HSC 2000 Coburg holt Spie­ler für den rech­ten Rückraum

Symbolbild Handball

Liqui Moly-Hand­ball-Bun­des­li­gist HSC 2000 Coburg hat für die neue Sai­son auf den lang­fri­sti­gen Aus­fall von Jakob Knau­er (Achil­les­seh­nen­riss) reagiert und Ersatz für den rech­ten Rück­raum ver­pflich­tet. Vom TV Hüt­ten­berg kommt der tsche­chi­sche Natio­nal­spie­ler Dieudon­né Muben­zem für eine Sai­son nach Coburg. „Ursprüng­lich hat­ten wir unse­re Per­so­nal­pla­nung nahe­zu abge­schlos­sen, doch mit dem lang­fri­sti­gen Aus­fall von Jakob Knau­er hat sich das prak­tisch über Nacht geän­dert. Zum jet­zi­gen Zeit­punkt eine gute Alter­na­ti­ve zu fin­den ist alles ande­re als ein­fach. Und des­we­gen sind wir auch sehr froh, dass wir mit Dido einen wurf­star­ken Spie­ler und in enger Abspra­che mit dem TV Hüt­ten­berg eine für alle Sei­ten zufrie­den­stel­len­de Lösung gefun­den haben. Vie­len Dank dafür“, sagt Geschäfts­füh­rer Jan Gorr. „Mit Dido haben wir im näch­sten Jahr einen auch inter­na­tio­nal erfah­re­nen Akteur in unse­ren Rei­hen, der sicher auch noch eini­ges an Poten­zi­al mit­bringt. Außer­dem spricht er per­fekt Deutsch und ergänzt sich mit Mer­lin Fuß her­vor­ra­gend.“ Der 25-jäh­ri­ge Links­hän­der hat bereits 30 Län­der­spie­le für Tsche­chi­en absol­viert. Vor sei­ner Zeit in Hüt­ten­berg spiel­te „Dido“, wie er von sei­nen Mit­spie­lern genannt wird, bei Duk­la Prag.

„Ich ken­ne Dido noch aus der tsche­chi­schen Natio­nal­mann­schaft, er ist ein Spie­ler, der auch aus der 2. Rei­he wer­fen kann und ein sehr gutes Ent­schei­dungs­ver­hal­ten hat“, erklärt Trai­ner Alo­is Mraz. „Er ist ein Team­play­er, der sich in den Dienst der Mann­schaft stellt. Ich glau­be, wir wer­den, wenn Jakob wie­der fit ist, ein sehr star­kes Trio auf Rück­raum rechts haben.“ Dieudon­né Muben­zem selbst freut sich auf die Zeit in Coburg: „Ich habe die­ses Ange­bot ange­nom­men, weil es für mich eine tol­le Mög­lich­keit ist, Teil eines Teams wie Coburg zu sein. Dafür bin ich sehr dank­bar. Es ging alles sehr schnell, und jetzt freue ich mich sehr auf das näch­ste Jahr in Coburg.“ Wie beliebt „Dido“ auch in Hüt­ten­berg war, zeigt ein Zitat von TVH-Geschäfts­füh­rer Fabi­an Fried­rich zum Abschied: „Wir wün­schen Dido von gan­zem Her­zen nur das Beste für die­se reiz­vol­le Auf­ga­be und bedan­ken uns für drei schö­ne Jah­re beim TVH. Wir woll­ten ihm kei­ne Stei­ne in den Weg legen und hof­fen, dass er beim HSC gemein­sam mit Mer­lin eine erfolg­rei­che Zeit haben wird.“