Rat­haus­Re­port der Stadt Erlan­gen vom 21. Mai 2021

Impf­zen­trum: Hot­line-Zei­ten über Pfingsten

Das Tele­fon­team des gemein­sa­men Impf­zen­trums für die Stadt Erlan­gen und den Land­kreis Erlan­gen-Höchstadt in der Sedan­stra­ße ist auch über Pfing­sten erreich­bar: Am Sams­tag, 22. Mai, von 8:00 Uhr bis 18:00 Uhr, und am Pfingst­mon­tag, 24. Mai, von 8:00 Uhr bis 16:00 Uhr. Am Diens­tag nach Pfing­sten, 25.Mai, ist die Hot­line von 8:00 Uhr bis 20:00 Uhr besetzt. Auch an Fron­leich­nam, Don­ners­tag, 3. Juni, gibt es eine tele­fo­ni­sche Erreich­bar­keit von 8:00 Uhr bis 16:00 Uhr. Die regu­lä­ren Hot­line­zei­ten sind Mon­tag bis Frei­tag von 8:00 Uhr bis 20:00 Uhr, sams­tags von 8:00 Uhr bis 18:00 Uhr. Mehr Infor­ma­tio­nen zum Impf­zen­trum gibt es online unter www​.erlan​gen​.de/​i​m​p​f​z​e​n​t​rum.

Künf­ti­ges Muse­ums­kar­ree: Ana­ly­se des Ist-Zustan­des und den zukünf­ti­gen Anforderungen

Ein Ort, der ein neu­es Mar­ken­zei­chen für Erlan­gen wer­den soll. Ein „kul­tu­rel­ler Motor“, der zu einer Bele­bung der Alt­stadt bei­trägt und die Sicht­bar­keit des Stadt­mu­se­ums in Erlan­gen, aber auch über die Stadt­gren­zen hin­aus, erhöht. Dafür soll das zukünf­ti­ge Muse­ums­kar­ree Erlan-gen ste­hen. Ein im letz­ten Jahr durch das Stadt­mu­se­um in Auf­trag gege­be­ne Ana­ly­se der vor­han­de­nen Gebäu­de und Räum­lich­kei­ten im Muse­ums­kar­ree im Hin­blick auf bau­li­che Pro­blem­stel­lun­gen – aus musea­ler Sicht – ist inzwi­schen fertiggestellt.

„Die vor­lie­gen­de Ist-Ana­ly­se der augen­blick­li­chen bau­li­chen Situa­ti­on und die Defi­ni­ti­on des zukünf­ti­gen Bedarfs die­nen als Grund­la­ge für die wei­te­re Muse­ums­pla­nung, erklärt Ober­bür-ger­mei­ster Flo­ri­an Janik. Sie lie­fert wich­ti­ge Erkennt­nis­se zu bestehen­den räum­li­chen Mög-lich­kei­ten, aber auch zu vor­han­de­nen Her­aus­for­de­run­gen (Raum­grö­ßen und ‑zuschnit­te, Ver­bin­dun­gen zwi­schen den ein­zel­nen Gebäu­de­tei­len, Erschlie­ßungs­mög­lich­kei­ten, Ein-gangs­si­tua­ti­on etc.). Die Ana­ly­se ist dabei grund­le­gend für die Erar­bei­tung der künf­tig mög­li-chen Auf­tei­lung der ver­schie­de­nen musea­len Berei­che und die Defi­ni­ti­on des jewei­li­gen Flä-chenbedarfs.

„Eines der wesent­li­chen Ergeb­nis­se der Ana­ly­se ist, dass für das erst 2016 erwor­be­ne und bis jetzt in Tei­len noch ver­mie­te­te Anwe­sen Mar­tin-Luther-Platz 10 zumin­dest eine sta­ti­sche Un-ter­su­chung erfol­gen muss. Die­se soll Erkennt­nis­se über die Nut­zungs­mög­lich­kei­ten des denk­mal­ge­schütz­ten Gebäu­des lie­fern, wel­che für die Erar­bei­tung des Master­plans für das künf­ti­ge Stadt­mu­se­um unab­ding­bar sind“, ergänzt Anke Stei­nert-Neu­wirth, Refe­ren­tin für Bil­dung, Kul­tur und Jugend. Die ent­spre­chen­de Unter­su­chung wird der­zeit vom Gebäu­de­ma-nage­ment in Zusam­men­ar­beit mit der Denk­mal­schutz­be­hör­de beauf­tragt und wird im Lauf der näch­sten Mona­te erstellt werden.

Ihre Ergeb­nis­se sowie die der vor­lie­gen­den Ist-Ana­ly­se sind Grund­la­ge des näch­sten Pla-nungs­schrit­tes, der Erstel­lung eines muse­ums­kund­li­chen Master­plans, den das Stadt­mu­se­um gemein­sam mit exter­nen Fach­leu­ten erar­bei­ten wird. Die Ver­ga­be des Master­plans soll im Herbst 2021 erfol­gen, damit die Arbei­ten spä­te­stens zum Jah­res­en­de auf­ge­nom­men wer­den kön­nen. Sei­ne Fer­tig­stel­lung ist Mit­te näch­sten Jah­res geplant. Unab­hän­gig davon ist die Auf-nah­me der Pla­nungs­ar­bei­ten für das Muse­ums­kar­ree durch das städ­ti­sche Gebäu­de­ma-nage­ment der­zeit frü­he­stens für Mit­te 2023 – nach Fer­tig­stel­lung des Kul­tur- und Bil-dungs­cam­pus Fran­ken­hof – vorgesehen.

Neue Schil­der für das Erlan­ger Radwegenetz

13 Haupt­rad­rad­rou­ten sowie zwei Grün­rou­ten für den Frei­zeit­ver­kehr sind in Erlan­gen mit Schil­dern aus­ge­wie­sen. Die Rou­ten decken das gesam­te Stadt­ge­biet ab und ver­bin­den die Huge­not­ten­stadt mit dem Umland. Nach­dem sich die Strecken durch neue Rad­we­ge und Lücken­schlüs­se im Rad­we­ge­netz eben­so wie die Richt­li­ni­en für die Beschil­de­rung mit der Zeit ändern, hat die Stadt Erlan­gen mit einer Neu­be­schil­de­rung begon­nen. Als erster Schritt wur­den für den Reg­nitz­rad­weg, der als städ­ti­sche Grün­rou­te fun­giert und Bestand­teil des Bay­ern­net­zes für Rad­ler ist, neue Weg­wei­ser über die kom­plet­te Rou­te im Stadt­ge­biet errich-tet. Eben­falls abge­schlos­sen wur­de jetzt die Haupt­rou­te 4 Erlan­gen – Frau­en­au­rach – Her­zo-gen­au­rach-Süd. „Eine wei­te­re wich­ti­ge Rad­we­ge­ver­bin­dung vom Stadt­zen­trum in Rich­tung Westen ist somit nach dem glei­chen Stan­dard beschil­dert“, freut sich Pla­nungs- und Bau­re­fe-rent Josef Weber, der sich damit auch bei den Mit­ar­bei­tern für die Umset­zung dankt. Die Rou­te nach Her­zo­gen­au­rach wur­de prio­ri­siert umge­setzt, da sie eine sehr hohe Bedeu­tung im Gesamt­netz für den Pend­ler­ver­kehr einnimmt.

Ins­ge­samt ca. 60 Schil­der waren allein bei die­ser Rou­te anzu­pas­sen, neu auf­zu­stel­len oder ent­spre­chend dem ein­heit­li­chen Stan­dard aus­zu­tau­schen. Viel zu tun also für die Mit­ar­bei­ter des städ­ti­schen Bau­trupps, die sich auch sonst als spe­zia­li­sier­te Arbeits­grup­pe um die Be-schil­de­rung der öffent­li­chen Stra­ßen, Wege und Plät­ze in Erlan­gen kümmern.

Alle wei­te­ren Rou­ten und ihre Beschil­de­rung wer­den nun suk­zes­si­ve auf Kon­si­stenz, Netz­be-deu­tung und Zustand über­prüft. Dadurch kön­nen Rou­ten­ab­schnit­te an neue Gege­ben­hei­ten ange­passt wer­den. Die Zie­le des städ­ti­schen Ver­kehrs­ent­wick­lungs- und Mobi­li­täts­pla­nes wer­den hier­bei stets berücksichtigt.

Ein­ge­schränk­ter Betrieb beim Bürgeramt

Bei der Infor­ma­ti­ons­the­ke und im Ser­vice­be­reich des Bür­ger­am­tes mit den Berei­chen Mel-debe­hör­de, Pass- und Aus­weis­be­hör­de, Kfz-Zulas­sung und Fahr­erlaub­nis­be­hör­de im Erdge-schoss des Rat­hau­ses kommt es im Zeit­raum von Mon­tag, 31. Mai, bis Mitt­woch, 23. Juni, zu Ein­schrän­kun­gen. Am Mitt­woch, 9. Juni, bleibt die Abtei­lung voll­stän­dig geschlos­sen. Grund ist die Ein­füh­rung neu­er Soft­ware­pro­gram­me für das Fahr­erlaub­nis­we­sen und die Kfz-Zulas­sung, die im lau­fen­den Betrieb erfol­gen soll. Die Stadt bit­tet, in dem genann­ten Zeit­raum die Dien­ste des Bür­ger­ser­vice im Erd­ge­schoss des Rat­hau­ses nur in drin­gen­den Fäl­len in Anspruch zu neh­men, da sich durch die Umstel­lung ledig­lich eine begrenz­te Anzahl von Sach­be­ar­bei­te­rin­nen und Sach­be­ar­bei­tern um die Anlie­gen küm­mern kann. Mit län­ge­ren War­te­zei­ten muss gerech­net werden.

Lan­des­wei­te Beflag­gung erin­nert an Ver­kün­dung des Grundgesetzes

Aus Anlass der Ver­kün­dung des Grund­ge­set­zes wer­den am Sonn­tag, 23. Mai, auch die Dienst­ge­bäu­de der Stadt Erlan­gen beflaggt. Die­ser Tag erin­nert an die Ver­kün­dung des Grund­ge­set­zes durch den Par­la­men­ta­ri­schen Rat am 23. Mai1949, nach­dem es in der vor-her­ge­hen­den Woche von einer Mehr­heit der Volks­ver­tre­tun­gen der Län­der ange­nom­men wor­den war. Da das Grund­ge­setz mit Ablauf die­ses Tages in Kraft trat, gilt der 23. Mai zu-gleich als Jah­res­tag der Grün­dung der Bun­des­re­pu­blik Deutschland.

Digi­ta­li­sie­rung Made in Chi­na – Online-Vor­trag und Buchvorstellung

In Koope­ra­ti­on mit der IHK Nürn­berg für Mit­tel­fran­ken lädt das Kon­fu­zi­us-Insti­tut Nürn­berg-Erlan­gen am Don­ners­tag, 27. Mai, um 18:30 Uhr, zu einem Online-Vor­trag zum The­ma „Digi­ta­li­sie­rung Made in Chi­na“ ein. Alex­an­dra Ste­fa­nov, Sino­lo­gin und Grün­de­rin von Chi­na Impul­se, stellt die Digi­ta­li­sie­rung von Wirt­schaft, Han­del und Mar­ke­ting in Chi­na vor und geht dabei auch auf das von ihr mit her­aus­ge­ge­be­ne Buch „Digi­ta­li­sie­rung Made in Chi­na – Wie Chi­na mit KI und Co. Wirt­schaft, Han­del und Mar­ke­ting trans­for­miert.“ ein. Das Buch (wei­te­re Autoren sind Prof. Dr. Clau­dia Bün­te und Till-Hen­drik Schu­bert) wid­met sich den wich­tig­sten Fra­gen rund um die Digi­ta­li­sie­rung und lässt über 20 Exper­tin­nen und Exper­ten pra­xis­ori­en­tiert von ihren Erfah­run­gen im Reich der Mit­te berich­ten. Außer­dem gibt es Tipps, wie sich euro­päi­sche Mana­ge­rin­nen und Mana­ger auf die Her­aus­for­de­run­gen ein­stel­len kön­nen, die sich aus die­ser chi­ne­si­schen digi­ta­len Trans­for­ma­ti­on erge­ben. Nähe­re Infor­ma­tio­nen und Anmel­dung zum Zoom-Vor­trag: https://​fau​.zoom​.us/​w​e​b​i​n​a​r​/​r​e​g​i​s​t​e​r​/​W​N​_​y​Y​2​M​l​E​Q​p​R​B​W​l​l​X​f​r​s​6​0​pgw

Kul­tur­ein­rich­tun­gen am Diens­tag weit­ge­hend geschlossen

Am Diens­tag, 25. Mai, hat das Stadt­mu­se­um, die Jugend­kunst­schu­le und die Stadt­bi­blio­thek geschlos­sen. Dar­auf macht das Kul­tur­re­fe­rat auf­merk­sam. Geöff­net hat ledig­lich das Kunst­pa­lais, dort ist nur die Ver­wal­tung am Diens­tag zu.

Stadt­ver­wal­tung spart CO2-Emis­sio­nen beim Postversand

Der Kli­ma­schutz, der Schutz von Natur und Umwelt sowie nach­hal­ti­ges Han­del sind aktu­el­le The­men, die eine gesamt­ge­sell­schaft­li­che Her­aus­for­de­rung und Ver­ant­wor­tung dar­stel­len. Es gilt, die CO2-Emis­sio­nen zu redu­zie­ren. Die Stadt Erlan­gen lei­stet hier­zu ihren Bei­trag, seit 1. Okto­ber 2014 ver­sen­det die Kom­mu­ne ihre gesam­te städ­ti­sche Brief- und Paket­post kli­ma­neu­tral. Hier­zu nutzt sie die Pro­duk­te und den Ser­vice des Pro­gramms GOGREEN der Deut­schen Post AG. Dadurch konn­ten im ver­gan­ge­nen Jahr ins­ge­samt 47,69 t CO2-Emis­sio­nen aus­ge­gli­chen wer­den – gegen­über 2019 ein Anstieg von ca. 16 Ton­nen. Zur Ver­mei­dung von wei­te­ren CO2-Emis­sio­nen setzt die für den inner­städ­ti­schen Boten- und Trans­port­dienst der Post­stel­le beauf­trag­te Fir­ma aus­schließ­lich Elek­tro­fahr­zeu­ge ein.

Span­nen­der End­spurt nach den Pfingst­fe­ri­en in der vhs

Die Volks­hoch­schu­le und ihr Ser­vice-Büro sind von Mon­tag, 24. Mai, bis ein­schließ­lich Sonn­tag, 6. Juni geschlos­sen. Dar­auf macht die Ein­rich­tung auf­merk­sam. Nach den Pfingst­fe­ri­en setzt das Haus sei­ne Som­mer­se­me­ster bis Juli mit einem abwechs­lungs­rei­chen Prä­senz- und Online-Pro­gramm fort. So beglei­tet die vhs das Gedenk­jahr „1700 Jah­re Jüdi­sches Leben in Deutsch­land“ mit meh­re­ren Ver­an­stal­tun­gen. Fer­ner hält der Seme­ster­end­spurt viel­sei­ti­ge Ange­bo­te bereit wie „Lager­feu­er­hits für die Uku­le­le“, „Drau­ßen­pau­se – für mehr Resi­li­enz im Arbeits­le­ben“, „Frau­en­rech­te im Iran“ bis zu „Excel“-Workshops oder Sprach­auf­fri­schungs­kur­se und ‑prü­fun­gen. Die aktu­el­len, noch buch­ba­ren Ver­an­stal­tun­gen sind auf der Web­sei­te www​.vhs​-erlan​gen​.de zu fin­den. Dort besteht auch die Mög­lich­keit, sich für den monat­lich erschei­nen­den News­let­ter+ mit inter­es­san­ten Pro­gramm­tipps und Hin­ter­grund-Infor­ma­tio­nen rund um die vhs Erlan­gen zu regi­strie­ren. Trotz geschlos­se­nem Ser­vice-Büro in den Pfingst­fe­ri­en sind Anmel­dun­gen durch­gän­gig online möglich.