Wie­sent­hau: Fol­gen­schwe­rer Unfall mit meh­re­ren Verletzten

Symbolbild Polizei

WIE­SENT­HAU. LKR. FORCH­HEIM. Ein fol­gen­schwe­rer Unfall ereig­ne­te sich am frü­hen Diens­tag­nach­mit­tag zwi­schen Kir­cheh­ren­bach und Wie­sent­hau. Ein 90-jäh­ri­ger Mer­ce­des-Fah­rer war zusam­men mit sei­ner 75-jäh­ri­gen Bei­fah­re­rin in Rich­tung Wie­sent­hau unter­wegs. Aus bis­lang unbe­kann­ten Grün­den kam der Mer­ce­des-Fah­rer nach links auf die Gegen­fahr­bahn. Dort streif­te er den ent­ge­gen­kom­men­den Opel einer 65-Jäh­ri­gen. Im Anschluss prall­te er fron­tal in den eben­falls ent­ge­gen­kom­men­den Hon­da eines 55-Jäh­ri­gen. Durch den Auf­prall kipp­te der Mer­ce­des auf die Sei­te, konn­te aber von Erst­hel­fern wie­der auf­ge­rich­tet wer­den und die bei­den Insas­sen aus ihrem Fahr­zeug befreit wer­den. Der 55-jäh­ri­ge Hon­da-Fah­rer ver­such­te noch nach rechts in den Grün­strei­fen aus­zu­wei­chen, konn­te den Zusam­men­stoß aber nicht ver­hin­dern. Durch den Unfall wur­de der 90-jäh­ri­ge Unfall­ver­ur­sa­cher schwer ver­letzt. Sei­ne Bei­fah­re­rin und die bei­den ande­ren Unfall­be­tei­lig­ten, die allei­ne in ihren Fahr­zeu­gen fuh­ren, wur­den leicht ver­letzt. Sie wur­den in Kran­ken­häu­ser ein­ge­lie­fert. Der Mer­ce­des und der Hon­da waren nicht mehr fahr­be­reit und wur­den durch Abschlepp­un­ter­neh­men von der Unfall­stel­le gebor­gen. Es ent­stand Sach­scha­den in Höhe von etwa 13.000,– EUR. An der Unfall­stel­le ein­ge­setzt waren meh­re­re Besat­zun­gen des Ret­tungs­dien­stes sowie Kräf­te der Feu­er­wehr Wie­sent­hau. Die Kreis­stra­ße war an der Unfall­stel­le zur Unfall­auf­nah­me für etwa zwei Stun­den voll gesperrt. Zu grö­ße­ren Ver­kehrs­be­hin­de­run­gen kam es nicht.