Poli­zei­be­richt Land­kreis ERH vom 18.05.2021

Symbolbild Polizei

Poli­zei­in­spek­ti­on Erlangen-Stadt

Fahr­kar­ten­kon­trol­leu­re angegriffen

Am Mon­tag­mit­tag wur­de die Poli­zei nach Hand­greif­lich­kei­ten bei einer Fahr­schein­kon­trol­le alar­miert. Der Vor­fall ereig­ne­te sich nach einer Fahrt in einem Lini­en­bus im Stadtzentrum.

Im Ver­lauf der Kon­trol­le konn­te eine 39-Jäh­ri­ge kei­ne gül­ti­ge Bus­fahr­kar­te vor­wei­sen. Für die Fahrt wäre ein Ticket zum Preis von 2,70 Euro nötig gewe­sen. Beim Aus­stieg der 39-Jäh­ri­gen zusam­men mit den bei­den Kon­trol­leu­ren kam es zum Kon­flikt. Die Frau schlug einer Prü­fe­rin mit der Faust gegen den Hals. Die Geschä­dig­te wur­de bei dem Angriff leicht ver­letzt. Dar­über hin­aus besu­del­te die 39-Jäh­ri­ge die bei­den Fahr­schein­kon­trol­leu­re in abfäl­li­ger Art und Wei­se mit Saft.

Eine Poli­zei­strei­fe beru­hig­te die Gemü­ter. Gegen die Frau ohne Fahr­schein wird jetzt wegen vor­sätz­li­cher Kör­per­ver­let­zung und Belei­di­gung ermittelt.

Poli­zei­in­spek­ti­on Erlan­gen Land

Elek­tro­schocker als Pkw-Schlüs­sel getarnt – die Poli­zei warnt

Elektroschocker als Pkw-Schlüssel getarnt. Foto: Polizei Erlangen-Land

Elek­tro­schocker als Pkw-Schlüs­sel getarnt. Foto: Poli­zei Erlangen-Land

Eckental/​Eschenau. Am Sonn­tag wur­de ein Jugend­li­cher am Bahn­hof in Eschen­au, durch Poli­zei­be­am­te der Poli­zei­in­spek­ti­on Erlan­gen-Land, einer Kon­trol­le unter­zo­gen. Hier­bei konn­te bei dem Jugend­li­chen ein Keyl­ess­Go Pkw-Schlüs­sel fest­ge­stellt wer­den. Wie sich her­aus­stell­te war die­ser Pkw-Schlüs­sel aber nur eine täu­schend echt aus­se­hen­de Attrap­pe. Tat­säch­lich han­del­te es sich nicht um einen Pkw-Schlüs­sel, son­dern um einen voll funk­ti­ons­fä­hi­gen Elek­tro­schocker. Der gefähr­li­che Gegen­stand wur­de sicher­ge­stellt. Den Jugend­li­chen erwar­tet nun ein Straf­ver­fah­ren, weil er gegen das Waf­fen­ge­setz ver­sto­ßen hat. Die Poli­zei warnt in die­sem Zusam­men­hang vor der­ar­ti­gen Attrap­pen aus dem Inter­net oder Märk­ten im Aus­land. Sie haben kein Zulas­sungs­ver­fah­ren durch­lau­fen und kön­nen erheb­li­che Gesund­heits­schä­den verursachen.

Unter Dro­gen­ein­fluss ste­hen­der Berufs­kraft­fah­rer muss sei­ne Tour früh­zei­tig beenden

Möh­ren­dorf Am frü­hen Mor­gen des 18.05.2021, wur­de durch die Beam­ten der Poli­zei­in­spek­ti­on Erlan­gen-Land ein Klein­trans­por­ter kurz vor der Auto­bahn­auf­fahrt Möh­ren­dorf fest­ge­stellt. Auf­grund eines kurz zuvor mit­ge­teil­ten Fahr­rad­dieb­stahls im nähe­ren Umkreis der Auto­bahn, wur­de der Fahr­zeug­füh­rer des Klein­trans­por­ters einer Kon­trol­le unter­zo­gen. Wäh­rend die­ser mach­te der 43- Jäh­ri­ge Berufs­kraft­fah­rer einen ner­vö­sen Ein­druck. Anstatt eines Fahr­ra­des wur­den jedoch Betäu­bungs­mit­tel in Form von Mari­hua­na und Haschisch bei ihm auf­ge­fun­den. Wei­ter­hin räum­te er ein, eini­ge Stun­den zuvor auch etwas davon kon­su­miert zu haben. Ihn erwar­ten nun eine Anzei­ge wegen des Besit­zes von Betäu­bungs­mit­teln sowie eine Anzei­ge wegen Fah­rens unter Ein­fluss von Betäu­bungs­mit­teln. Sei­ne Fahr­zeug­schlüs­sel wur­den eben­so wie das auf­ge­fun­de­ne Rausch­gift sicher­ge­stellt. Die unter­bun­de­ne Fahrt darf er frü­he­stens nach 24 Stun­den fortsetzen.

Poli­zei­in­spek­ti­on Herzogenaurach

Ris­kan­ter Über­hol­vor­gang führ­te zu einem Verkehrsunfall

Her­zo­gen­au­rach Orts­teil Ham­mer­bach Staats­stra­ße Rich­tung Wei­sen­dorf. Am Mon­tag­mit­tag gegen 12.50 Uhr über­hol­te ein Pkw-Fah­rer trotz bestehen­dem Über­hol­ver­bot auf die­sem Strecken­ab­schnitt zwei vor ihm fah­ren­de Fahr­zeu­ge und über­sah dabei einen ent­ge­gen­kom­men­den Pkw. Einen Zusam­men­stoß mit dem Gegen­ver­kehr konn­te der Fah­rer gera­de noch ver­hin­dern, aller­dings tou­chier­te er beim plötz­li­chen Ein­sche­ren in die Fahr­zeug­ko­lon­ne einen Pkw. An bei­den Fahr­zeu­gen ent­stand Sach­scha­den. Per­so­nen wur­den nicht verletzt.

Der ent­ge­gen­kom­men­den Pkw hielt nicht an und ist des­we­gen unbe­kannt. Er wird als Zeu­ge für die­sen gefähr­li­chen Über­hol­vor­gang gesucht und wird gebe­ten sich mit der Poli­zei Her­zo­gen­au­rach Tel. 09132 78090 in Ver­bin­dung zu setzen.

Ein ver­kehrs­un­tüch­ti­ger Auto­fah­rer war im Berufs­ver­kehr unterwegs

Her­zo­gen­au­rach. Am Mon­tag­abend gegen 17.30 Uhr stell­te sich bei einer Ver­kehrs­kon­trol­le eines 36jährigen Auto­fah­rers Am Buck in Her­zo­gen­au­rach her­aus, dass er unter Alko­hol­ein­fluss stand.

Ein Atem­al­ko­hol­test bestä­tig­te den Ver­dacht der Poli­zei­strei­fe. Gegen den Mann wur­de ein Buß­geld­ver­fah­ren ein­ge­lei­tet. Im droht neben einem Buß­geld ein Monat Fahrverbot.

Umwelt­frev­ler wird gesucht

Her­zo­gen­au­rach – Burg­stall. Ein Unbe­kann­ter hat diver­se Auto­tei­le, Ver­packungs­ma­te­ri­al und Büro­ma­te­ri­al ille­gal ent­sorgt. Abge­legt wur­den die Sachen am Michel­ba­cher Weg bei der dor­ti­gen Feld­scheu­ne die unmit­tel­bar am Golf­platz angrenzt. Die Unrat­ab­la­ge­rung erfolg­te zwi­schen dem 07.05. und 10.05.2021. Die Poli­zei Her­zo­gen­au­rach sucht Spa­zier­gän­ger, Rad­fah­rer und Golf­spie­ler die auf­fäl­li­ge Beob­ach­tun­gen gemacht haben oder ver­däch­ti­ge Fahr­zeu­ge bemerk­ten. Die Poli­zei Her­zo­gen­au­rach ist unter Tel 09132 78090 erreichbar.

Poli­zei­in­spek­ti­on Höchstadt a.d. Aisch

Höchstadt a.d.Aisch – Krad­fah­re­rin nach Sturz schwer verletzt

Auf der B 470 kam es am Mon­tag­vor­mit­tag zu einem fol­gen­rei­chen Ver­kehrs­un­fall. Eine 49 jäh­ri­ge Fahr­schü­le­rin aus Forch­heim befuhr mit einem Leicht­kraft­rad die B470 von Grems­dorf in Rich­tung Höchstadt. Kurz vor dem Orts­ein­gang kam die Fahr­zeug­füh­re­rin aus unkla­rer Ursa­che im Ver­lauf einer leich­ten Links­kur­ve nach rechts von der Fahr­bahn ab und ver­letz­te sich dabei schwer. Ein­satz­kräf­te von BRK und Poli­zei lei­ste­ten der Frau vor Ort Erste Hil­fe. Anschlie­ßend wur­de sie ins Kli­ni­kum Erlan­gen zur wei­te­ren Behand­lung ver­bracht. Nach Rück­spra­che mit der Staats­an­walt­schaft Nürn­berg-Fürth wur­de ein Sach­ver­stän­di­ger zur nähe­ren Unter­su­chung hin­zu­ge­zo­gen. Wäh­rend der mehr­stün­di­gen Unfall­auf­nah­me regel­te die Feu­er­wehr Höchstadt vor Ort den Ver­kehr. An dem Leicht­kraft­rad ent­stand Sach­scha­den in Höhe von ca. 5000.- Euro.

Grems­dorf – Warn­mel­dung i.S. Tele­fon­an­ru­fe fal­scher Polizeibeamte

Aus aktu­el­lem Anlass weist die Poli­zei Höchstadt noch­mals auf Tele­fon­an­ru­fe fal­scher Poli­zei­be­am­te hin. Der fal­sche Poli­zist erkun­digt sich dabei in der Regel nach Wert­sa­chen in der Woh­nung oder nach hohen Geld­be­trä­gen auf dem Bank­kon­to, die von einem ver­meint­li­chen Zivil­po­li­zi­sten abge­holt wer­den sol­len. Die über­zeu­gen­den Täter gewin­nen hier­bei immer wie­der bei vor­wie­gend älte­ren Men­schen deren Ver­trau­en, um an deren Erspar­nis­se zu gelan­gen. Wei­ter nut­zen die­se eine spe­zi­el­le Tech­nik, die bei einem Anruf auf der Tele­fon­an­z­ei­ge der Ange­ru­fe­nen die Poli­zei-Not­ruf­num­mer 110 oder eine ande­re ört­li­che Tele­fon­num­mer erschei­nen lässt – obwohl die Anru­fer zumeist aus dem Aus­land agie­ren. Las­sen Sie sich am Tele­fon nicht unter Druck set­zen! Wen­den Sie sich im Zwei­fel an ihre ört­li­che Polizeiinspektion.

Höchstadt a.d. Aisch – Warn­mel­dung vor poten­ti­el­len Gift­kö­dern im Bech­ho­fe­ner Weg

Am Diens­tag­mor­gen fan­den Anwoh­ner ent­lang einer „Hun­de­wie­se“ im Bereich Bech­ho­fe­ner Weg/​Gablonzer Stra­ße zwei auf­fäl­li­ge Fleisch­bäll­chen. Augen­schein­lich befand sich zwar kein Gift dar­in, jedoch konn­ten auch nach Rück­spra­che mit dem Vete­ri­när­amt trans­pa­ren­te Sub­stan­zen nicht aus­ge­schlos­sen wer­den. Hun­de­hal­ter wer­den daher gebe­ten ent­spre­chend auf­merk­sam beim Aus­füh­ren ihrer Hun­de zu sein. Hin­wei­se zu poten­ti­el­len Gift­kö­dern, bzw. zu deren Ver­ur­sa­cher nimmt die Poli­zei Höchstadt unter der 09193/63940 entgegen.