Poli­zei­be­richt Land­kreis ERH vom 22.05.2021

Symbolbild Polizei

Poli­zei­in­spek­ti­on Erlangen-Stadt

Ex-Freund ran­da­liert und fährt betrunken

Zu einem grö­ße­ren Ein­satz mit einer Fest­nah­me nach Flucht mit einem Motor­rad kam es am spä­ten Frei­tag­abend im Erlan­ger Stadtwesten.

Gegen 22:00 Uhr teil­te die Bewoh­ne­rin eines Mehr­fa­mi­li­en­hau­ses mit, dass ihr amts­be­kann­ter Ex-Freund gera­de dabei sei, ihre Woh­nungs­tü­re einzuschlagen.

Bei der Anfahrt konn­te eine Strei­fe der Erlan­ger Poli­zei den 23-jäh­ri­gen Nürn­ber­ger auf einem Motor­rad in der Nähe des Anwe­sens antref­fen. Beim Erblicken der Strei­fe flüch­te­te der jun­ge Mann mit dem Motorrad.

Mit Blau­licht und Mar­tins­horn nah­men die Beam­ten die Ver­fol­gung auf, wobei sich der 23- jäh­ri­ge zunächst nicht stop­pen ließ. Er über­fuhr wäh­rend der Flucht noch eine Ampel bei Rotlicht.

Nach ca. 1,5 km blieb er jedoch ste­hen und ließ sich wider­stands­los fest­neh­men. Bei sei­ner Durch­su­chung fan­den die Beam­ten noch einen Tele­skop­schlag­stock und ein anschlie­ßen­der Atem­al­ko­hol­test ergab einen Wert von über 1,5 Pro­mil­le. Zudem stell­te sich her­aus, dass der jun­ge Mann seit gerau­mer Zeit über­haupt kei­nen Füh­rer­schein mehr besitzt.

Bei ihm wur­de eine Blut­ent­nah­me durch­ge­führt, das Motor­rad wur­de sicher­ge­stellt. Ihn erwar­ten nun etli­che Straf­an­zei­gen, u.a. wegen Sach­be­schä­di­gung, Trun­ken­heit im Ver­kehr, Fah­rens ohne Fahr­erlaub­nis und eine Ord­nungs­wid­rig­kei­ten­an­zei­ge nach dem Waffengesetz.

Meh­re­re „berausch­te“ Verkehrsteilnehmer

Gleich vier „berausch­te“ Ver­kehrs­teil­neh­mer gin­gen in der Nacht vom Frei­tag auf den Sams­tag der Erlan­ger Poli­zei ins Netz.MFR 027 (2008–02-11) Zwei Rad­fah­rer wur­den im Stadt­ge­biet auf­grund ihrer unsi­che­ren Fahr­wei­se kon­trol­liert, wobei eine 19-jäh­ri­ge Erlan­ge­rin einen Wert von 1,7 Pro­mil­le auf­wies und ein 17-jäh­ri­ger Erlan­ger es auf 1,68 Pro­mil­le brach­te. Bei­de muss­ten sich einer Blut­ent­nah­me unter­zie­hen und ihre Fahr­rä­der ste­hen las­sen, sie erwar­ten Straf­an­zei­gen wegen Trun­ken­heit im Verkehr.

Zudem konn­te die Poli­zei zwei E‑S­coo­ter-Fah­rer fest­stel­len, die bei­de ganz offen­sicht­lich ange­trun­ken unter­wegs waren. Ein 19-jäh­ri­ger brach­te es hier auf 0,7 Pro­mil­le wäh­rend ein 21- jäh­ri­ger beim Pusten 0,6 Pro­mil­le aufwies.

Der 21-jäh­ri­ge zeig­te dann aber noch der­ar­tig auf­fäl­li­ge Ver­hal­tens­wei­sen, dass die Beam­ten zusätz­lich einen Dro­gen­schnell­test durch­führ­ten, der dann tat­säch­lich auch noch posi­tiv auf Koka­in ausfiel.

Bei­de Scoo­ter-Fah­rer muss­ten ihre Fahr­zeu­ge ste­hen las­sen und bei­de erwar­ten nun Ord­nungs­wid­rig­kei­ten­an­zei­gen mit einem emp­find­li­chen Bußgeld.

Poli­zei­in­spek­ti­on Erlangen-Land

Ruhe­stö­rung durch Tuningsze­ne – Poli­zei zeigt Präsenz

Baiersdorf/​Bucken­hof – In der Nacht von Frei­tag auf Sams­tag, gin­gen bei der Poli­zei­in­spek­ti­on Erlan­gen-Land meh­re­re Anru­fe ein. Lt. den Mit­tei­lun­gen sol­len hoch­mo­to­ri­sier­te Pkw aus der Tuningsze­ne in Bai­ers­dorf und in Bucken­hof für Unru­he sorgen.

Die Nacht­ru­he der Bür­ge­rin­nen und Bür­ger wur­de dadurch gestört. Die Beam­ten der Poli­zei­in­spek­ti­on Erlan­gen-Land konn­ten jeweils meh­re­re Fahr­zeu­ge antref­fen und einer Kon­trol­le unter­zie­hen. Zu Straf­ta­ten kam es in die­sem Zusam­men­hang nicht. Jedoch wur­den die Ver­kehrs­teil­neh­mer ein­dring­lich ermahnt. In der Fol­ge blie­ben die Beam­ten der Poli­zei­in­spek­ti­on Erlan­gen-Land kurz­zei­tig vor Ort, danach blieb es ruhig.

Par­ty am See ent­geht der Poli­zei nicht – meh­re­re Anzei­gen nach dem Infektionsschutzgesetz

Dech­sen­dorf – Am Abend des Frei­tags, 21.05.2021, fei­er­te in der Nähe eines Wei­hers, eine grö­ße­re Grup­pe jun­ger Men­schen aus­ge­las­sen eine Par­ty. Beam­te der Poli­zei­in­spek­tio­nen Erlan­gen-Land und Erlan­gen-Stadt bemerk­ten dies und schrit­ten kon­se­quent vor Ort ein.

Auf­grund von Ver­stö­ßen nach dem Infek­ti­ons­schutz­ge­setz wer­den die Per­so­nen ange­zeigt und müs­sen mit einem emp­find­li­chen Buß­geld rechnen.

S‑Bahn Hal­te­stel­le mit Auf­kle­bern beklebt – Poli­zei fasst Täter­grup­pe auf fri­scher Tat

Bai­ers­dorf – In den frü­hen Mor­gen­stun­den des Sams­tags, 22.05.2021, bekleb­te eine fünf­köp­fi­ge Grup­pe groß­flä­chig die S‑Bahn Hal­te­stel­le in Bai­ers­dorf mit diver­sen Aufklebern.

Neben dem dor­ti­gen Auf­zug und Stra­ßen­la­ter­nen, wur­de auch die glä­ser­ne Über­da­chung beklebt. Zunächst konn­ten die Täter flüch­ten. Da umge­hend mit Hoch­druck durch Poli­zei­be­am­te der Poli­zei­in­spek­tio­nen Erlan­gen-Land, Erlan­gen-Stadt und der Ver­kehrs­po­li­zei­in­spek­ti­on Erlan­gen nach die­sen gefahn­det wur­de, konn­te alle fünf letzt­lich im Nah­be­reich fest­ge­nom­men wer­den. Es ent­stand ein Sach­scha­den im nied­ri­gen vier­stel­li­gen Bereich. Die Täter erwar­tet nun eine Straf­an­zei­ge wegen Sachbeschädigung.

Poli­zei­in­spek­ti­on Herzogenaurach

- Fehl­an­zei­ge -

Poli­zei­in­spek­ti­on Höchstadt a.d.Aisch

Höchstadt a.d. Aisch – Mit knapp 140 km/​h mit 40-Ton­nen unterwegs

Sicht­lich über­rascht waren die Kol­le­gen der Höchstadter Poli­zei als sie in der Wochen­mit­te einen Sat­tel­zug mit nie­der­län­di­scher Zulas­sung an der Bun­des­stra­ße 505 bei Jun­gen­ho­fen anhiel­ten. Da der Sat­tel­zug auf der Bun­des­stra­ße zu schnell unter­wegs war, wur­den die Tacho­gra­fen­da­ten ausgelesen.

Das Ergeb­nis schockier­te die Beam­ten. Die Aus­wer­tung ergab, dass der nie­der­län­di­sche Fah­rer am Kon­troll­tag, als auch den Tagen davor, Spit­zen­ge­schwin­dig­kei­ten von bis zu 140 km/​h erreichte.
Um einem mög­li­chen Buß­geld­ver­fah­ren zu ent­ge­hen, setz­te der Fah­rer manu­ell über das Menü am Kon­troll­ge­rät eine Orts­ein­ga­be außer­halb des Gel­tungs­be­rei­ches der Stra­ßen­ver­kehrs­ord­nung. Der Fah­rer hat­te jedoch nicht damit gerech­net, dass die Beam­ten sein Han­deln durch­schau­ten und anhand der gefah­re­nen Kilo­me­ter auf den Schluss gekom­men sind, dass die Orts­ken­nung für das euro­päi­sche Aus­land nicht zutref­fen kann. Über die Recher­che der GPS-Daten konn­ten dann die Tat­or­te der Geschwin­dig­keits­über­tre­tun­gen den Zei­ten zuge­ord­net wer­den. Bei allen Fahr­ten wur­de nun fest­ge­stellt, dass die Über­tre­tun­gen im inner­deut­schen Ver­kehr began­gen wur­den. Dem Fah­rer droht nun neben einem mehr­mo­na­ti­gen Fahr­ver­bot und ein 4‑stelliges Buß­geld. Wei­ter­hin wird er sich wegen vor­sätz­li­cher fal­scher Bedie­nung des Kon­troll­ge­rä­tes ver­ant­wor­ten müssen.