Resü­mee mit Senft

Resümee mit Senft. Foto: Alex Dittrich

Schon wie­der Sonn­tag und somit Zeit für ein Resü­mee mit Senft.

Die Vor­spei­se:

Besteht mal wie­der aus der „Unte­ren Brücke“. Aber die­se Real­sa­ti­re muss man ein­fach immer wie­der mit auf­wär­men. Wöchent­lich kommt da eine neue Zutat hin­zu, die das Gericht ein biss­chen ver­än­dert. Die­se Woche wur­de bekannt, dass man die Rabau­ken dort mit Licht in Form von Strah­lern ver­trei­ben will. Hat da wer sei­nen Kin­dern den klei­nen Vam­pir als Gute-Nacht-Geschich­te vor­ge­le­sen und dadurch wie­der ein Stück mehr Rea­li­täts­ver­lust erlangt? Kommt als näch­stes dann statt dem Lan­gos-Stand, der eh als Anbie­ter einer unga­ri­schen Spe­zia­li­tät ohne Regen­bo­gen­fah­ne nicht mehr trag­bar ist, eine Bude die vor der Brücke Knob­lauch­ba­guettes ver­kauft? Zum Glück hat der­je­ni­ge nicht die xte Wie­der­ho­lung vom Film „Bla­de“ auf den Pri­va­ten gese­hen um anschlie­ßend einen Day­wal­ker dort „auf­räu­men“ zu las­sen. Und was hal­ten die Grü­nen im Stadt­rat da davon? – Die Strah­ler fres­sen doch Strom ohne Ende, oder sind dann unter der Brücke Fahr­rä­der auf denen die Par­tei­mit­glie­der den nöti­gen Strom erzeu­gen? Das Ein­zi­ge was das extra Licht bringt, sind per­fek­te Licht­ver­hält­nis­se für die gan­zen Sto­rys der dort fla­nie­ren­den „Insta Bitches“

Das Haupt­ge­richt:

Frank Walter

Balu kocht auf …

Beim Ver­fas­sen des heu­ti­gen Tex­tes stell­te ich mit Ent­set­zen fest, es gibt wenn man In und Um Bam­berg mit sei­nen Aus­füh­run­gen blei­ben soll, gar nicht soviel zu berich­ten! – Zumin­dest für eine Glos­se die­ser Art. Wäre kei­ne Pan­de­mie, die Brücke nur zum über­que­ren der Reg­nitz da und kein Über­stun­den­skan­dal, wäre es eine rich­tig schö­ne Regi­on ohne nen­nens­wer­te Vor­komm­nis­se. Vie­le Sehenswürdigkeiten,tolle Natur, freund­li­che Men­schen, net­te Loka­le, Klein­stadt und Dorf­le­ben par excellence …

Die ein oder ande­re Ver­an­stal­tung mit ehe­ma­li­gen Stars, die sich nun nach dem eigent­li­chen Ende ihrer Kar­rie­re, nicht mehr zu Scha­de sind vor maxi­mal 5000 Leu­ten zu spie­len. Prei­se wie in der Groß­stadt auf­grund des Tou­ris­mus, Sperr­stun­de und abge­speck­tes Nacht­le­ben wären da die ein­zi­gen The­men über die man sich auf­re­gen könnte.

High­lights wären, wie z.B. in die­ser Woche, ein Was­ser­rohr­bruch inklu­si­ve einer mehr­tä­gi­gen Stra­ßen­sper­rung, Auto-und Frei­luft­ki­no mit Uralt­fil­men und der sonn­täg­li­che Sieg in einer der Buf­fer­klas­sen vom Dorf­ver­ein sei­ner Wahl!

Klar könn­te man über die Pla­nung zur Fahr­rad­stadt berich­ten, über ein Kin­der­gar­ten­fest bei dem Spen­den gesam­melt wer­den oder über das Vor­ha­ben beim ZOB Park­plät­ze gegen Begeg­nungs­plät­ze zu tau­schen, aber irgend­wel­che The­men muss ich mir noch auf­he­ben, für kom­men­de Berich­te! Oder mei­ne Auf­trag­ge­ber geben grü­nes Licht mich über Gott und die Welt auf­zu­re­gen!? *

Der Nach­tisch:

Manch­mal möch­te man ein­fach nur, dass das Sams wie­der auf­taucht und genü­gend Wunsch­punk­te am Kör­per mit­bringt. Ande­rer­seits, wäre alles so per­fekt wie man sichs wünscht, dann gebe es ja auch nichts mehr zum Auf­re­gen, ich z.B. reg mich gern auf!!

Der Senft:

Ist wie­der ein schlau­er Spruch! Heute:

„Mit den Mei­nun­gen ist es wie mit den Uhren: Sie stim­men nie über­ein, und jeder ver­lässt sich auf die eigene.“

Alex­an­der Pope


* Anmer­kung der Redak­ti­on: Blöds Gwaf. Schd­reng Di a weng o!

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