MdB Lisa Badum: „Ver­kehrs­mi­ni­ste­ri­um prüft kei­ne Alter­na­ti­ven zur Mon­ster-Rast­stät­te im Regnitztal!“

Pres­se­mit­tei­lung von Lisa Badum:

„Das Reg­nitz­tal hat mehr verdient!“

MdB Lisa Badum. Foto: Haas-Hilgers

MdB Lisa Badum. Foto: Haas-Hilgers

Erneut lässt die Bun­des­re­gie­rung die Men­schen vor Ort im Regen ste­hen und lässt das not­wen­di­ge Umden­ken hin­sicht­lich der Kli­ma­kri­se mis­sen. Dies erga­ben erneu­te Anfra­gen der Grü­nen Bun­des­tags­ab­ge­ord­ne­ten Lisa Badum zur geplan­ten Rast- und Tank­an­la­ge im Reg­nitz­tal. Denn in der Beant­wor­tung der Fra­ge, die sich auf die Prü­fung von Alter­na­ti­ven zur geplan­ten Auto­bahn­rast­stät­te sowie eine Kosten-Nut­zen Ana­ly­se des Pro­jek­tes bezog, bleibt die Bun­des­re­gie­rung vage oder gar einer Ant­wort schul­dig. Unklar ist wei­ter­hin, wie hoch die gene­rel­le Aus­la­stung des Auto­hofs But­ten­heim ist und ob eine Erwei­te­rung des Gelän­des eine gang­ba­re Alter­na­ti­ve zum Mam­mut­bau der Rast­stät­te wäre. Zur Kosten-Nut­zen-Ana­ly­se des 23,6 Mil­lio­nen teu­ren Pro­jek­tes hüllt sich das Bun­des­ver­kehrs­mi­ni­ste­ri­um (BMVI) durch Igno­rie­ren der Fra­ge in Schweigen.

„Anstatt die The­ma­tik ganz­heit­lich zu betrach­ten, hat das BMVI Scheu­klap­pen auf und schaut nicht, wel­che Poten­tia­le rechts und links der Auto­bahn lie­gen“, so Badum und ergänzt: „Das Infor­ma­ti­ons-Bitt­stel­ler­tum muss ein Ende haben. Die Bür­ge­rin­nen und Bür­ger müs­sen jetzt umfas­send und aktiv in die Pla­nung und die kom­men­den Über­le­gun­gen durch die Regie­rung ein­ge­bun­den werden.“

Bei der zwei­ten Fra­ge wer­den all jene Bürger:innen ent­täuscht, die schon heu­te auf eine Redu­zie­rung des Lärm­pe­gels auf der A73 gehofft hat­ten. Vor dem Bau der 2024 geplan­ten Schall­schutz­wän­de wird es kein Tem­po­li­mit auf dem Strecken­ab­schnitt Forch­heim Nord-But­ten­heim-Hirschaid geben. „Mit einer gering­fü­gi­gen Maß­nah­me hät­te die Bun­des­re­gie­rung die Lebens­qua­li­tät der Anwohner:innen auf Anhieb ver­bes­sert und noch etwas für den Kli­ma­schutz getan. Doch statt­des­sen lässt sie eine Win-Win-Situa­ti­on ver­strei­chen aus Grün­den der durch­schnitt­li­chen Unfall­ra­ten vertreichen.

Nur gemein­sam las­sen sich natur­ver­träg­li­che, res­sour­cen­scho­nen­de und von den Men­schen vor Ort ange­nom­me­ne Lösung rund um den Aus­bau der vor­han­de­nen Park­plät­ze als „klei­ne Lösung“ fin­den. Die Ein­spa­run­gen müs­sen dann gezielt genutzt wer­den, auch im Reg­nitz­tal die Ver­kehrs­wen­de ein­zu­lei­ten und für akti­ven Umwelt- und Kli­ma­schutz vor Ort zu verwenden.

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