Auf­he­bung des Blau­zun­gen­sperr­ge­biets im Land­kreis Bamberg

Symbolbild Rinderstall

Am 22.Juni 2021 hat die Euro­päi­sche Kom­mis­si­on per Ver­ord­nung ganz Bay­ern als „Seu­chen­frei“ in Bezug auf die Infek­ti­on mit dem Blau­zun­gen­vi­rus erklärt.

Die Ver­ord­nung tritt am Frei­tag, 25. Juni 2021 in Kraft und es kön­nen ab die­sem Zeit­punkt alle baye­ri­schen Restrik­ti­ons­zo­nen auf­ge­ho­ben werden.

Im Land­kreis Bam­berg war der süd­west­li­che Teil mit den Gemein­den Bur­ge­brach, Burg­wind­heim, Ebrach, Frens­dorf, Lis­berg, Pom­mers­fel­den, Prie­sen­dorf, Schlüs­sel­feld, Ste­gau­rach und Wals­dorf seit 26. Febru­ar 2019 von den Sperr­maß­nah­men betrof­fen. Für die land­wirt­schaft­li­chen Betrie­be in die­sem Sperr­ge­biet gel­ten ab sofort kei­ne tier­seu­chen­recht­li­chen Ein­schrän­kun­gen mehr. Das heißt, für das Ver­brin­gen von Rin­dern, Scha­fen und Zie­gen ist kei­ne Imp­fung bzw. die Benach­rich­ti­gung des Land­rats­am­tes mehr erfor­der­lich. Frei­wil­li­ge Imp­fun­gen kön­nen nach wie vor durch­ge­führt werden.

Bei der Blau­zun­gen­krank­heit han­delt es sich um eine Virus­in­fek­ti­on, die Wie­der­käu­er betrifft und durch Stech­mücken über­tra­gen wird. Für den Men­schen stellt die Krank­heit kei­ne Gefahr dar. Der Name lei­tet sich davon ab, dass beson­ders stark erkrank­te Tie­re eine blau ver­färb­te Zun­ge haben. Immer wie­der tritt die Krank­heit auf, vor allem in Frank­reich, Ita­li­en und Spa­ni­en und hat wegen der Aus­wei­sung sehr gro­ßer Sperr­ge­bie­te (150 km) erheb­li­che Konsequenzen.

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