Land­kreis Bam­berg: Umgang mit Ver­schwö­rungs­theo­rien in Bam­berg – Digi­ta­le Ver­samm­lung der Grü­nen Bamberg-Land

Am 16. Juni um 19:30 Uhr fand das digi­ta­le Ple­num der Grü­nen Bam­berg-Land statt. Neben einem inter­es­san­ten Bericht aus dem Kreis­tag und einem aktu­el­len Stand zur Bun­des­tags­wahl, wur­de haupt­säch­lich über den Umgang mit Ver­schwö­rungs­theo­rien in Bam­berg gesprochen.

Kreis­rat Tho­mas Ochs berich­tet am Anfang der Ver­samm­lung über die Arbeit der Grü­nen Frak­ti­on im Kreis­tag. Vor Allem das Mobi­li­täts­the­ma beschäf­ti­ge ihn aktu­ell. So regt er auch an, sich bei ihm zu mel­den, falls Input zu Mobi­li­täts­pla­nung da sei. Dar­auf­hin ent­stand in der Ver­samm­lung eine ange­reg­te Dis­kus­si­on über die zukünf­ti­ge Mobi­li­tät im Landkreis.
„Der ÖPNV im Land­kreis wird 2024 auf eine völ­lig neue Basis gestellt und flä­chen­deckend deut­li­che Ver­bes­se­run­gen brin­gen. Vie­ler­orts gehen die­se sogar über die Fest­set­zun­gen aus dem Nah­ver­kehrs­plan von 2019 hin­aus. Aktu­ell lau­fen die kon­kre­ten Pla­nun­gen und wir als Frak­ti­on kön­nen hier noch kon­kre­te Vor­schlä­ge einbringen.
Ich den­ke aber, dass es genau­so wich­tig ist, bis dahin die Qua­li­tät des bestehen­den ÖPNV durch Sofort­maß­nah­men zu ver­bes­sern. Ganz kon­kret dort, wo man mit wenig Auf­wand sofort etwas errei­chen kann, bei­spiels­wei­se bei der Fahr­gast­in­for­ma­ti­on an den Bus­hal­te­stel­len. Wir kön­nen nicht erwar­ten, dass sich die Men­schen 2024 begei­stert in die Bus­se set­zen, wenn wir bis dahin nur den aktu­ell sehr schlech­ten Sta­tus Q ver­wal­ten. Wenn ihr also Anre­gun­gen habt, mel­det euch ger­ne bei mir.“ so Tho­mas Ochs, Kreisrat.

Anschlie­ßend hielt Huber­tus Schal­ler vom Bam­ber­ger Bünd­nis gegen Rechts­ex­tre­mis­mus einen Input über den Umgang mit Quer­den­kern. Dabei klär­te er über die Bam­ber­ger Sze­ne auf und wie man selbst mit Men­schen umge­hen kann, die an Ver­schwö­run­gen glau­ben. Beson­ders inter­es­sant dabei ist sein reli­gi­ons­wis­sen­schaft­li­cher Ansatz. Der Tenor im Ple­num nach dem Input war klar: Die demo­kra­ti­sche Mehr­heit muss sich auch im Land­kreis den Ver­schwö­rungs­my­then mit Gegen­pro­te­sten und Ähn­li­chem entgegenstellen.

„Die demo­kra­ti­sche Öffent­lich­keit ist jetzt gefor­dert, sich klar von Grup­pen abzu­gren­zen, die anti­se­mi­ti­sche, rechts­ex­tre­me und grup­pen­be­zo­gen men­schen­feind­li­che Reden unwi­der­spro­chen zulas­sen.“ So Huber­tus Schal­ler, ein Spre­cher vom Bam­ber­ger Bünd­nis gegen Rechtsextremismus.

Abschlie­ßend gab Kreis­spre­cher Luca Rosen­hei­mer noch ein Update zu den Bun­des­tags­wah­len. In bei­den Wahl­krei­sen (236 und 240) läuft der Wahl­kampf gut an und auch auf der Bun­des­ebe­ne sind die Grü­nen für einen star­ken Wahl­kampf gewappnet.
„Mit unse­ren bei­den Kan­di­die­ren­den Lisa Badum und Mar­tin Pfeif­fer sind wir sehr gut für den Wahl­kampf gerü­stet. Zusam­men mit unse­rem kon­zep­tio­nell-star­ken Wahl­pro­gramm sind wir auch gegen­über den andau­ern­den Attacken sehr gut gewapp­net.“ so Luca Rosen­hei­mer, Spre­cher der Grü­nen Bamberg-Land.

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