Gas­aus­tritt in Forth

Symbolbild Feuerwehr. Foto: Pixabay/FF Bretzfeld

Bei Bau­ar­bei­ten wur­de am Diens­tag­vor­mit­tag eine Gas-Anschluss­lei­tung beschä­digt. Das Erd­gas ström­te aus. Ver­ant­wort­li­che alar­mier­ten die Feuerwehr.

In der Fort­her Haupt­stra­ße wur­de eine Ver­sor­gungs­lei­tung mit einem Durch­mes­ser von gut 30mm bei Bau­ar­bei­ten am Bür­ger­steig so stark beschä­digt, dass es zur Frei­set­zung des Gases kam.

Kurz nach 10 Uhr alar­mier­te die Inte­grier­te Leit­stel­le Nürn­berg die Feu­er­weh­ren Forth, Eschen­au und Herolds­berg, sowie Fach-Kreis­brand­mei­ster und Fach­be­ra­ter von THW und Feu­er­wehr für Gefahr­gut. Auch ein Wech­sel­lade­fahr­zeug mit Abroll­be­häl­ter Atemschutz/​Strahlenschutz und ver­schie­den­sten Mess­ge­rä­ten, wel­ches in Her­zo­gen­au­rach sta­tio­niert ist, wur­de mit dem Alarm­stich­wort hin­zu­ge­ru­fen. Füh­rungs­kräf­te der Kreis­brand­in­spek­ti­on kamen eben­falls hinzu.

Vor Ort begann die Feu­er­wehr mit weit­räu­mi­gen Absperr­maß­nah­men, sowie der Eva­ku­ie­rung unmit­tel­bar umlie­gen­der Gebäu­de. Die Feu­er­wehr stell­te den Brand­schutz sicher und erkun­de­te mit Mes­sun­gen an der Scha­dens­stel­le. Nach­dem die Ver­sor­gungs­lei­tung mit einem Durch­mes­ser von gut 30mm mit­tels nicht-fun­ken­rei­ßen­dem Werk­zeug wei­test­ge­hend frei­ge­legt wur­de, konn­te die sie mit einem hydrau­li­schen Sprei­zer durch Kräf­te der Feu­er­wehr unter schwe­rem Atem­schutz gequetscht wer­den, um das Aus­strö­men nahe­zu unter­bin­den zu kön­nen. An die Ein­satz­stel­le kamen zustän­di­ge Ener­gie­ver­sor­ger mit wei­te­rem Gerät. Hier konn­te nach kur­zer Zeit eine spe­zi­el­le Blind­kupp­lung ange­bracht wer­den, wel­che die Lei­tung kom­plett abdichtete.

Die Maß­nah­men der Feu­er­wehr waren wei­ter­hin Mess­ar­bei­ten der Gas­kon­zen­tra­ti­on auch in den angren­zen­den Gebäu­den. Da die­ses Gas leich­ter ist als Luft, ver­flüch­tigt es sich zwar im Frei­en rela­tiv rasch, hält sich jedoch auch in umbau­ten Räu­men. Wie in die­sem Fall konn­te in den Ober­ge­schos­sen der angren­zen­den Gebäu­de eine erhöh­te Kon­zen­tra­ti­on fest­ge­stellt werden.

Die Räum­lich­kei­ten wur­den durch ein explo­si­ons­ge­schütz­tes Be- und Ent­lüf­tungs­ge­rät von der Feu­er­wehr neu­tra­li­siert. Die Orts­durch­fahrt wur­de durch die Feu­er­wehr aus bei­den Rich­tun­gen umge­lei­tet. Der Ret­tungs­dienst war zuerst mit drei, spä­ter zur Absi­che­rung noch mit einem Ret­tungs­wa­gen vor Ort.

Nach Abschluss aller Maß­nah­men zur Gefah­ren­ab­wehr wur­de die Ein­satz­stel­le der Poli­zei und letzt­end­lich dem Ener­gie­ver­sor­ger zur Instand­set­zung über­ge­ben. Die Stra­ße, sowie die Räum­lich­kei­ten wur­den nach gut zwei Stun­den wie­der freigegeben.

Bericht: KBM Seba­sti­an Weber

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