AOK Bam­berg warnt vor betrü­ge­ri­schen Anrufen

Symbolbild Polizei

Ver­si­cher­te der gesetz­li­chen Kran­ken­kas­sen erhiel­ten zuletzt ver­mehrt Anru­fe unter dem Vor­wand, dass von ihnen noch nicht alle Pfle­ge­lei­stun­gen, ins­be­son­de­re Pfle­ge­hilfs­mit­tel, aus­ge­schöpft wor­den sei­en. Die Anru­fer, die sich etwa als Mit­ar­bei­ten­de einer Fir­ma „Deut­sche Pfle­ge“ aus­ge­ben, ver­su­chen per­sön­li­che Anga­ben sowie Sozi­al- und Lei­stungs­da­ten zu erhal­ten. In man­chen Fäl­len soll­ten Ver­si­cher­te über das Han­dy Lei­stun­gen bestä­ti­gen oder bean­tra­gen. Die Täter beab­sich­ti­gen damit, an Unter­schrif­ten zu gelan­gen und die­se für ihre Zwecke zu missbrauchen.

Kei­ne per­sön­li­chen Daten herausgeben!

„Die Ange­ru­fe­nen soll­ten daher am Tele­fon kei­ne Aus­künf­te zu ihren finan­zi­el­len Ver­hält­nis­sen, Kon­to­da­ten, Pfle­ge­gra­den, Pfle­ge­geld­an­sprü­chen oder son­sti­gen per­sön­li­chen Daten geben und das Gespräch mög­lichst sofort been­den“, betont AOK-Direk­tor Klaus Knorr von der AOK in Bam­berg. Gene­rell gel­te für die AOK, dass der­art wich­ti­ge Daten nie tele­fo­nisch, son­dern stets auf schrift­li­chem Wege oder im per­sön­li­chen Kon­takt abge­fragt werden.

Anzei­ge erstat­ten und Kran­ken­kas­se informieren

„Falls Sie Opfer eines Tele­fon­be­tru­ges gewor­den sind, erstat­ten Sie in jedem Fal­le Anzei­ge bei der Poli­zei. Notie­ren Sie sich Datum, Uhr­zeit und Num­mer des Anru­fen­den“, rät Knorr und emp­fiehlt, auch die zustän­di­ge Kran­ken­kas­se zu infor­mie­ren: „Wir wer­den Sie ent­spre­chend bera­ten und Ihre Mel­dung an die Stel­le zur Bekämp­fung von Fehl­ver­hal­ten im Gesund­heits­we­sen der AOK Bay­ern weitergeben.“

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