Rat­haus­Re­port der Stadt Erlan­gen vom 26. Mai 2021

Zusätz­li­che Coro­na-Erleich­te­run­gen für Gastro­no­mie, Kul­tur und Sport

Da die Zahl der Coro­na­vi­rus-Neu­in­fek­tio­nen sta­bil unter dem Wert von 50 liegt, tre­ten in der Stadt Erlan­gen ab Don­ners­tag, 27. Mai, zusätz­li­che Erleich­te­run­gen bei den Coro­na-Auf­la­gen für die Berei­che Sport, Gastro­no­mie und Kul­tur in Kraft. Für die­se wei­te­ren Erleich­te­run­gen muss­te über die Regie­rung von Mit­tel­fran­ken das Ein­ver­neh­men des Baye­ri­schen Staats­mi­ni­ste­ri­ums für Gesund­heit und Pfle­ge bean­tragt wer­den. Das Ein­ver­neh­men liegt mitt­ler­wei­le vor. Die Rege­lun­gen im Einzelnen:

  • Die Pflicht, einen nega­ti­ven Schnell­test vor­zu­wei­sen, ent­fällt in der Außen­ga­stro­no­mie. Die Daten für die Kon­takt­ver­fol­gung müs­sen wei­ter­hin erho­ben wer­den. Zudem gel­ten die übli­chen Kon­takt­be­schrän­kun­gen. Das heißt: An einem Tisch in der Außen­ga­stro­no­mie dür­fen grund­sätz­lich nur die Ange­hö­ri­gen des eige­nen Haus­stands sowie zusätz­lich den Ange­hö­ri­gen eines wei­te­ren Haus­stands zusam­men­kom­men, solan­ge dabei eine Gesamt­zahl von ins­ge­samt fünf Per­so­nen nicht über­schrit­ten wird. Die zu die­sen Haus­stän­den gehö­ren­den Kin­der unter 14 Jah­ren blei­ben für die Gesamt­zahl außer Betracht, auch Gene­se­ne und voll­stän­dig Geimpf­te wer­den nicht gezählt.
  • Im Kul­tur­be­reich ent­fal­len die Pflicht zum Test­nach­weis in Thea­tern, Kon­zert- und Opern­häu­sern sowie Kinos. Dies gilt auch für die Durch­füh­rung von kul­tu­rel­len Ver­an­stal­tun­gen unter frei­em Him­mel mit festen Sitz­plät­zen für bis zu 250 Besu­che­rin­nen und Besucher.
  • Auch kon­takt­frei­er Sport im Innen­be­reich inklu­si­ve der Öff­nung von Innen­be­rei­chen von Sport­stät­ten sowie Kon­takt­sport unter frei­em Him­mel kön­nen ohne Test­nach­weis erfol­gen. In Fit­ness­stu­di­os ist nur noch die vor­he­ri­ge Ter­min­bu­chung erfor­der­lich. Unter frei­em Him­mel darf Sport in Grup­pen von bis zu 25 Per­so­nen getrie­ben wer­den. Bei Sport­ver­an­stal­tun­gen unter frei­em Him­mel sind bis zu 250 Zuschaue­rin­nen und Zuschau­er mit festen Sitz­plät­zen zuge­las­sen, auch hier muss kein nega­ti­ves Test­ergeb­nis vor­ge­legt werden.
  • Die Ver­pflich­tung, einen Test­nach­weis vor­zu­le­gen, ent­fällt auch im Aus­flugs­ver­kehr, bei tou­ri­sti­schen Bahn- und Rei­se­bus­ver­keh­ren, bei Stadt- und Gäste­füh­run­gen sowie Kul­tur- und Natur­füh­run­gen im Frei­en, aber auch bei der Öff­nung von Außen­be­rei­chen von medi­zi­ni­schen Thermen.
  • Frei­bä­der kön­nen nach vor­he­ri­ger Ter­min­bu­chung besucht wer­den. Auch hier ent­fällt der Testnachweis.

Für die kon­kre­te Umset­zung vor Ort haben die zustän­di­gen Mini­ste­ri­en der Staats­re­gie­rung Rah­men­kon­zep­te zu den erfor­der­li­chen Schutz- und Hygie­ne­maß­nah­men erar­bei­tet. Die­se Rah­men­kon­zep­te müs­sen jeweils bei der Öff­nung beach­tet und in indi­vi­du­el­len Hygie­nekon­zep­ten umge­setzt werden.

Die Stadt appel­liert an die Bür­ge­rin­nen und Bür­ger, die bestehen­den Test­mög­lich­kei­ten frei­wil­lig zu nut­zen. Die Kon­takt­be­schrän­kun­gen sowie Abstands- und Hygie­ne­re­geln sind wei­ter­hin zu beachten.Die Erleich­te­run­gen gel­ten, solan­ge der Inzi­denz­wert von 50 nicht an drei auf­ein­an­der­fol­gen­den Tagen über­schrit­ten wird. Wird der Inzi­denz­wert drei­mal über­schrit­ten, gibt die Stadt dies über die Amt­li­chen Sei­ten bekannt, die kosten­los unter erlan​gen​.de/​das abge­ru­fen und abon­niert wer­den können.

Infos gibt es im Inter­net unter www​.erlan​gen​.de/​c​o​r​ona.

Bis­her 160.391 Imp­fun­gen durchgeführt

In der zurück­lie­gen­den Woche (Kalen­der­wo­che 20) wur­den in der Stadt Erlan­gen und im Land­kreis Erlan­gen-Höchstadt 14.857 Coro­na-Schutz­imp­fun­gen durch­ge­führt. Davon ent­fal­len 180 Imp­fun­gen an Per­so­nal in Kli­ni­ken. Mit Ter­min wur­den 6.755 Bür­ge­rin­nen und Bür­ger in der Erlan­ger Sedan­stra­ße oder in einer der drei Außen­stel­len in Her­zo­gen­au­rach, Höchstadt/​Aisch bzw. Ecken­tal geimpft. In Ein­rich­tun­gen fan­den 275 Imp­fun­gen durch mobi­le Impf­teams statt. Zusätz­lich wur­den 7.647 Imp­fun­gen bei Haus­ärz­tin­nen und Haus­ärz­ten in Stadt und Land­kreis vorgenommen.

Somit wur­den ins­ge­samt seit Beginn (Kalen­der­wo­che 53/2020) 160.391 Imp­fun­gen in Erlan­gen und im Land­kreis Erlan­gen-Höchstadt ver­ab­reicht. Ins­ge­samt haben 44.029 Per­so­nen die Zweit­imp­fung erhal­ten und damit den vol­len Schutz.

Die Stadt Erlan­gen betreibt das gemein­sa­me Impf­zen­trum für Erlan­gen (kreis­frei) und den Land­kreis Erlan­gen-Höchstadt. Es befin­det sich in den Räu­men des ehe­ma­li­gen Inter­sport Eisert in Erlan­gen (Nägels­bach-/Sedan­stra­ße). Im Land­kreis Erlan­gen-Höchstadt gibt es drei Außenstellen.

Aktu­el­le Infor­ma­tio­nen gibt es im Inter­net unter www​.erlan​gen​.de/​i​m​p​f​z​e​n​t​rum.

Ehe­ma­li­ger Stadt­rat Hann fei­ert 70. Geburtstag

Der ehe­ma­li­ge Stadt­rat Hans-Her­mann Hann voll­endet am Don­ners­tag, 27. Mai, sein 70. Lebens­jahr. Glück­wün­sche erreich­ten den Jubi­lar auch von OB Flo­ri­an Janik. Er gra­tu­lier­te im Namen des gesam­ten Stadt­ra­tes. Der gebür­ti­ge Würz­bur­ger gehör­te dem „Kom­mu­nal­par­la­ment“ ins­ge­samt drei Mal an: Von August 1992 bis Sep­tem­ber 1994, von Juni 1998 bis Juni 2000 sowie von Okto­ber 2005 bis April 2008, bis Juli 2007 für die Grü­ne Liste, anschlie­ßend frak­ti­ons­los. Ehren­amt­lich tätig war der Taxi­un­ter­neh­mer und ehe­ma­li­ge Psy­cho­lo­gie-Stu­dent im Älte­sten­rat, im Haupt‑, Finanz- und Per­so­nal- sowie unter ande­rem im Bau­aus­schuss. Einen star­ken Für­spre­cher fand die Jüdi­sche Kul­tus­ge­mein­de in Hann, der sich auch als Vor­sit­zen­der ihres Freun­des­krei­ses enga­gier­te. Ein Vor­rei­ter­si­gnal ging vom Jubi­lar in die Bun­des­re­pu­blik aus: Ohne öffent­li­che Zuschüs­se betrieb er als erster ein roll­stuhl­ge­rech­tes Ruf­ta­xi. 2017 ver­lieh die Stadt Erlan­gen Hann die Bürgermedaille.

„Sprech­stun­de“ der Aktivsenioren

Die näch­ste „Sprech­stun­de“ der Aktiv­se­nio­ren fin­det am Mon­tag, 7. Juni, in der Zeit von 14:00 bis 17:00 Uhr statt. Auf­grund der Coro­na-Pan­de­mie wird der Ter­min vir­tu­ell per Tele­fon oder Sky­pe durch­ge­führt. Da es sich um Ein­zel­be­ra­tun­gen han­delt, wird um Anmel­dung bis Mitt­woch, 2. Juni, bei der Wirt­schafts­för­de­rung der Stadt Erlan­gen gebe­ten (E‑Mail: wifoe@​stadt.​erlangen.​de oder Tele­fon­num­mer 09131 / 86–2612).

AKTIV­SE­NIO­REN BAY­ERN e.V. berät Exi­stenz­grün­der und Exi­stenz­grün­de­rin­nen und hilft auch Unter­neh­men bei Pro­blem­fra­gen. Etwa 360 Exper­ten im Ruhe­stand geben im Rah­men des Ver­eins ihre Berufs- und Lebens­er­fah­rung aus unter­schied­li­chen Berei­chen in der Wirt­schaft wei­ter. Die Ver­eins­mit­glie­der arbei­ten ehren­amt­lich und hono­rar­frei. Aus gesetz­li­chen Grün­den dür­fen die Aktiv­se­nio­ren kei­ne Rechts- und Steu­er­be­ra­tung geben. Sie kön­nen aber aus ihrer Sicht und Erfah­rung dazu kri­ti­sche und kon­struk­ti­ve Hin­wei­se und Emp­feh­lun­gen geben. Es kön­nen auch alle Fra­gen der Finan­zie­rung und Bewer­tung ange­spro­chen wer­den. Ziel der Aktiv­se­nio­ren ist es, in erster Linie Hil­fe zur Selbst­hil­fe zu leisten.

Chi­ne­sisch-Deut­sche Som­mer­aka­de­mie für Jugendliche

Trotz Rei­se­be­schrän­kun­gen in den Som­mer­fe­ri­en ein wenig in die Fer­ne schwei­fen? Das geht: Vom 31. Juni bis 6. August brin­gen das Kon­fu­zi­us-Insti­tut Nürn­berg-Erlan­gen und der CVJM Bay­ern mit der „Chi­ne­sisch-Deut­schen Som­mer­aka­de­mie“ ein wenig Chi­na nach Fran­ken, genau­er gesagt auf die Burg Wern­fels im Frän­ki­schen Seen­land. Jugend­li­che zwi­schen 13 und 17 Jah­ren kön­nen bei ver­schie­de­nen Kur­sen, z.B. Sprach‑, Koch- und Tai­ji-Kur­sen, unter der Lei­tung von in Deutsch­land leben­den chi­ne­sisch­stäm­mi­gen Mit­ar­bei­tern des CVJM und des Kon­fu­zi­us-Insti­tuts die chi­ne­si­sche Kul­tur „aus erster Hand“ erfah­ren. Zum Abschluss der Woche gibt es ein Teilnahmezertifikat.

Neben Sprach­kur­sen sorgt ein bun­tes Pro­gramm mit Sport, Aben­teu­er, Kunst, Lager­feu­er, etc. für viel Feri­en­spaß, Erho­lung und die Mög­lich­keit, neue Freund­schaf­ten zu schlie­ßen. Ursprüng­lich war die chi­ne­sisch-deut­sche Som­mer­aka­de­mie des CVJM und des Kon­fu­zi­us-Insti­tuts als inter­kul­tu­rel­le Begeg­nung von Jugend­li­chen aus Chi­na und Deutsch­land geplant. Da die Jugend­her­ber­ge auf Burg Wern­fels umfang­rei­che Sicher­heits­vor­keh­run­gen umge­setzt hat, kann die Aka­de­mie trotz Pan­de­mie mit einem ange­pass­ten Pro­gramm und ohne Jugend­li­che aus Chi­na auch 2021 wie­der durch­ge­führt wer­den. Die Ver­an­stal­ter behal­ten sich vor, die Aka­de­mie auch kurz­fri­stig abzu­sa­gen, soll­ten die öffent­li­chen Coro­na-Bestim­mun­gen dies nötig machen.

Die Anmel­dung muss bis spä­te­stens 15. Juni 2021 über die Web­sei­te des CVJM (www​.cvjm​-bay​ern​.de) erfol­gen. Nähe­re Infor­ma­tio­nen zum Pro­gramm, den Kosten und zur Anmel­dung gibt es unter www​.kon​fu​zi​us​-insti​tut​.de oder www​.cvjm​-bay​ern​.de

Pro­mis wer­ben für STADT­RA­DELN 2021

Auch in die­sem Jahr betei­ligt sich Erlan­gen am STADT­RA­DELN: Von Diens­tag, 22. Juni, bis Mon­tag, 12. Juli. Als „Stars“, die hin­ter der Kam­pa­gne in Erlan­gen ste­hen, konn­ten die ehe­ma­li­ge Bür­ger­mei­ster Eli­sa­beth Preuß, Umwelt- und Kli­ma­schutz­re­fe­ren­tin Sabi­ne Bock und Ober­bür­ger­mei­ster Flo­ri­an Janik gewon­nen wer­den. Zu ihrer Moti­va­ti­on sagt Eli­sa­beth Preuß: „Fahr­rad­fah­ren ist für mich die per­fek­te Mobi­li­tät. Mit dem Rad erle­di­ge ich 99% mei­ner Fahr­ten in die Arbeit, zum Ein­kau­fen oder zu Fami­lie, Freun­den, Kul­tur, Sport in der Frei­zeit. Mit Rad in den Zug und dann irgend­wo aus­stei­gen, Rad­fah­ren auf mög­lichst auto­frei­en Wegen und abends eine Pen­si­on oder ein Hotel suchen, ist ent­span­nen­der, als ich mir das je vor­stel­len konn­te. Als ich vor eini­gen Jah­ren mein Auto abge­schafft habe, war das kei­ne Ent­schei­dung gegen Auto­fah­ren, son­dern eine Ent­schei­dung gegen ein eige­nes Auto. Das ist mir wich­tig. Ich bin kein Autofeind. Für den Fami­li­en­ur­laub mie­te ich ein Auto, auch car-sharing bzw. Teil­au­to gibt es bei uns. Beim Stadt­ra­deln mache mit, um zu unter­strei­chen, dass Rad­fah­ren unter dem Strich allem und allen gut tut. Außer­dem: Je mehr Erlanger*innen Rad fah­ren, desto rei­bungs­lo­ser läuft der MIV für die­je­ni­gen, die aufs Auto ange­wie­sen, sind, also Men­schen mit ein­ge­schränk­ter Mobi­li­tät, Hand­wer­ker, Pfle­ge­kräf­te.“ War­um OB Flo­ri­an Janik radelt und wie Umwelt­re­fe­ren­tin Sabi­ne Bock die Nut­zung des Draht­esels sieht, dar­über wird in den näch­sten Tagen informiert.

Anmel­dun­gen zur Teil­nah­me sind für alle Radl­freun­de die in Erlan­gen leben, arbei­ten, einem Erlan­ger Ver­ein ange­hö­ren oder eine Schu­le oder Hoch­schu­le in Erlan­gen besu­chen, online unter www​.stadt​ra​deln​.de möglich.

Auto­bahn gesperrt

Die Auto­bahn A3 ist zwi­schen den Anschluss­stel­len Erlan­gen-West und Erlan­gen-Frau­en­au­rach von Sams­tag, 29. Mai, 20:00 Uhr, bis Sonn­tag, 30. Mai, 10:00 Uhr, kom­plett gesperrt. Dar­auf macht der Ver­kehrs­ko­or­di­na­tor der ARGE A3 Stei­ger­wald­au­to­bahn auf­merk­sam. Grund der Sper­rung ist die Ver­le­gung von Fahr­bahn­fer­tig­tei­len sowie die Her­stel­lung von Kap­pen­ge­rü­sten. Der Ver­kehr in Rich­tung Nürn­berg wird über die St 2240, Bedarfs­um­lei­tung U19, und in Fahrt­rich­tung Frank­furt über die St 2244, Bedarfs­um­lei­tung U80, geführt. Inner­städ­tisch erfolgt die Umlei­tung über die Frau­en­au­ra­cher Stra­ße und die Stra­ße „Am Europakanal“.

Eine Über­sicht über Bau­stel­len und Stra­ßen­sper­run­gen im Stadt­ge­biet gibt es online unter: www​.erlan​gen​.de/​b​a​u​s​t​e​l​len.

Bür­ger­mei­ster Jörg Volleth besucht Jugend­li­che beim Auf­sam­meln von Zigarettenkippen

Auf Initia­ti­ve des Deutsch-Fran­zö­si­schen Insti­tuts sam­meln etwa 20 Jugend­li­che, unter ande­rem aus den Part­ner­städ­ten Jena und Wla­di­mir, am Sams­tag­nach­mit­tag im Stadt­ge­biet Ziga­ret­ten­kip­pen ein. Mit die­ser Akti­on möch­te der fran­zö­si­sche Umwelt­schutz­ver­ein HEB­DO ECO­LO zur Sen­si­bi­li­sie­rung und Auf­klä­rung zu einer sau­be­ren Umwelt bei­tra­gen. Die größ­te fran­zö­sisch-euro­päi­sche Sam­mel­ak­ti­on fin­det zeit­gleich in vie­len fran­zö­si­schen Städ­ten statt, unter ande­rem in Erlan­gens Part­ner­stadt Ren­nes. Bür­ger­mei­ster Jörg Volleth stat­tet den Jugend­li­chen am Sams­tag, 29. Mai, um 15:45 Uhr auf dem Rat­haus­platz einen Besuch ab.