Alum­ni der Uni­ver­si­tät Bay­reuth geben Ein­blicke in ihre Erfolgsgeschichten

Symbolbild Bildung

Kar­rie­ren made in Bayreuth

Eine viel­fäl­ti­ge Unter­neh­mens­land­schaft, eine leben­di­ge For­schungs- und Inno­va­ti­ons­kul­tur sowie zahl­rei­che Fak­to­ren für ein Plus an Lebens­qua­li­tät – Bay­reuth bie­tet Kar­rie­re­su­chen­den vie­le Grün­de, zu kom­men und zu blei­ben. Auch zahl­rei­che Absol­ven­ten der Uni­ver­si­tät Bay­reuth fin­den ihren Start ins Berufs­le­ben direkt vor Ort. Beim digi­ta­len Bay­reuth Talk am Don­ners­tag, 10. Juni, berich­ten eini­ge von ihnen von ihrem per­sön­li­chen Kar­rie­re­weg made in Bayreuth.

Neben ver­schie­de­nen Work­shops wird das Pro­gramm der dies­jäh­ri­gen Care­er­Days der Uni­ver­si­tät Bay­reuth durch den Bay­reuth Talk berei­chert. Im Rah­men des Stand­ort­mar­ke­tings der Stadt unter dem Mot­to „Bay­reuth. Büh­ne für Wirt­schaft“ konn­te die Bay­reuth Mar­ke­ting & Tou­ris­mus GmbH (BMTG) für das Live­stream-Event fünf Absol­ven­ten gewin­nen, die inzwi­schen erfolg­reich in Bay­reu­ther Unter­neh­men tätig sind. Sie wer­den von ihren Erfah­run­gen und Ent­schei­dun­gen berich­ten sowie inter­es­sier­ten Gast­hö­rern Rede und Ant­wort stehen.

Einer von ihnen ist Dr. Ingo Schmidt, der in Bay­reuth sowie an der eng­li­schen Part­ner­hoch­schu­le, der Uni­ver­si­ty of War­wick, Betriebs­wirt­schafts­leh­re stu­dier­te. Sei­ner Pro­mo­ti­on in Bay­reuth folg­ten span­nen­de Berufs­jah­re in der euro­päi­schen Ener­gie­wirt­schaft, die ihn bis nach Sibi­ri­en führ­ten, bevor er sich ent­schied, nach Bay­reuth zurückzukehren.

Rück­kehr in die Ener­gie­re­gi­on Bayreuth

Gegen­wär­tig lei­tet der Finanz­fach­mann und Out­door­fan den Bereich Regu­lie­rungs­ma­nage­ment bei Ten­neT, einem der größten

Über­tra­gungs­netz­be­trei­ber und Inve­sto­ren in die euro­päi­sche Ener­gie­wen­de. Im Rück­blick auf die Wahl sei­nes Stu­di­en­orts sagt Ingo Schmidt: „Schon kurz nach dem Beginn mei­nes Stu­di­ums war mir klar, dass es eine gute Ent­schei­dung war, nach Bay­reuth zu kom­men. Ich war dem guten Ruf der Uni­ver­si­tät gefolgt und habe mich am Cam­pus und auch abseits der Uni sehr schnell sehr wohl gefühlt.“

Für den gebür­ti­gen Nie­der­sach­sen war die Wag­ner­stadt im Her­zen Ober­fran­kens gewis­ser­ma­ßen die Ein­tritts­kar­te nach Bay­ern und über­zeug­te ihn mit ihrer cha­rak­te­ri­sti­schen Braue­rei­kul­tur und dem beson­de­ren Flair der Bay­reu­ther Fest­spie­le. Vor neun Jah­ren führ­te die Kar­rie­re­op­ti­on bei Ten­neT Ingo Schmidt eher zufäl­lig zurück in sei­ne Uni­stadt. Sein Home­co­m­ing hat er nicht bereut: „Nach mei­ner Pro­mo­ti­on war ich eine Zeit lang durch­aus froh, Bay­reuth hin­ter mir zu las­sen und in ande­ren Tei­len Deutsch­lands und im euro­päi­schen Aus­land mein beruf­li­ches Glück zu suchen, aber frei nach Nietz­sche begreift man nach eini­ger Zeit in Bay­reuth irgend­wann gar nicht mehr, wie man es anders­wo aus­hal­ten konnte.“

Von der Werk­stu­den­tin zur Prokuristin

Bereits wäh­rend ihres Bache­lor- und Master­stu­di­ums der Gesund­heits­öko­no­mie an der Uni­ver­si­tät Bay­reuth leg­te Anne­gret Schnick die Grund­stei­ne für ihre Kar­rie­re, über die sie eben­falls beim Bay­reuth Talk berich­ten wird. Bei der Gedi­kom GmbH, einem moder­nen medi­zi­ni­schen Dienst­lei­ster für Kom­mu­ni­ka­ti­ons­ser­vices im Gesund­heits­we­sen, star­te­te die gebür­ti­ge Rostocke­rin ihren Erfolgs­weg bereits als Werk­stu­den­tin, blieb nach ihrem Master­ab­schluss im Unter­neh­men und wur­de mit nur 26 Jah­ren Prokuristin.

Ihre Stu­di­en­ent­schei­dung grün­de­te eben­falls auf dem guten Ruf der Uni Bay­reuth: „Köln und Bay­reuth waren damals die ersten gro­ßen Stu­di­en­or­te für Gesund­heits­öko­no­men. Aus­schlag­ge­bend für mei­ne Ent­schei­dung für Bay­reuth waren schließ­lich die fach­über­grei­fen­de und inter­na­tio­na­le Aus­bil­dung und der fami­liä­re Cam­pus.“ Auf­grund des über­zeu­gen­den Kar­rie­re­an­ge­bots direkt vor Ort fiel Anne­gret Schnick auch nach dem Stu­di­um der Ent­schluss, in Bay­reuth zu blei­ben, nicht schwer: „Ich konn­te mich in mei­ner Wunsch­bran­che gleich von Anfang an fach­lich sowie per­sön­lich wei­ter­ent­wickeln und die Gedi­kom bei ihrem Wachs­tum aktiv mit­ge­stal­ten – als Pro­ku­ri­stin umso mehr. Gleich­zei­tig ermög­licht Bay­reuth einen wirk­lich guten Lebens­stan­dard und eine ech­te WorkLi­fe-Balan­ce dank mode­ra­ter Wohn­ko­sten, kur­zer Wege, viel Natur sowie Kul­tur und einer guten Infra­struk­tur, vor allem für Familien.“

Net­wor­king leicht gemacht

Dass die kom­pak­te Grö­ße Bay­reuths nicht nur für ein enges Mit­ein­an­der am Cam­pus, son­dern dar­über hin­aus auch für Net­wor­king ohne gro­ße Hür­den sorgt, weiß Claas Hin­richs, Lei­ter der Stabs­stel­le Kar­rie­re­Ser­vice und Unter­neh­mens­kon­tak­te der Uni­ver­si­tät Bay­reuth: „Unse­re Stu­die­ren­den haben bereits wäh­rend des Stu­di­ums zahl­rei­che Mög­lich­kei­ten, regio­na­le Unter­neh­men und Kar­rie­re­mög­lich­kei­ten in Bay­reuth Stadt und Land ken­nen­zu­ler­nen sowie ent­spre­chen­de Kon­tak­te zu knüp­fen. Wer auf die­sem Weg unkom­pli­ziert einen inter­es­san­ten Arbeit­ge­ber fin­det, ent­schei­det sich häu­fig dafür, zu blei­ben.“ Im Schnitt star­ten daher rund 15 Pro­zent der Absol­ven­tin­nen und Absol­ven­ten der Uni Bay­reuth ihre erste Erwerbs­tä­tig­keit in der Regi­on – nicht zuletzt auch wegen der hohen Lebens­qua­li­tät, die sie wäh­rend des Stu­di­ums ken­nen und schät­zen gelernt haben.

Neu­gie­rig?

Der Bay­reuth Talk lädt ein zu fünf span­nen­den Bay­reu­ther Erfolgsgeschichten.