Col­lo­qui­um Histo­ri­cum Wirsber­gen­se lädt zum Online-Vor­trag über die Burg­berg-Tun­nel bei Erlangen

Der Burgberg-Tunnel bei Erlangen (Südportal) auf einer kolorierten Lithografie von 1854 (Foto: Sammlung Bernhard Christoph)
Der Burgberg-Tunnel bei Erlangen (Südportal) auf einer kolorierten Lithografie von 1854 (Foto: Sammlung Bernhard Christoph)

Der Geschichts­ver­ein Col­lo­qui­um Histo­ri­cum Wirsber­gen­se (CHW) lädt für Sams­tag, 12. Juni, 20 Uhr, zu einem Online-Vor­trag ein. Dipl.-Ing. Bern­hard Chri­stoph, Lich­ten­fels-Klo­ster­lang­heim, refe­riert über die Burg­berg-Tun­nel bei Erlan­gen. Das 1842–1844 geschaf­fe­ne Inge­nieur­bau­werk ist der älte­ste Eisen­bahn­tun­nel Bay­erns. In den 1930er Jah­ren wur­de im Zuge der Elek­tri­zie­rung der Strecke der 307 Meter lan­ge Tun­nel umfas­send erneu­ert und ver­grö­ßert. Ein zwei­tes, par­al­lel ver­lau­fen­des Tun­nel­bau­werk ent­stand im Rah­men des Baus der Schnell­tra­sse Nürnberg–Erfurt in den Jah­ren 2015/16.

Der Burgberg-Tunnel bei Erlangen (Südportal) während der Bauarbeiten 1936 (Foto: Sammlung Bernhard Christoph)

Der Burg­berg-Tun­nel bei Erlan­gen (Süd­por­tal) wäh­rend der Bau­ar­bei­ten 1936 (Foto: Samm­lung Bern­hard Christoph)

Der Refe­rent wird die Geschich­te der Tun­nels und ihre tech­ni­schen Beson­der­hei­ten erläu­tern. Brei­ten Raum wird die Erneue­rung des Tun­nels vor 85 Jah­ren einnehmen.

Der Vor­trag ist öffent­lich. Er ist kosten­frei und ohne Vor­anmel­dung zugäng­lich. Die Zugangs­da­ten sind auf der Home­page des CHW beim jewei­li­gen Ter­min ange­ge­ben: www​.chw​-fran​ken​.de. Dort ist auch Infor­ma­ti­on über die wei­te­re Ver­eins­ar­beit zu finden.