Forch­hei­mer Luit­pold­stra­ße wird noch in die­ser Woche fertig

Luitpoldstraße. Foto: Stadt Forchheim
Luitpoldstraße. Foto: Stadt Forchheim

Das Tief­bau­amt der Stadt Forch­heim teilt mit, dass der grund­le­gen­de Stra­ßen­aus­bau und die Neu­ge­stal­tung der Luit­pold­stra­ße in der Innen­stadt Forch­heims noch in die­ser Woche abge­schlos­sen sein werden.

Die Stra­ßen­bau­maß­nah­me wur­de im Novem­ber 2018 ein­stim­mig im Pla­nungs- und Umwelt­aus­schuss der Stadt Forch­heim beschlos­sen, betraf die Berei­che ab der Kreu­zung an der Äuße­ren Nürn­ber­ger Stra­ße und ende­te an der Wallstraße.

Bau­be­ginn war im Mai 2020, nach­dem Coro­na-bedingt der ursprüng­lich im März 2020 ange­setz­te Bau­be­ginn ver­scho­ben wer­den muss­te. Die ange­setz­te Bau­zeit konn­te ein­ge­hal­ten werden.

Ziel der Maß­nah­me war es, die Defi­zi­te im Bestand des Stra­ßen­zugs zu behe­ben und damit eine an den gel­ten­den Richt­li­ni­en aus­ge­rich­te­te, ver­kehrs­ge­rech­te Gestal­tung der Luit­pold­stra­ße sowie einen ver­kehrs­ge­rech­ten Aus­bau umzu­set­zen. Bereits im Jahr 1998 fan­den in der Luit­pold­stra­ße Kanal­ar­bei­ten statt. Damals wur­de auf Grund des damals schon schad­haf­ten Stra­ßen­zu­stan­des nur eine pro­vi­so­ri­sche Stra­ßen­wie­der­her­stel­lung des Kanal­gra­bens geplant. Die benö­tig­ten Mit­tel für einen Aus­bau konn­ten aus Haus­halts­zwän­gen her­aus lan­ge Zeit nicht bereit­ge­stellt werden.

Für das Jahr 2018 wur­den schließ­lich Pla­nungs­ko­sten im Haus­halt eingestellt.

Heu­te gewähr­lei­stet die nun fer­tig­ge­stell­te Stra­ße eine siche­re Füh­rung der Fußgänger*innen und Schüler*innen und besitzt bar­rie­re­freie Que­rungs­stel­len an allen Ein­mün­dun­gen. Die Ent­wäs­se­rung wur­de ver­bes­sert, die Stra­ßen­be­leuch­tung erneu­ert und Stadt­bäu­me wur­den neu gepflanzt. Die Gesamt­ko­sten (ohne den noch zu gestal­ten­den Bereich am ehem. Kino) der Bau­maß­nah­me belau­fen sich auf ca. 1.650.000 Euro. Der Kosten­rah­men wur­de eingehalten.

Ober­bür­ger­mei­ster Dr. Uwe Kirsch­stein bewer­tet die anspre­chen­de Neu­ge­stal­tung der Luit­pold­stra­ße als gro­ßen Erfolg:

„Die Her­stel­lung einer durch­ge­hen­den Tren­nung der Ver­kehrs­ar­ten – flie­ßen­der und ruhen­der Ver­kehr – und die Len­kung der Fußgänger*innen- und Schüler*innenströme ver­bes­sert die Ver­kehrs­si­tua­ti­on in der Luit­pold­stra­ße deut­lich. Mit dem Aus­bau wur­de eine optisch und funk­tio­nal hoch­wer­ti­ge Quar­tiers­stra­ße geschaf­fen, die sich ange­mes­sen an die bestehen­de Gestal­tung der Fuß­gän­ger­zo­ne Haupt­stra­ße und den neu zu gestal­ten­den Para­de­platz anschließt. Ich bedan­ke mich für die Geduld der Anwohner*innen, die für gut ein Jahr immer mal wie­der Umwe­ge und Unan­nehm­lich­kei­ten durch die Bau­stel­le vor der Haus­tür in Kauf neh­men mussten.
Gleich­falls dan­ke ich mei­nen Mitarbeiter*innen und allen an der Bau­maß­nah­me Betei­lig­ten für das sehr gute, anspre­chen­de Ergeb­nis. Nun freu­en wir uns auf die künf­ti­ge Gestal­tung des neu­en Plat­zes vor dem ehe­ma­li­gen Kino, der dann als gestal­te­ri­sches Puz­zle­stück die Luit­pold­stra­ße bzw. Wall­stra­ße mit der Haupt­stra­ße ver­bin­den wird.“

Archäo­lo­gi­sche Fun­de im Stra­ßen­be­reich vor dem ehe­ma­li­gen Kino in der Wall­stra­ße (ehem. C&A) ver­än­der­ten den Bau­ab­lauf. Die­ser Bereich wird aktu­ell neu beplant, die Umset­zung erfolgt zu einem spä­te­ren Zeitpunkt.

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