Bay­reuth: Per­so­nal­ver­än­de­run­gen bei der Altstadt

Nach Chri­sto­pher Kra­cun, Alex­an­der Pil­ler und Phil­ip Mes­sing­schla­ger ver­las­sen zwei wei­te­re Akteu­re die Alt­stadt: Jan Was­hau­sen und Tim Sul­mer wer­den nicht über den Som­mer hin­aus für die Gelb-Schwar­zen auflaufen.

Was­hau­sen kam erst im Win­ter nach Ober­fran­ken, vor­her war er ein hal­bes Jahr ver­eins­los. Für die Alt­städ­ter stand er ins­ge­samt zwei­mal im Pokal über 90 Minu­ten auf dem Rasen und zwar beim 3:1 im Vier­tel­fi­na­le in Aschaf­fen­burg sowie dem 2:1 im Halb­fi­na­le gegen Illertissen.

„Ich ver­las­se den Ver­ein mit einem lachen­den und einem wei­nen­den Auge. Zum einen haben wir im Pokal einen super Erfolg gefei­ert, zum ande­ren in den Play-offs lei­der nicht das abge­ru­fen, zu dem wir im Stan­de gewe­sen wären. Ich neh­me viel Team­geist und Kol­le­gia­li­tät aus der Mann­schaft mit. Das war auch abseits des Plat­zes so, dass der eine für den ande­ren da ist. Auch wenn es nur fünf Mona­te waren, war es eine gute Zeit. Ich wer­de die Alt­stadt auf jeden Fall wei­ter ver­fol­gen“, so Was­hau­sen über sei­ne kur­ze, aber schö­ne Zeit in Bayreuth.

Nach zwei Jah­ren ist Schluss für Sulmer

Auch Sul­mer wird den Ver­ein im Som­mer ver­las­sen. Der 24-Jäh­ri­ge kam im Som­mer 2019 aus Gar­ching zur Alt­stadt. In der abge­lau­fen­den Sai­son, die zwei­mal wegen der Coro­na-Kri­se unter­bro­chen und schließ­lich abge­bro­chen wur­de, kam der Offen­siv­mann immer als Joker zum Ein­satz. In 16 Regio­nal­li­ga-Spie­len erziel­te er zwei Tore für die Gelb-Schwar­zen. Dazu mach­te er die bei­den Play-off-Spie­le gegen Aschaf­fen­burg, das 4:0 im Hin­spiel als Joker, das Rück­spiel, in dem beim 0:7 vie­le Nach­wichs­kicker die Chan­ce erhiel­ten, über 90 Minuten.

„Das waren zwei inten­si­ve und gute Jah­re, in denen ich sehr viel gelernt und erlebt habe. Ich bin nach einer schwe­ren Ver­let­zung zur Alt­stadt gewech­selt und habe mich zurück­ge­kämpft. Ich habe noch nie mit einer so star­ken Mann­schaft zusam­men­ge­spielt, dass muss ich wirk­lich sagen. Ich blicke auf vie­le tol­le und emo­tio­na­le Spie­le zurück, beson­ders in Erin­ne­rung bleibt mir natür­lich mein erster Ein­satz, bei dem ich in der Schluss­mi­nu­te ein wich­ti­ges Tor zum Aus­gleich erzielt habe. Ich konn­te mich per­sön­lich sehr wei­ter­ent­wickeln und viel aus die­ser Zeit mit­neh­men“, berich­tet Sulmer.

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