Stadt Bay­reuth bie­tet kosten­lo­sen Bus­trans­fer zur Opern­auf­füh­rung im Thea­ter Hof

Szenenfoto "Der Prozess"
Szenenfoto "Der Prozess". Foto: Theater Hof.

Am 27. Juni steht „Der Pro­zess“ nach einer Erzäh­lung von Franz Kaf­ka auf dem Spielplan

Die Stadt Bay­reuth bie­tet zur Auf­füh­rung der Oper „Der Pro­zess“ von Phil­ip Glass nach der gleich­na­mi­gen Erzäh­lung von Franz Kaf­ka im Thea­ter Hof am Sonn­tag, 27. Juni, um 18 Uhr, einen kosten­lo­sen Bus­trans­fer in die ober­frän­ki­sche Nach­bar­stadt an.

Zum Inhalt: Am Mor­gen sei­nes Geburts­tags wird der Bank­an­ge­stell­te Josef K. ohne Anga­be von Grün­den von zwei Wäch­tern unter Arrest gestellt, darf aller­dings zur Arbeit gehen. Je mehr Josef K. ver­sucht, sich wäh­rend sei­nes auf­rei­ben­den Pro­zes­ses zu ver­tei­di­gen und sei­ne Unschuld zu bewei­sen, desto tie­fer gerät er in eine gespen­sti­sche Welt der Absur­di­tät, Unge­rech­tig­keit, Kor­rupt­heit und Ent­frem­dung. Als Franz Kaf­ka in den Jah­ren 1914 und 1915 das Frag­ment schrieb, konn­te er nur eine Ahnung von dem haben, wie das grau­sa­me 20. Jahr­hun­dert der Dik­ta­tu­ren, Geheim­dien­ste, Gedan­ken­po­li­zei und Schau­pro­zes­se aus­se­hen wür­de. Eine apo­ka­lyp­ti­sche Visi­on, in der Kaf­ka mit gro­tes­kem Witz eine sym­bol­träch­ti­ge Welt zwi­schen Wirk­lich­keit und Alb­traum erschafft.

Aus Kaf­kas bekann­te­stem Roman­frag­ment destil­liert der US-ame­ri­ka­ni­sche Musi­ker und Kom­po­nist Phil­ip Glass eine packen­de Oper, wel­che seit ihrer Urauf­füh­rung 2014 welt­weit erfolg­reich ist. Anders als in sei­nen frü­he­ren Wer­ken unter­bricht der Mei­ster der Mini­mal Music den für ihn cha­rak­te­ri­sti­schen fort­wäh­ren­den Puls, setzt melo­di­sche Phra­sen im tona­len Rah­men in Kon­trast zu har­ten Rhyth­men. Damit gelingt ihm eine neue Dimen­si­on der Klän­ge und eine dra­ma­ti­sche Wei­ter­füh­rung der Emo­tio­nen und Gedan­ken der Figu­ren, wel­che die Zuschau­er tief ein­tau­chen lässt in die düste­re Para­bel. Erst­mals über­haupt in deut­scher Spra­che ist Phil­ip Glass’ musi­ka­li­sche Inter­pre­ta­ti­on die­ses all­zu bekann­ten und all­zu aktu­el­len Wer­kes der Welt­li­te­ra­tur zu erleben.

Zur Fahrt nach Hof ste­hen ab 16 Uhr Bus­se am Luit­pold­platz vor der Spar­kas­se bereit. Der letz­te Bus fährt pünkt­lich um 16.30 Uhr ab. Für jedes erwor­be­ne Ticket wird ein Platz in den Fahr­zeu­gen bereit­ge­hal­ten, für den not­wen­di­gen Abstand ist gesorgt. Der Trans­fer nach Hof und wie­der zurück ist im regu­lä­ren Ein­tritts­preis ent­hal­ten und beinhal­tet zusätz­lich ein Pro­gramm­heft. Den Ein­stieg in die Bus­se betreut das bewähr­te Per­so­nal der Stadt­hal­le. Nach der Auf­füh­rung ste­hen nach der Ankunft in Bay­reuth am Luit­pold­platz kosten­lo­se Thea­ter­bus­se für den Trans­fer im Stadt­ge­biet bereit.

Aus Grün­den der Sicher­stel­lung der not­wen­di­gen Kon­takt­nach­ver­fol­gung kön­nen die Ein­tritts­kar­ten lei­der nicht an der Thea­ter­kas­se in Bay­reuth erwor­ben wer­den, son­dern nur direkt an der Kas­se in Hof. Dies ist pro­blem­los tele­fo­nisch unter 09281 / 70 70 290 (Fax 09281 / 70 70 292) oder per Mail an kasse@​theater-​hof.​de mög­lich. Die Thea­ter­kas­se Hof ist Mon­tag bis Sams­tag von 10 bis 14 Uhr geöff­net, Mitt­woch zusätz­lich von 18 bis 20 Uhr. Tele­fo­nisch ist sie Mon­tag bis Sams­tag bereits ab 9 Uhr erreich­bar. Zusätz­lich kön­nen die Kar­ten auch im Online­shop des Thea­ter Hof unter www​.thea​ter​-hof​.de/​k​a​r​ten gekauft werden.

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