Uni­ver­si­tät Bay­reuth: „Afri­Kalei­do­skop“ zeigt „Roots Germania“

Symbolbild Videokonferenz

Im Rah­men der Film- und Dis­kus­si­ons­se­rie „Afri­Kalei­do­skop“ lädt der Afri­ca Mul­ti­ple Clu­ster of Excel­lence an der Uni­ver­si­tät Bay­reuth am Mitt­woch, 26. Mai 2021, 18.00 Uhr, zum Strea­ming des Kino­films „Roots Ger­ma­nia“ ein. Im Anschluss dar­an fin­det eine Dis­kus­si­ons­run­de statt.

„Roots Ger­ma­nia” ­­– ist ein Doku­men­tar­film von Mo Asumang, der die Suche nach Iden­ti­tät von in Deutsch­land gebo­re­nen Far­bi­gen schil­dert. Roots Ger­ma­nia zeigt eine inten­si­ve, aber immer iro­nisch humor­vol­le Rei­se auf, die nicht nur dazu führt, ein per­sön­li­ches Trau­ma zu über­win­den, das durch Vor­ur­tei­le, Hass und Angst ver­ur­sacht wird, son­dern auch dazu, in sich selbst ein Zuhau­se zu finden.

Mo Asumang stu­dier­te Visu­el­le Kom­mu­ni­ka­ti­on an der Kunst­hoch­schu­le Kas­sel und Klas­si­schen Gesang an der Uni­ver­si­tät der Kün­ste Ber­lin. Sie arbei­tet als Spre­che­rin, Mode­ra­to­rin und Schau­spie­le­rin. 2004 grün­de­te sie die MA Moti­on Film Pro­duc­tion GmbH für Doku­men­tar­fil­me. Sie hält welt­weit an Schu­len und Uni­ver­si­tä­ten (wie der Yale Uni­ver­si­ty) Vor­trä­ge über Ras­sis­mus und Frem­den­feind­lich­keit. Mit ihrer jahr­zehn­te­lan­gen Öffent­lich­keits­ar­beit im Bereich Anti­ras­sis­mus ist sie auch eine der Pio­nie­re der welt­wei­ten Black-Lives-Mat­ter-Bewe­gung. Mo Asumang erhielt 2016 den Ver­dienst­or­den des Lan­des Ber­lin und 2019 das Bun­des­ver­dienst­kreuz am Bande.