Bay­reuth: Bezirks­tags­prä­si­dent Schramm nimmt Aus­zeich­nung als fami­li­en­freund­li­cher Arbeit­ge­ber entgegen

Symbolbild Heimatkunde
Das Bild zeigt (v.l.) Direktor der Bezirksverwaltung Peter Meyer, Gleichstellungsbeauftragte Gudrun Hofmann und Bezirkstagspräsident Henry Schramm (fotografiert von Florian Bergmann).

Das Bild zeigt (v.l.) Direk­tor der Bezirks­ver­wal­tung Peter Mey­er, Gleich­stel­lungs­be­auf­trag­te Gud­run Hof­mann und Bezirks­tags­prä­si­dent Hen­ry Schramm (foto­gra­fiert von Flo­ri­an Bergmann).

Fle­xi­ble Arbeits­zei­ten, alter­nie­ren­de Wohn­raum­ar­beits­plät­ze oder Gesund­heits­an­ge­bo­te mit finan­zi­el­ler Unter­stüt­zung des Arbeit­ge­bers – mit die­sen und wei­te­ren Maß­nah­men unter­stützt der Bezirk Ober­fran­ken sei­ne Beschäf­tig­ten nach­hal­tig dar­in, ihre beruf­li­chen und fami­liä­ren Zie­le in Ein­klang zu brin­gen. Die­ses Enga­ge­ment wur­de zum fünf­ten Mal in Fol­ge durch das Zer­ti­fi­kat „audit beru­f­und­fa­mi­lie“ unter­mau­ert. Bezirks­tags­prä­si­dent Hen­ry Schramm nahm im Bei­sein der Gleich­stel­lungs­be­auf­trag­ten Gud­run Hof­mann und dem Direk­tor der Bezirks­ver­wal­tung Peter Mey­er die Zer­ti­fi­kats­ur­kun­de am 22. Juni im Rah­men einer Online-Ver­an­stal­tung offi­zi­ell an.

„Der Bezirk Ober­fran­ken schafft viel­fäl­ti­ge Maß­nah­men, die eine aus­ge­wo­ge­ne Work-Life-Balan­ce ermög­li­chen. Dem­nach ist es erfreu­lich, dass unser Ein­satz und unse­re fami­li­en­be­wuss­te Per­so­nal­po­li­tik seit der ersten Zer­ti­fi­zie­rung im Jahr 2009 bereits zum fünf­ten Mal belegt wur­de. Die fami­li­en­freund­li­chen Rah­men­be­din­gun­gen haben direk­ten Ein­fluss auf die Moti­va­ti­on und Lei­stungs­be­reit­schaft unse­rer Beschäf­tig­ten“, betont der ober­frän­ki­sche Prä­si­dent. „Es ist mir ein per­sön­li­ches Anlie­gen für mei­ne Kol­le­gin­nen und Kol­le­gen ein gutes Arbeits­um­feld zu schaf­fen, in wel­chem sie sich sowohl mit Freu­de und Enga­ge­ment ihren wich­ti­gen Auf­ga­ben wid­men kön­nen und dabei gleich­zei­tig die Mög­lich­keit haben, ihre beruf­li­chen und fami­liä­ren Zie­le in Ein­klang zu bringen.“

Der Ver­lei­hung des Zer­ti­fi­kats ging ein Dia­log­tag vor­aus, an dem die Audi­to­rin Danie­la Scheur­len mit einem reprä­sen­ta­ti­ven Quer­schnitt der Beschäf­tig­ten, die das breit gefä­cher­te Ange­bo­te wie u.a. die Som­mer­fe­ri­en­be­treu­ung oder das Eltern-Kind-Zim­mer nut­zen, Inter­views führ­te. Die Mit­ar­bei­te­rin­nen und Mit­ar­bei­ter spie­gel­ten den Sta­tus quo wider und gaben Denk­an­stö­ße, wie die Ver­ein­bar­keit von Fami­lie und Beruf noch wei­ter ver­bes­sert wer­den kann. Der Re-Audi­tie­rungs­pro­zess des Bezirks Ober­fran­ken wur­de von der Gleich­stel­lungs­be­auf­trag­ten Gud­run Hof­mann beglei­tet: „Die Steue­rungs­grup­pe audit beru­f­und­fa­mi­lie setzt sich unter dem Vor­sitz des Bezirks­tags­prä­si­den­ten und aus wei­te­ren wich­ti­gen Per­so­nen der Lei­tungs­ebe­nen zusam­men, die gemein­sam mit der Gleich­stel­lungs­be­auf­trag­ten alle Ver­ein­bar­keits­the­men der Behör­de bera­ten und ent­schei­den. Das The­ma ´Ver­ein­bar­keit von Beruf und Fami­lie´ ist Chef­sa­che beim Bezirk Oberfranken.“

Infor­ma­tio­nen audit berufundfamilie

Mit dem Qua­li­täts­sie­gel wer­den bun­des­weit fami­li­en­freund­li­che Arbeit­ge­ber von der beru­f­und­fa­mi­lie Ser­vice gGmbH aus­ge­zeich­net. Im Bereich der Behör­den gehö­ren zu den Zer­ti­fi­kats­trä­gern u.a. neben dem Bun­des­kanz­ler­amt vie­le Bun­des- und Lan­des­mi­ni­ste­ri­en, Land­rats­äm­ter und Stadt­ver­wal­tun­gen. Alle drei Jah­re fin­det eine Re-Audi­tie­rung mit einer Bilanz und neu­en Ziel­ver­ein­ba­run­gen statt. Nach dem erfolg­rei­chen Abschluss die­ses Pro­zes­ses erfolgt die Erneue­rung des Zertifikats.

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