Wald­brand­ge­fahr: Regie­rung von Ober­fran­ken ord­net vor­sorg­li­che Luft­be­ob­ach­tung an

Beobachtungsflug über einem oberfränkischen Waldgebiet. © Peter Stollberg, Regierung von Oberfranken
Beobachtungsflug über einem oberfränkischen Waldgebiet. © Peter Stollberg, Regierung von Oberfranken

Wegen des anhal­ten­den trocke­nen Wet­ters und der damit ver­bun­de­nen hohen Wald­brand­ge­fahr für beson­ders gefähr­de­te Wald­ge­bie­te hat die Regie­rung von Ober­fran­ken im Ein­ver­neh­men mit dem Amt für Land­wirt­schaft und For­sten Bay­reuth vom Sams­tag, 19. Juni 2021, bis Sonn­tag, 20. Juni 2021, den Ein­satz von Luft­be­ob­ach­tern zur Durch­füh­rung von Beob­ach­tungs­flü­gen für den gesam­ten Regie­rungs­be­zirk angeordnet.

Die Luft­ret­tungs­staf­fel Bay­ern e.V. stellt die Ein­satz­flug­zeu­ge und die Pilo­ten zur Ver­fü­gung. An Bord der ein­ge­setz­ten Flug­zeu­ge befin­den sich neben den Pilo­ten aus­ge­bil­de­te Luft­be­ob­ach­ter, die die Wäl­der aus der Luft auf mög­li­che Brand­ge­fah­ren hin absu­chen. Wird ein Brand fest­ge­stellt, wer­den die Feu­er­weh­ren über die Inte­grier­te Leit­stel­le alar­miert und die Ein­satz­kräf­te wer­den vom Luft­be­ob­ach­ter zur Ein­satz­stel­le gelotst. Die tat­säch­li­chen Ein­satz­ko­sten für Ein­sät­ze der Luft­be­ob­ach­tung im Kata­stro­phen­schutz trägt die Regie­rung von Ober­fran­ken aus Mit­teln des Katastrophenschutzfonds.

Die Regie­rung von Ober­fran­ken appel­liert an alle Besu­cher der ober­frän­ki­schen Wäl­der, äußer­ste Vor­sicht wal­ten zu las­sen und kei­nes­falls mit offe­nem Feu­er zu han­tie­ren oder zu rau­chen. Schon ein Fun­ke oder eine weg­ge­wor­fe­ne Ziga­ret­ten­kip­pe kön­nen Gras, Nadel­streu und am Boden lie­gen­de Zwei­ge ent­zün­den und einen fol­gen­schwe­ren Brand aus­lö­sen. Zudem soll­te wegen des Brand­ri­si­kos durch hei­ße Fahr­zeug­ka­ta­ly­sa­to­ren kei­nes­falls auf leicht ent­zünd­ba­rem Unter­grund geparkt wer­den. Zwi­schen dem 1. März und dem 31. Okto­ber gilt ohne­hin ein Rauch­ver­bot im Wald.

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