Hel­fer­kreis­schu­lung in Rehau – sechs Ehren­amt­li­che erfolg­reich geschult

Pfle­gen­de Ange­hö­ri­ge seh­nen sich oft nach Ent­la­stung. In Ruhe ein­kau­fen gehen. Gelas­sen die Yoga­stun­de am Abend besu­chen mit einem ent­spann­ten Gefühl. Ohne Druck und die Unge­wiss­heit, ob sich der zu Pfle­gen­de zu Hau­se allein in Gefahr begibt. Oder ein­fach nur, um dem Pfle­ge­be­dürf­ti­gen etwas Abwechs­lung in net­ter Gesell­schaft zukom­men zu lassen.

Bei all dem unter­stüt­zen ab sofort sechs ehren­amt­li­che Hel­fer, die sich inner­halb von 40 Unter­richts­ein­hei­ten, über eine Woche ver­teilt, Wis­sen zum The­ma Demenz und den Umgang mit Betrof­fe­nen ange­eig­net haben.

Im Rah­men des Pro­jek­tes „Leben mit Demenz in der Kom­mu­ne“ der Dt. Alz­hei­mer Gesell­schaft Lan­des­ver­band Bay­ern e.V. Selbst­hil­fe Demenz, dem Land­kreis Hof und der Fach­stel­le für Demenz und Pfle­ge Ober­fran­ken wur­de die­se Schu­lung als Prä­senz­ver­an­stal­tung unter Ein­hal­tung der Hygie­ne­be­stim­mun­gen abgehalten.

Die Teilnehmenden der Schulung mit der Referentin Martha Link (rechts), Diakonin Carmen Bogler, Fachstelle für pflegende Angehörige der Rummelsberger Diakonie (zweite von rechts), Jennifer Rauh, Fachstelle für pflegende Angehörige des Caritasverbandes Stadt- und Landkreis Hof (zweite von links) sowie Ute Hopperdietzel, Fachstelle für Demenz und Pflege Oberfranken (links).

Die Teil­neh­men­den der Schu­lung mit der Refe­ren­tin Mar­tha Link (rechts), Dia­ko­nin Car­men Bog­ler, Fach­stel­le für pfle­gen­de Ange­hö­ri­ge der Rum­mels­ber­ger Dia­ko­nie (zwei­te von rechts), Jen­ni­fer Rauh, Fach­stel­le für pfle­gen­de Ange­hö­ri­ge des Cari­tas­ver­ban­des Stadt- und Land­kreis Hof (zwei­te von links) sowie Ute Hop­per­diet­zel, Fach­stel­le für Demenz und Pfle­ge Ober­fran­ken (links).

Refe­ren­tin Mar­tha Link, Alz­hei­mer Gesell­schaft Regio­nal­grup­pe Hof/​Wunsiedel e.V. berei­te­te die Teil­neh­men­den pra­xis­ori­en­tiert auf ihre neue Auf­ga­be vor. Sie unter­rich­te­te die Modu­le 1 „Betreu­ung Pfle­ge­be­dürf­ti­ge“ und 2 „Kom­mu­ni­ka­ti­on und Beglei­tung“. Am letz­ten Schu­lungs­tag refe­rier­te die Haus­wirt­schafts­mei­ste­rin Eve­lyn Heil das Modul 3 „Unter­stüt­zung bei der Haus­halts­füh­rung“. Eine Teil­neh­me­rin, die täg­lich von Bad Ste­ben nach Rehau fuhr, berich­te­te zur Zer­ti­fi­kats­über­ga­be: „Die täg­li­che Weg­strecke hat sich für mich gelohnt. Ich habe sehr viel gelernt und bin bereit für mei­nen ersten Einsatz“.

Ange­glie­dert und ange­lei­tet von den Trä­gern der Rum­mels­ber­ger Dia­ko­nie, dem Cari­tas­ver­band Stadt- und Land­kreis Hof und dem ASD Sozia­le Dien­ste e.V. Ober­kotzau wer­den die Enga­gier­ten nun an betrof­fe­ne Fami­li­en ver­mit­telt, um stun­den­wei­se mit den Men­schen ab Pfle­ge­grad I, vor­wie­gend mit Men­schen mit Demenz, sich zu unter­hal­ten, spa­zie­ren zu gehen, gemein­sam einen Kuchen zu backen und vie­les mehr, was den Betrof­fe­nen Freu­de bereitet.

Ziel ist es, die­se Hel­fer­schu­lun­gen jedes Jahr anzu­bie­ten, um in allen Kom­mu­nen im Hofer Land Ehren­amt­li­che aus­zu­bil­den, die dann wohn­ort­nah Fami­li­en unter­stüt­zen können.

Wer Inter­es­se hat, sich gegen eine Auf­wands­ent­schä­di­gung zu enga­gie­ren, kann sich ger­ne an die Fach­stel­le für Demenz und Pfle­ge Ober­fran­ken unter der Tele­fon­num­mer 09281/57 500 oder hopperdietzel@​demenz-​pflege-​oberfranken.​de wenden.

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