Selb: Robert Hechtl ein wei­te­res Jahr bei den Wölfen

Ver­trags­ver­län­ge­rung im Wolfs­bau – der 21-Jäh­ri­ge wird auch in der Sai­son 2021/22 das Tri­kot der Selber
Wöl­fe tragen.

Ein weiteres Jahr im Trikot von Selb / Foto: Pauline Manzke

Ein wei­te­res Jahr im Tri­kot von Selb / Foto: Pau­li­ne Manzke

Nach­dem er vor der ver­gan­ge­nen Spiel­zeit aus Sont­ho­fen nach Selb kam, unter­schrieb er einen
neu­en Ein­jah­res­ver­trag bei den Wölfen.

Die­ser Wer­de­gang kann sich sehen lassen

„Robert Hechtl kam von Sont­ho­fen nach Selb, wur­de Ober­li­ga­mei­ster und spielt kom­men­de Sai­son in der DEL2. Das ist ein klas­se Wer­de­gang für einen jun­gen Spie­ler, der künf­tig noch unter die U24 Regel fällt. Wir brau­chen Spie­ler sei­ner Sor­te, die mit Lei­den­schaft und Ehr­geiz für die Sel­ber Wöl­fe spie­len“, so ein sichtlich
zufrie­de­ner Wöl­fe-Trai­ner Her­bert Hohen­ber­ger nach der Ver­trags­ver­län­ge­rung des 21-Jäh­ri­gen Ingol­städ­ters. Hohen­ber­ger wei­ter: „Robert passt super in die Mann­schaft. Er ist zwar ein eher ruhi­ger Typ, aber man merkt, dass er sich gut ein­ge­fügt hat und sich hier in Selb wohl­fühlt.“ Auch für Hechtl selbst, der neben Sont­ho­fen auch bereits beim Höchstader EC unter Ver­trag stand, spielt das Gesamt­bild der Mann­schaft eine wich­ti­ge Rol­le. Der Team-Zusam­men­halt war für ihn einer der wich­tig­sten Fak­to­ren für den Erfolg und die damit ein­her­ge­hen­de Mei­ster­schaft. Aber nicht nur die vie­len Sie­ge hat Robert Hechtl posi­tiv in Erin­ne­rung, wenn er an die lan­ge Coro­na-Sai­son denkt. „Das gan­ze Umfeld hat gepasst. Vom Betreu­er über die Phy­si­os haben alle sehr pro­fes­sio­nel­le Arbeit gelei­stet. Und auch wenn wir von den Fans nicht so viel mit­be­kom­men haben, war die Unter­stüt­zung trotz­dem sehr beeindruckend.“

Den näch­sten Schritt gehen

Die Wöl­fe-Fans hat der 21-Jäh­ri­ge lei­der nicht im Sta­di­on erle­ben kön­nen. Umso mehr hofft er, sie in der kom­men­den Sai­son auch wie­der im Wolfs­bau begrü­ßen zu dür­fen. In der zweit­höch­sten deut­schen Liga zu spie­len sieht Robert Hechtl als Her­aus­for­de­rung. „Ich suche ger­ne die größt­mög­li­che Her­aus­for­de­rung für
mich selbst. Durch den Auf­stieg mit Selb habe ich in mei­ner spie­le­ri­schen Ent­wick­lung einen gro­ßen Schritt gemacht, den ich jetzt noch wei­ter aus­bau­en möch­te“. Im Som­mer, wel­chen er vor allem in sei­ner Hei­mat in Ingol­stadt ver­brin­gen wird, trai­niert Robert Hechtl also flei­ßig wei­ter. Vor allem auch, um sich an die schnellere
Spiel­wei­se der DEL2 gewöh­nen zu können.

Gedul­dig bleiben

Rück­blickend hat Robert Hechtl mit der 4. Rei­he nicht immer die gewünsch­te Eis­zeit bekom­men. Aber das sah der jun­ge Stür­mer nicht als Demo­ti­va­ti­on – im Gegen­teil: „Ich habe die­ses Jahr gelernt, auch mal gedul­dig zu blei­ben. Selbst wenn man in einem Spiel mal wenig spielt, kann man im näch­sten Spiel auch wie­der mehr Eis­zeit bekom­men.“ Und sei­ne Geduld zahl­te sich aus. Mit zahl­rei­chen wich­ti­gen Toren sah Her­bert Hohen­ber­ger auch die For­ma­ti­on rund um den jun­gen Robert Hechtl als aus­schlag­ge­bend für die Mei­ster­schaft. „Robert hat sich gut ent­wickelt. Er konn­te in der ersten Rei­he neben Top-Leu­ten spie­len, aber
schoss auch im 4. Block wich­ti­ge Tore. Gera­de in der Final­se­rie war die Rei­he rund um Robert Hechtl enorm wich­tig, um die Mei­ster­schaft zu gewinnen.“

Sel­ber Wöl­fe, Ober­li­ga seit 2020/2021
Robert Hechtl
Geburts­tag: 28.09.1999
Geburts­ort: Ingolstadt
Grö­ße: 1,85 m
Gewicht: 90 kg
Spie­le Tore Vor­la­gen Strafen
45 9 11 14

Der VER Selb e.V. wünscht Robert eine erfolg­rei­che und ver­let­zungs­freie Sai­son 2021/2022.