe und Stra­ßen­un­ter­hal­tungs­zu­schuss gemäß dem Schrei­ben des Land­rats­am­tes Forch­heim sich für die­ses Haus­halts­jahr auf 52 500 Euro beläuft.

Gemein­de­stra­ßen­aus­bes­se­run­gen sind durch die Mit­ar­bei­ter des gemeind­li­chen Bau­hofs auf den Gemein­de­stra­ßen „An der Kapel­le“, „Hunds­dor­fer Weg“ und „Kapel­len­weg“ in Ober­tru­bach erfolgt, Am Spiel­platz, Gal­gen­berg, Kra­chers­hö­he, Lin­den­stra­ße (alle Bärn­fels), Dörf­les inklu­si­ve Sorg, Neu­dorf sowie den Ver­bin­dungs­stra­ßen Sorg-Geschwand und Rei­chels­müh­le-Hunds­dorf wer­den die Stra­ßen eben­falls durch den Bau­hof aus­ge­bes­sert. Bei der Grund­schu­le Ober­tru­bach in Bärn­fels wur­de die Zufahrt zur Außen­sport­an­la­ge inzwi­schen auch gebaut.

Am 14. Juni um 19.30 Uhr gastiert der Frän­ki­sche Thea­ter­som­mer auf der Natur­büh­ne am Altar­stein. Eben­falls dort wird am 30. Juni um 17.30 Uhr ein soge­nann­tes „Pick­nick­decken-Kon­zert“ für Kin­der statt­fin­den, das vom Eltern­bei­rat der Kin­der­ta­ges­stät­te mit Unter­stüt­zung der Gemein­de orga­ni­siert wird.

Ber­nard Brüt­ting (BW-GO) wies dar­auf hin, dass die alten Wan­der­kar­ten durch das Tru­bach­tal ver­al­tet sind und nicht mehr mit den neu­en Beschil­de­run­gen über­ein­stim­men. Sie soll­ten drin­gend auf den neue­sten Stand gebracht werden.

Zur Neu­ge­stal­tung des Kin­der­spiel­plat­zes in Bärn­fels soll­ten sich enga­gier­te Bür­ger fin­den, die dies in die Hand neh­men. Für einen Plan durch einen Archi­tek­ten will Grü­ner kein Geld aus­ge­ben. Dies ist sinn­vol­ler in Spiel­ge­rä­te inve­stiert. „Das soll der Bärn­fel­ser Bür­ger­mei­ster machen“, mein­te Roland Wöl­fel (BW-GO). Dies ver­an­lass­te Geschäfts­stel­len­lei­ter zu der über­ra­schen­den Aus­sa­ge „Was, Bärn­fels hat einen eige­nen Bür­ger­mei­ster?“. Gemeint war natür­lich Drit­ter Bür­ger­mei­ster Ste­fan Lang (CSU) der Wöl­fels Auf­for­de­rung mit „mal schaua“ quittierte.

Im Gebiet des Bebau­ungs­plans „Obe­rer Kohl­berg“ hat ein Grund­stücks­ei­gen­tü­mer mit nicht geneh­mig­ten Erd- und Bau­maß­nah­men begon­nen. So wur­de eine grö­ße­re Auf­schüt­tung vor­ge­nom­men und klei­ne­re Bau­wer­ke erstellt, infor­mier­te Grü­ner. Dies hat das Land­rats­amt inzwi­schen bean­stan­det und den Antrag des Grund­be­sit­zers auf Erlass einer Ein­be­zie­hungs­sat­zung abge­lehnt. Um die Bau­maß­nah­me, die bereits begon­nen wur­de, auf rechts­si­che­re Füße zu stel­len bedarf es einer Bebau­ungs­plan­än­de­rung. Plan B wäre dass der Ver­ur­sa­cher den vor­he­ri­gen Zustand wie­der her­stellt. Mei­er­hö­fer schlug daher eine Orts­be­sich­ti­gung mit dem Gemein­de­rat und Ver­tre­tern der Fach­be­hör­den vor. Dem stimm­ten die Räte zu. „Ich bin zuver­sicht­lich, dass wir eine Lösung fin­den“, dazu der Kom­men­tar von Bür­ger­mei­ster Grüner.

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