Baye­ri­sches Kabi­nett beschließt wei­te­re Lockerungen

Symbolbild Corona Mundschutz

Bis zu 1.500 Zuschau­er bei Sport- und Kul­tur­ver­an­stal­tun­gen, Tagun­gen und Kon­gres­sen unter frei­em Him­mel – Gastro­no­mi­sche Ange­bo­te künf­tig bis 1 Uhr möglich

Die gel­ten­de 13. BayIfSMV wird bis ein­schließ­lich 28. Juli 2021 (also um vier Wochen) ver­län­gert. Ab dem 1. Juli 2021 (Don­ners­tag) gel­ten dabei fol­gen­de Ände­run­gen der baye­ri­schen Infektionsschutzmaßnahmen:

  • Unter frei­em Him­mel wer­den bei Sport- und Kul­tur­ver­an­stal­tun­gen bis zu 1.500 Zuschau­er zuge­las­sen. Davon dür­fen höch­stens 200 als Steh­plät­ze mit Min­dest­ab­stand ver­ge­ben wer­den, die übri­gen nur als feste Sitz­plät­ze. Indoor gilt hier wie bis­her eine Zulas­sung abhän­gig von der Raum­ka­pa­zi­tät, höch­stens aber 1.000 Per­so­nen. Tagun­gen und Kon­gres­se wer­den ana­log behandelt.
  • In Land­krei­sen und kreis­frei­en Städ­ten mit einer 7‑Ta­ge-Inzi­denz unter 25 ent­fällt an den wei­ter­füh­ren­den Schu­len die Mas­ke am Platz für Schü­ler und Lehr­kräf­te, die min­de­stens zwei­mal, emp­foh­len drei Mal wöchent­lich einen nega­ti­ven Test­nach­weis erbrin­gen. In der Grund­schul­stu­fe ver­bleibt es bei den bis­he­ri­gen Regelungen.
  • Gastro­no­mi­sche Ange­bo­te dür­fen künf­tig bis 1:00 Uhr (bis­her 24:00 Uhr) zur Ver­fü­gung gestellt werden.
  • Über­re­gio­na­le Märk­te sol­len mit ent­spre­chen­den Schutz- und Hygie­nekon­zep­ten zuge­las­sen werden.
  • Auf­grund Bun­des­rechts ent­fällt zum 1. Juli 2021 die Bun­des­not­brem­se (§ 28b IfSG). Damit gibt es kei­ne bun­des­recht­li­che Rege­lung mehr für Gebie­te mit einer 7‑Ta­ge-Inzi­denz grö­ßer als 100. Soll­ten ein­zel­ne Land­krei­se oder kreis­freie Städ­te künf­tig wie­der eine 7‑Ta­ge-Inzi­denz grö­ßer als 100 auf­wei­sen, gel­ten auch dort künf­tig die baye­ri­schen Rege­lun­gen, die für den Inzi­denz­be­reich zwi­schen 50 und 100 Anwen­dung fin­den (z. B. Kon­takt­be­schrän­kung auf den eige­nen und zwei wei­te­re Haus­stän­de, Ver­an­stal­tun­gen max. 25 Per­so­nen indoor und 50 Per­so­nen out­door, Test­nach­wei­s­er­for­der­nis­se in Gastro­no­mie, Beher­ber­gungs­we­sen, Sport und Kul­tur). Die zustän­di­ge Kreis­ver­wal­tungs­be­hör­de hat in die­sem Fall zusätz­li­che geeig­ne­te Infek­ti­ons­schutz­maß­nah­men durch All­ge­mein­ver­fü­gung zu erlassen.

Das Staats­mi­ni­ste­ri­um für Gesund­heit und Pfle­ge wird die nöti­gen Rechts­än­de­run­gen vor­neh­men. Die zustän­di­gen Staats­mi­ni­ste­ri­en wer­den die gel­ten­den Hygie­ne­rah­men­kon­zep­te ent­spre­chend anpassen.

Die Staats­re­gie­rung begrüßt den Vor­schlag des Staats­mi­ni­ste­ri­ums für Wis­sen­schaft und Kunst, mit ziel­ge­rich­te­ten Impf­ak­tio­nen auch Stu­die­ren­de in Bay­ern in die Baye­ri­sche Impf­stra­te­gie ein­zu­be­zie­hen. Dies kann ein wesent­li­cher Bau­stein zu einem siche­ren Prä­senz­be­trieb an den Uni­ver­si­tä­ten und Hoch­schu­len in Bay­ern im Win­ter­se­me­ster 2021/2022 sein. Die Staats­mi­ni­ste­ri­en für Wis­sen­schaft und Kunst und für Gesund­heit und Pfle­ge wer­den ein Kon­zept zu erarbeiten.

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