Poli­zei­be­richt Hoch­fran­ken vom 3.07.2021

Symbolbild Polizei

Poli­zei­in­spek­ti­on Coburg

Unfall­flucht – Zeu­gen gesucht

COBURG – Am Frei­tag in der Zeit von 14.55 Uhr bis 15.35 Uhr wur­de auf dem Park­platz der HUK Coburg in der Wil­helm-Ruß-Stra­ße eine schwar­ze Mer­ce­des V‑Klasse von einem bis­lang unbe­kann­ten Fahr­zeug ange­fah­ren und beschä­digt. Der Unfall­ver­ur­sa­cher mach­te sich aus dem Staub und hin­ter­ließ einen Streif­scha­den am Heck des Mer­ce­des im drei­stel­li­gen Bereich.

Hin­wei­se nimmt die Poli­zei­in­spek­ti­on Coburg unter 09561/645–0 entgegen.

Van­da­lis­mus

EBERS­DORF BEI COBURG – Am frü­hen Frei­tag­mor­gen zog ein bis­lang unbe­kann­ter Van­da­le durch Ebers­dorf bei Coburg und ließ sei­nen Über­mut in Form von Sach­be­schä­di­gun­gen frei­en Lauf.

Der Unbe­kann­te such­te zunächst ein Auto­haus in der Cobur­ger Stra­ße auf und hat hier mit einer Fla­sche Jäger­mei­ster ver­sucht, eine Fen­ster­schei­be ein­zu­wer­fen, was ihm jedoch nicht gelang. Jedoch ist die Schei­be gesplit­tert und es ent­stand ein Scha­den in Höhe von meh­re­ren tau­send Euro.

Kur­ze Zeit spä­ter wur­de eine Warn­leuch­te am Tor der Inte­grier­ten Leit­stel­le im Fran­ken­ring mut­wil­lig abge­ris­sen. Hier beläuft sich der ange­rich­te­te Scha­den auf etwa 100 Euro.

Die Cobur­ger Poli­zei ermit­telt in bei­den Fäl­len wegen Sach­be­schä­di­gung und sucht in die­sem Zusam­men­hang Zeu­gen, die Hin­wei­se auf den Täter geben kön­nen . Die­se wer­den unter der Ruf­num­mer 09561/645–0 erbeten.

Laden­dieb­stahl

DÖRF­LES-ESBACH – Eine Geld­bör­se im Wert von 19,99 Euro ver­such­te am spä­ten Frei­tag­nach­mit­tag eine 71-jähir­ge Dame aus einem Ein­kaufs­markt in der Cobur­ger Stra­ße zu entwenden.

Die Rent­ne­rin pas­sier­te aller­dings den Kas­sen­be­reich ohne die in ihrem Beu­tel ver­stau­te Bör­se zu bezah­len. Dar­auf­hin wur­de sie vom Laden­de­tek­tiv ange­hal­ten und anschlie­ßend der hin­zu­ge­ru­fe­nen Poli­zei­strei­fe über­ge­ben. Eine Anzei­ge wegen Laden­dieb­stahls ist nun die Folge.

Ver­kehrs­un­fall – Vor­fahrt missachtet

NIE­DER­FÜLL­BACH – Zwei demo­lier­te Fahr­zeu­ge und Sach­scha­den von meh­re­ren tau­send Euro sind die Bilanz eines Ver­kehrs­un­fall vom Frei­tag­mor­gen auf der B303.

An der Kreu­zung von Grub am Forst in Rich­tung Nie­der­füll­bach über­sah die 19-jähir­ge Len­ke­rin eines Opel den vor­fahrts­be­rech­tig­ten Sko­da einer 54-jäh­ri­gen Frau und es kam zum Zusam­men­stoß der bei­den Fahr­zeu­ge. Ver­letzt wur­de glück­li­cher­wei­se niemand.

Aller­dings wur­de durch den Zusam­men­stoß das unfall­ver­ur­sa­chen­de Fahr­zeug so stark beschä­digt, dass es nicht mehr fahr­be­reit war und abge­schleppt wer­den muss­te. Der Scha­den an bei­den Pkw beläuft sich nach ersten Ermes­sen auf rund 7.000 Euro.

Dumm gelau­fen

UNTER­SIE­MAU – Wohl nicht vor­be­rei­tet auf den Besuch von der Cobur­ger Poli­zei war ein 36-Jäh­ri­ger Mann, als die­ser den Beam­ten die Woh­nungs­tür öffnete.

Ver­schie­de­ne Rausch­gif­tu­ten­si­li­en lagen gut sicht­bar für die ein­ge­setz­ten Beam­ten auf dem Wohn­zim­mer­tisch bereit. Bei einer anschlie­ßend durch­ge­führ­ten Per­so­nen – und Woh­nungs­durch­su­chung, mit die­ser er ein­ver­stan­den war, kamen neben ver­schie­de­nen Rausch­mit­tel und den dazu­ge­hö­ri­gen Uten­si­li­en auch ein But­ter­fly­mes­ser zum Vorschein.

Der Grund für den Besuch der Beam­ten war eine zurück­lie­gen­de Dro­gen­fahrt des Man­nes. Nun ist das Resul­tat, dass der Mann, der bei der Poli­zei kein Unbe­kann­ter ist, wie­der ange­zeigt wird.

Sach­be­schä­di­gung

DÖRF­LES-ESBACH – Mut­wil­lig gegen den rech­ten Außen­spie­gel eines wei­ßen Opel Astra hat ein bis dato unbe­kann­ter Fahr­rad­fah­rer geschla­gen. Der Vor­fall ereig­ne­te sich am Frei­tag, um kurz nach 13.30 Uhr, an der Ecke Lau­te­rer Straße/​Berliner Ring. Durch die Wucht des Schlags wur­de das Spie­gel­ge­häu­se ver­bo­gen und es ent­stand ein Scha­den von rund 500 Euro.

Die Poli­zei sucht Zeu­gen. Die­se wer­den gebe­ten sich unter 09561/645–0 zu melden.

Poli­zei­in­spek­ti­on Kronach

UPS-Fahr­zeug überschlagen

Stein­wie­sen. Am Frei­tag­mit­tag fuhr ein 30-jäh­ri­ger Paket­zu­stel­ler auf der KC 21 von Birn­baum in Rich­tung Huber­tus­hö­he, als er am Ende einer lang­ge­zo­ge­nen Rechts­kur­ve ver­mut­lich auf­grund über­höh­ter Geschwin­dig­keit nach rechts von der Fahr­bahn abkam und sich über­schlug. Das Fahr­zeug kam auf dem Dach zum Lie­gen. Der Fah­rer erlitt glück­li­cher­wei­se nur leich­te Ver­let­zun­gen und kam zur Behand­lung ins Kran­ken­haus. Die Feu­er­wehr aus Birn­baum und der Kreis­bau­hof Kro­nach wur­den zur Fahr­bahn­rei­ni­gung hin­zu­ge­zo­gen. Die Ber­gung des Fahr­zeu­ges dau­er­te meh­re­re Stun­den an und wur­de mit Hil­fe zwei­er Abschlepp­fahr­zeu­ge mit Krä­nen durch­ge­führt. Es ent­stand Sach­scha­den in Höhe von cir­ca 15.000 Euro.

Total­scha­den am Por­sche 964

Wal­len­fels. Am Frei­tag­nach­mit­tag fuhr ein 68-jäh­ri­ger Wal­len­fel­ser die B173 von Zey­ern kom­mend in Rich­tung Wal­len­fels, als er kurz nach der Abzwei­gung Erla­b­rück mit einem Por­sche 964 ins Schleu­dern geriet, von der Fahr­bahn abkam und gegen einen am Fahr­bahn­rand befind­li­chen Baum stieß. Glück­li­cher­wei­se erlitt der Fah­rer nur leich­te Ver­let­zun­gen. Jedoch ent­stand am Por­sche 964 wirt­schaft­li­cher Total­scha­den in Höhe von cir­ca 100.000 Euro.

Zeu­gen gesucht

Kro­nach. Am Frei­tag­mit­tag kam es in Kro­nach in der Stöhr­stra­ße, Ecke Johann-Kas­par-Zeuß-Stra­ße zu einem Ver­kehrs­un­fall mit Per­so­nen­scha­den. Eine 25-jäh­ri­ge Post­zu­stel­le­rin befand sich mit einem Post-Pedel­ec auf ihrer Zustell­run­de in Kro­nach. Sie kün­dig­te in der Stöhr­stra­ße mit Hand­zei­chen an, nach links in die Johann-Kas­par-Zeuß-Stra­ße ein­bie­gen zu wol­len, als sich der bis­lang unbe­kann­te Auto­fah­rer noch links an ihr vor­bei­dräng­te, wodurch die Post­zu­stel­le­rin stürz­te. Der Auto­fah­rer erkun­dig­te sich noch nach dem Wohl­erge­hen der 25-jäh­ri­gen, fuhr jedoch anschlie­ßend wei­ter, ohne sei­ne Per­so­na­li­en zu hin­ter­las­sen. Die 25-jäh­ri­ge Post­zu­stel­le­rin erlitt durch den Sturz leich­te Schmer­zen im Bein. Unfall­zeu­gen wer­den gebe­ten, sich bei der Poli­zei in Kro­nach zu melden.

Poli­zei­in­spek­ti­on Kulmbach

Obe­re Stadt – Poli­zei erneut mehr­fach gefordert

KULM­BACH Auch an die­sem Wochen­en­de waren die Beam­ten der Kulm­ba­cher Poli­zei wie­der mit erhöh­tem eige­nen Kräf­te­an­satz und der Unter­stüt­zung der Ope­ra­ti­ven Ergän­zungs­dien­ste aus Bay­reuth in der Obe­ren Stadt prä­sent. Obwohl ange­sichts des „Alt­stadt­fest­wo­chen­en­des“ mit einer gro­ßen Per­so­nen­an­zahl gerech­net wur­de, fan­den sich – ver­mut­lich wit­te­rungs­be­dingt – am Frei­tag­abend deut­lich weni­ger Per­so­nen in der Obe­ren Stadt ein wie noch an den Wochen­en­den zuvor. Bis ca. 1 Uhr blieb es auch bei Ermah­nun­gen und schlich­ten­den Gesprä­chen sei­tens der Ord­nungs­hü­ter. Ledig­lich ein beleh­rungs­re­si­sten­ter Wider­ho­lungs­tä­ter muss­te des Plat­zes ver­wie­sen wer­den, da sich die­ser trotz mehr­ma­li­ger Ermah­nung nicht an das Alko­hol­ver­bot im Innen­stadt­be­reich hal­ten woll­te. Ein 14jähriger Jugend­li­cher, wel­cher bereits am Wochen­en­de zuvor nega­tiv auf­fäl­lig wur­de, muss­te erneut in Gewahr­sam genom­men und nach Hau­se gebracht wer­den. Der Groß­teil der anwe­sen­den, über­wie­gend jun­gen Per­so­nen ver­hielt sich aus Sicht der Poli­zei jedoch abso­lut vor­bild­lich und zeig­te in zahl­rei­chen Gesprä­chen auch Ver­ständ­nis für die Maßnahmen.

In der zwei­ten Nacht­hälf­te war das Tätig­wer­den der Ord­nungs­hü­ter jedoch mehr­fach erfor­der­lich. Ein 15jähriger Jugend­li­cher aus dem west­li­chen Kulm­ba­cher Land­kreis misch­te sich zunächst als Unbe­tei­lig­ter in ein Kon­troll­ge­spräch einer Strei­fen­be­sat­zung ein. Im Rah­men der dar­aus ent­ste­hen­den Dis­kus­si­on mit den Beam­ten belei­dig­te der jun­ge Mann einen Poli­zi­sten. Nach Ver­wei­ge­rung der Anga­be sei­ner Per­so­na­li­en woll­te der jun­ge Mann unbe­darft sei­nen Weg fort­setz­ten. Hier­mit zeig­ten sich die Beam­ten jedoch nicht ein­ver­stan­den. Bei der anschlie­ßen­den Fest­nah­me lei­ste­te der deut­lich alko­ho­li­sier­te 15jährige akti­ven Wider­stand. Er muss­te mit unmit­tel­ba­rem Zwang zu Boden gebracht und gefes­selt wer­den. Hier­bei belei­dig­te er die ein­ge­setz­ten Beam­ten erneut mehr­fach mit nicht zitier­fä­hi­gen Kraft­aus­drücken und spuck­te einem Poli­zi­sten in das Gesicht. Nach einem mehr­stün­di­gen Auf­ent­halt im Jugend­ar­rest­raum der PI Kulm­bach, stell­te der halb­star­ke Stö­ren­fried sei­ne man­gel­haf­te Lern­fä­hig­keit aber­mals unter Beweis, als er auch im Bei­sein sei­ner zwi­schen­zeit­lich ver­stän­dig­ten Mut­ter sein aggres­si­ves und respekt­lo­ses Ver­hal­ten nicht abstel­len woll­te. Nur haar­scharf ent­ging er einem erneu­ten Besuch der Kel­ler­räu­me des Dienst­stel­len­ge­bäu­des der PI Kulmbach.

Van­da­lis­mus auf­grund auf­merk­sa­mer Zeu­gin schnell aufgeklärt

KULM­BACH Am Sams­tag gegen 2:00 Uhr wur­de durch eine auf­merk­sa­me Zeu­gin beob­ach­tet, wie ein 17jähriger Jugend­li­cher – offen­sicht­lich aus blin­der Zer­stö­rungs­wut – in der Kro­nacher Stra­ße so hef­tig an einem Ver­kehrs­zei­chen hebel­te, dass die­ses samt dem Beton­fun­da­ment aus der Erde geris­sen wur­de. Der Täter sowie sei­ne zwei Beglei­ter konn­te auf­grund einer guten Beschrei­bung noch im nähe­ren Umfeld ange­trof­fen wer­den. Er muss sich nun wegen Sach­be­schä­di­gung straf­recht­lich verantworten.

Erneut zahl­rei­che Rehe gewildert

KULM­BACH Am Frei­tag­nach­mit­tag wur­de dem zustän­di­gen Jagd­päch­ter von Anwoh­nern aus der Stra­ße „Am Wei­her­damm“ ein ver­letz­tes Reh mit­ge­teilt. Dem Jäger blieb vor Ort nichts ande­res übrig, als das ver­stör­te und stark ver­letz­te Tier von sei­nem Leid zu erlö­sen. Bei der anschlie­ßen­den Inaugen­schein­nah­me wur­den ein­deu­ti­ge Biss­spu­ren fest­ge­stellt, die auf­grund ihrer Art und Lage einem gro­ßen Hund zuzu­ord­nen waren. Im Jagd­re­vier, ins­be­son­de­re im Bereich des Reh­bergs kam es in Jah­res­ver­lauf 2021 zu ins­ge­samt 6 gleich­ge­la­ger­ten Fäl­len, bei denen Rehe durch einen ver­mut­lich streu­nen­den gro­ßen Hund qual­voll geris­sen bzw. schwer ver­letzt wur­den. Die Poli­zei Kulm­bach bit­tet um sach­dien­li­che Hin­wei­se, die zur Fest­stel­lung des betref­fen­den Hun­des bzw. des­sen Besit­zer füh­ren. Wei­ter­hin ergeht aber­mals ein ein­dring­li­cher Appell an alle Hun­de­be­sit­zer, aus­rei­chend dafür Sor­ge zu tra­gen, dass ihre Vier­bei­ner nicht unbe­auf­sich­tigt her­um­streu­nen oder flüch­ten­dem Wild nach­stel­len. Wie kürz­lich berich­tet, wur­den auch in ande­ren Jagd­re­vie­ren mehr­fach zahl­rei­che Rehe durch streu­nen­de Hun­de gewildert.

Rei­fen zerstochen

KULM­BACH Im Zeit­raum vom 19.06. bis 01.07.2021 wur­den die bei­den rech­ten Rei­fen eines, am Park­platz „Enten­wei­her“ neben der Stra­ße „Am Schieß­gra­ben“ abge­stell­ten schwar­zen Pkw KIA offen­sicht­lich vor­sätz­lich zer­sto­chen. Hin­wei­se auf einen mög­li­chen Täter erbit­tet die PI Kulm­bach unter der Tele­fon­num­mer 09221/6090.

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