Wert­stoff­hö­fe im Land­kreis Bam­berg neh­men Rigips­plat­ten mit Sty­ro­por nicht mehr an

Bis­her konn­ten Rigips­plat­ten mit Sty­ro­por als soge­nann­te „Bau­re­st­ab­fäl­le“ gegen Gebühr an 7 von 11 Wert­stoff­hö­fen in Klein­men­gen abge­ge­ben wer­den; anschlie­ßend erfolg­te der Trans­port mit­tels Con­tai­ner nach Gos­berg (Land­kreis Forch­heim). Die­se Mög­lich­keit ent­fällt künftig.

Hin­ter­grund ist eine Ände­rung der Annah­me­be­din­gun­gen der Depo­nie Gos­berg. Laut Aus­kunft des Depo­nie­be­trei­bers wur­de die wei­te­re Annah­me von Sei­ten der Auf­sichts­be­hör­de unter­sagt. Daher kön­nen an den Wert­stoff­hö­fen im Land­kreis Bam­berg ab sofort kei­ne Rigips­plat­ten mit Sty­ro­por mehr abge­ge­ben werden.

Aus­künf­te über indi­vi­du­el­le Ent­sor­gungs­al­ter­na­ti­ven erteilt die Abfall­be­ra­tung des Land­krei­ses unter den Tele­fon­num­mern 0951/85–706 bzw. 85–708.

Rigips­plat­ten ohne Sty­ro­por sowie wei­te­re Bau­re­st­ab­fäl­le (z.B. Poren­be­ton­stei­ne, Schlacke, Kamin­stei­ne) wer­den auch wei­ter­hin gebüh­ren­pflich­tig in Klein­men­gen (bis 200 kg) an den ent­spre­chen­den Wert­stoff­hö­fen (nicht in: Hall­stadt, Ober­haid, Ste­gau­rach, Viereth) ange­nom­men. Bei Fra­gen hilft die Abfall­be­ra­tung ger­ne weiter.