Poli­zei­be­richt Land­kreis ERH vom 29.05.2021

Symbolbild Polizei

Poli­zei­in­spek­ti­on Erlangen-Stadt

Ver­meint­li­cher Fahr­rad­dieb wird per Haft­be­fehl gesucht

Auf einen amts­be­kann­ten, der­zeit woh­nungs­lo­sen 35-jäh­ri­gen, wur­de eine Strei­fe der Erlan­ger Poli­zei am frü­hen Sams­tag­mor­gen in der Karl-Zucker-Stra­ße aufmerksam.

Der jun­ge Mann war mit einem hoch­wer­ti­gen Moun­tain­bike mit einem Wert von min­de­stens 2.500,- Euro unter­wegs, was den Beam­ten ver­däch­tig vor­kam. Aus die­sem Grund soll­te er einer Kon­trol­le unter­zo­gen werden.

Damit war die­ser aber nicht ein­ver­stan­den und er flüch­tet mit dem Fahr­rad, so dass sich eine Ver­fol­gungs­jagd durchs Stadt­ge­biet ent­wickel­te. Letzt­lich ließ er das Fahr­rad lie­gen und ver­such­te, sich in einem Gebüsch zu ver­stecken. Dort konn­te er von den Beam­ten dann fest­ge­nom­men werden.

Der Grund für die Flucht war schnell gefun­den: gegen den 35-jäh­ri­gen bestand ein Haft­be­fehl von fast einem Jahr Gefäng­nis. Das Fahr­rad woll­te er kur­ze Zeit vor­her „gefun­den“ haben.

Er wur­de ver­haf­tet und in die nächst­ge­le­ge­ne Justiz­voll­zugs­an­stalt ein­ge­lie­fert, die Ermitt­lun­gen zu dem Fahr­rad dau­ern noch an.

Etli­che betrun­ke­ne Verkehrsteilnehmer

Neun betrun­ke­ne bzw. berausch­te Ver­kehrs­teil­neh­mer konn­ten durch die Erlan­ger Poli­zei in der Nacht vom Frei­tag auf den Sams­tag fest­ge­stellt wer­den. Auf­fäl­lig hier­bei war, dass es sich um sehr vie­le E‑S­coo­ter-Fah­rer und zudem um über­wie­gend sehr jun­ge Ver­kehrs­teil­neh­mer han­del­te (18–22 Jahre).

Bei fünf Ver­kehrs­teil­neh­mern muss­te beim Atem­al­ko­hol­test die abso­lu­te Fahr­un­tüch­tig­keit fest­ge­stellt werden.

Hier­bei han­del­te es sich um drei Fahr­rad­fah­rer mit Wer­ten von 1,60 Pro­mil­le bis 1,84 Pro­mil­le und um zwei E‑S­coo­ter-Fah­rer mit 1,58 bzw. 1,64 Pro­mil­le. Alle muss­ten ihre Fahr­zeu­ge ste­hen las­sen und sich einer Blut­ent­nah­me unter­zie­hen. Sie müs­sen sich wegen Trun­ken­heit im Ver­kehr verantworten.

Drei wei­te­re E‑S­coo­ter-Fah­rer hin­ge­gen waren mit Wer­ten von unter 1,1 Pro­mil­le (0,52 – 1,00 Pro­mil­le) eben­falls alko­ho­li­siert und bei einem E‑S­coo­ter-Fah­rer wur­de sogar der Ein­fluss von Can­na­bis fest­ge­stellt. Sie muss­ten ihre Fahr­zeu­ge eben­so ste­hen las­sen und sie erwar­ten nun Ord­nungs­wid­rig­kei­ten­an­zei­gen mit einem emp­find­li­chen Buß­geld und einem Monat Fahrverbot.

Poli­zei­in­spek­ti­on Erlangen-Land

Meh­re­re Kilo­gramm Spar­gel entwendet

Eckental/​Eschen­au – In der Nacht von Don­ners­tag, den 27.05.2021, auf Frei­tag, den 28.05.2021, wur­de in Eckental/​Eschen­au Spar­gel im hohen zwei­stel­li­gen Kil­obe­reich ent­wen­det. Das Feld des Spar­gel­bau­ern befin­det sich auf Höhe des Kreis­ver­kehrs der Eschen­au­er Hauptstraße/​B2. Der Ent­wen­dungs­scha­den liegt in etwa bei 750,- Euro. Die Poli­zei­in­spek­ti­on Erlan­gen-Land bit­tet um Hin­wei­se unter der Tel-Nr.: 09131/760–514

Ent­wen­de­ten E‑Scooter aufgefunden

Ecken­tal-Eschen­au – Am 27.05.2021 haben Gemein­de­mit­ar­bei­ter des Mark­tes Ecken­tal Arbei­ten in der Amba­zac Stra­ße durch­ge­führt. Hier haben sie hin­ter einem Schup­pen einen abge­stell­ten E‑Scooter gefun­den. Auf­grund des am 26.05.2021 ver­öf­fent­li­chen Pres­se­be­rich­tes, kam den Gemein­de­mit­ar­bei­tern der Ver­dacht, dass es sich hier­bei um den ent­wen­de­ten E‑Scooter han­deln könn­te. Sie mel­de­ten den „Fund“ der Poli­zei­in­spek­ti­on Erlan­gen-Land. Durch die Strei­fe konn­te zwei­fels­frei geklärt wer­den, dass es sich tat­säch­lich um den ent­wen­de­ten E‑Scooter han­del­te. Der E‑Scooter wur­de wie­der an sei­nen recht­mä­ßi­gen Besit­zer aushändigt.

PKW Schei­be eingeschlagen

Ecken­tal-Forth – Am Frei­tag­abend, zwi­schen 17:55 Uhr und 20:30 Uhr, wur­de in der Ollen­hau­er­stra­ße in Forth die Heck­schei­be eines PKWs ein­ge­schla­gen. Die Scher­ben der Schei­be lagen sowohl auf der Fahr­bahn, als auch im Fahr­zeug ver­teilt. Der Scha­den beläuft sich auf ca. 1.000 Euro. Zeu­gen berich­te­ten, dass zuvor Stim­men und Musik zu hören waren, wel­che Jugend­li­chen zuzu­ord­nen sind. Täter­hin­wei­se kön­nen an die Poli­zei­in­spek­ti­on Erlan­gen-Land, unter der Tel. 09131/760–514 gerich­tet werden.

Alko­ho­li­sier­ter Randalierer

Bai­ers­dorf – Ein aus bis­lang unbe­kann­ten Grün­den leicht ver­letz­ter Her­an­wach­sen­der woll­te sich am Sams­tag in den frü­hen Mor­gen­stun­den von der Ret­tungs­wa­che in Bai­ers­dorf behan­deln las­sen und läu­te­te des­halb an der Tür. Nach­dem nicht sofort geöff­net wur­de, riss er den Klin­gel­knopf aus der Ver­an­ke­rung. Anschlie­ßend schlug er mit einer Holz­lat­te eine Fen­ster­schei­be einer angren­zen­den Fir­ma ein. Wie sich bei der Kon­trol­le des jun­gen Man­nes her­aus­stell­te, war er erheb­lich alko­ho­li­siert und konn­te kei­ne Anga­ben über die Her­kunft sei­ner Ver­let­zung machen. Den Mann erwar­tet nun eine Straf­an­zei­ge wegen Sachbeschädigung.

Poli­zei­in­spek­ti­on Herzogenaurach

Schlä­ge­rei unter Jugendlichen

Her­zo­gen­au­rach. In den spä­ten Abend­stun­den des Frei­tags kam es zu einer Aus­ein­an­der­set­zung zwi­schen meh­re­ren teils amts­be­kann­ten Jugend­li­chen im Bereich der Real­schu­le Her­zo­gen­au­rach. Im Rah­men der Strei­tig­kei­ten wur­den zwei Jugend­li­che leicht ver­letzt, sie erlit­ten Abschür­fun­gen und eine blu­ti­ge Nase. Die drei Täter im Alter von 16 und 18 Jah­ren kann­ten ihre Opfer. Sie erwar­tet nun eine Straf­an­zei­ge wegen gefähr­li­cher Kör­per­ver­let­zung. Der eigent­li­che Grund der kör­per­li­chen Kon­fron­ta­ti­on indes ist noch unbe­kannt, ersten Erkennt­nis­sen nach tra­fen die Per­so­nen zufäl­lig aufeinander.

Poli­zei­in­spek­ti­on Höchstadt a.d.Aisch

Ver­kehrs­un­fäl­le

Am Frei­tag­nach­mit­tag, den 28.05.2021, beschäf­tig­ten die PI Höchstadt/​Aisch zahl­rei­che Ver­kehrs­un­fäl­le. Ins­ge­samt sie­ben Mal bin­nen weni­ger Stun­den wur­den die Strei­fen zu Ver­kehrs­un­fäl­len in Höchstadt und der Umge­bung geru­fen. Hier­bei blieb es zum Glück über­wie­gend bei Blech­schä­den, ein Groß­teil der Unfall­be­tei­lig­ten konn­te die Fahrt nach der Unfall­auf­nah­me fort­set­zen. Ins­ge­samt ent­stand ein Sach­scha­den von ca. 16000 Euro.

Eine 35-jäh­ri­ge Mut­ter wur­de durch ihr schrei­en­des Kind auf der Rück­bank des PKW kurz­zei­tig abge­lenkt, so dass es an einer Fahr­bahn­ver­en­gung zum Zusam­men­stoß mit der Ver­kehrs­in­sel und dem dor­ti­gen Ver­kehrs­zei­chen kam. Die Mut­ter und ihre bei­den Kin­der blie­ben glück­li­cher­wei­se unver­letzt. Der PKW war jedoch nicht mehr fahr­be­reit und muss­te abge­schleppt werden.

Gegen 16:30 Uhr beob­ach­te­te eine auf­merk­sa­me Zeu­gin im Bereich Adels­dorf, wie ein PKW-Fah­rer mit sei­nem Fahr­zeug den Spie­gel eines gepark­ten PKW beschä­dig­te und sei­ne Wei­ter­fahrt fort­setz­te, ohne sich um den ent­stan­de­nen Scha­den zu küm­mern. Der PKW des Unfall­ver­ur­sa­chers konn­te dar­auf­hin noch im Nah­be­reich unfall­be­schä­digt fest­ge­stellt wer­den. Der 74-jäh­ri­ge Fah­rer wird wegen uner­laub­ten Ent­fer­nens vom Unfall­ort angezeigt.

Eben­falls im Bereich Adels­dorf kam gegen 18:00 Uhr ein 30-jäh­ri­ger Motor­rad­fah­rer allein­be­tei­ligt in einer leich­ten Kur­ve von der Fahr­bahn ab, ver­lor die Kon­trol­le über sein Motor­rad und stürz­te in die angren­zen­de Wie­se. Der Motor­rad­fah­rer wur­de hier­bei mit­tel­schwer ver­letzt und muss­te vom Ret­tungs­dienst in die Kli­nik nach Erlan­gen gebracht wer­den. Am Motor­rad ent­stand Total­scha­den. Der Ver­kehr muss­te für den Zeit­raum der Unfall­auf­nah­me durch die Feu­er­wehr gere­gelt werden.