Neu­bau der Kli­nik­schu­le Ober­fran­ken beschlossen

Symbolbild Gesundheit

Die Mit­glie­der des Bezirks­aus­schus­ses votier­ten ein­stim­mig in der Sit­zung am 30. Juni für einen Neu­bau der Kli­nik­schu­le Ober­fran­ken. Die Bau­maß­nah­me erfolgt gemein­sam mit dem Neu­bau der Kli­nik für Kin­der- und Jugend­psych­ia­trie am Bezirks­kran­ken­haus Bay­reuth. Wie bis­her wer­den die Kli­nik und die Schu­le gemein­sam in einem Gebäu­de untergebracht.

„Die Kli­nik­schu­le gewähr­lei­stet für unse­re Pati­en­tin­nen und Pati­en­ten der Kli­nik für Kin­der- und Jugend­psych­ia­trie am Bezirks­kran­ken­haus Bay­reuth den Anschluss an die Schul­aus­bil­dung und unter­stützt den Hei­lungs­pro­zess. Dabei hat sich das Kon­zept der engen Ver­zah­nung von Schu­le und Kli­nik in einem Gebäu­de in der Pra­xis bewährt und soll­te des­halb bei­be­hal­ten wer­den“, unter­mau­er­te Bezirks­tags­prä­si­dent Hen­ry Schramm im Hin­blick auf die Alternativen.
Auf­grund des ste­tig zuneh­men­den Bedarfs wird die Kli­nik für Kin­der- und Jugend­psych­ia­trie auf 60 Bet­ten und 14 tages­kli­ni­sche Plät­ze erwei­tert. Infol­ge der damit ein­her­ge­hen­den grö­ße­ren Anzahl an Pati­en­tin­nen und Pati­en­ten, die im Regel­fall auch in der Kli­nik­schu­le betreut wer­den, ist es erfor­der­lich, auch die Raum­ka­pa­zi­tät der Kli­nik­schu­le Ober­fran­ken anzu­pas­sen. Bis zum geplan­ten Neu­bau der Kli­nik und der Schu­le mit vor­aus­sicht­li­cher Fer­tig­stel­lung Mit­te 2026 wur­de letz­tes Jahr ein Inte­rims­ge­bäu­de für 24 Pati­en­tin­nen und Pati­en­ten errich­tet. In die­sem Gebäu­de ste­hen für die Kli­nik­schu­le Ober­fran­ken ein Klas­sen­raum und drei Räu­me zur Dif­fe­ren­zie­rung des Unter­richts zur Verfügung.

Kli­nik­schu­le wird um 409 qm vergrößert

Die bis­he­ri­ge Nutz­flä­che der Kli­nik­schu­le beträgt 338 qm. Im geplan­ten Neu­bau wird die Kli­nik­schu­le auf die bedarfs­ge­rech­te Grö­ße von 747 qm erwei­tert. Das bis­he­ri­ge Gebäu­de der Kli­nik für Kin­der- und Jugend­psych­ia­trie soll nach der Inbe­trieb­nah­me des Neu­baus für ande­re Zwecke, ins­be­son­de­re für die Krank­haus­ver­wal­tung, Ver­wen­dung fin­den. Die vor­aus­sicht­li­chen Gesamt­ko­sten des Neu­baus der Kli­nik­schu­le wer­den auf etwa 5 bis 6 Mil­lio­nen Euro geschätzt. Für die geplan­te Maß­nah­me sol­len För­der­mit­tel des Frei­staa­tes Bay­ern und der Ober­fran­ken­stif­tung in Anspruch genom­men wer­den. Der letzt­lich beim Bezirk ver­blei­ben­de Eigen­an­teil für den Neu­bau der Kli­nik­schu­le dürf­te bei etwa 2 Mil­lio­nen Euro lie­gen. Die Rea­li­sie­rung des Neu­baus der Kli­nik und der Kli­nik­schu­le soll in enger Abstim­mung zwi­schen Bezirk und den Gesund­heits­ein­rich­tun­gen des Bezirks Ober­fran­ken (GeBO) erfolgen.

Zudem wur­de in der Bezirks­aus­schuss­sit­zung beschlos­sen, dass neben den Mit­glie­dern des Bezirks­tags künf­tig auch den Mit­glie­dern des Ver­wal­tungs­rats der GeBO die Nut­zung des Rats­in­for­ma­ti­ons­sy­stems und die vir­tu­el­le Teil­nah­me an Sit­zun­gen im Wege einer so genann­ten Ton-Bild-Über­tra­gung (Hybrid­sit­zung) ermög­licht wer­den soll.

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