Bam­berg: Digi­ta­le Berufs­ori­en­tie­rung mit sprung­brett hop-on hop-off vom 17. bis 21. Mai 2021

symbolbild homeschooling

Das The­ma Berufs­ori­en­tie­rung ist für vie­le Schüler*innen ein not­wen­di­ger Pro­zess am Ende ihrer Schul­lauf­bahn, um her­aus­zu­fin­den, wel­chen Weg sie nach dem Schul­ab­schluss ein­schla­gen wol­len. Doch was in nor­ma­len Zei­ten schon oft eine Her­aus­for­de­rung dar­stellt, wird durch die Coro­na-Pan­de­mie noch schwie­ri­ger. Genau die­ser Her­aus­for­de­rung hat sich die Prak­ti­kums­bö­se sprung­brett bay­ern gewid­met und für die Ver­an­stal­tung sprung­brett hop-on hop-off eine digi­ta­le Alter­na­ti­ve geschaf­fen: Vom 17. bis 21. Mai 2021 ler­nen Schüler*innen der Graf-Stauf­fen­berg-Real­schu­le in Bam­berg fünf ver­schie­de­ne Unter­neh­men kennen.

Fünf Unter­neh­men an fünf Tagen erle­ben – das ermög­licht das digi­ta­le sprung­brett hop-on hop-off vom 17. bis 21. Mai 2021 den Jugend­li­chen der 9. Klas­se aus der Graf-Stauf­fen­berg-Real­schu­le in Bam­berg – bequem von zu Hau­se aus und ohne Ansteckungs­ge­fahr. Jeden Mor­gen zwi­schen 09:30 Uhr und 11:00 Uhr blicken die Schüler*innen hin­ter die Kulis­se von Betrie­ben aus den Berei­chen Gesund­heits­we­sen, Finan­zen, Tele­kom­mu­ni­ka­ti­on, Elek­tro­tech­nik und Stahl- und Metall­ver­ar­bei­tung. Mit dabei sind die Ofa Bam­berg GmbH, Spar­kas­se Bam­berg, Deut­sche Tele­kom, Robert Bosch GmbH und die Kas­par Schulz Braue­rei­ma­schi­nen­fa­brik & Appa­ra­te­bau­an­stalt GmbH. Die Unternehmensvertreter*innen zei­gen den Teil­neh­men­den die Abläu­fe und Arbeits­plät­ze ihrer Mitarbeiter*innen und kön­nen sich so als poten­ti­el­les Prak­ti­kums- und Aus­bil­dungs­un­ter­neh­men prä­sen­tie­ren. Im Nach­hin­ein kön­nen sie dann einen direk­ten Kon­takt mit inter­es­sier­ten Bewerber*innen aufnehmen.

Inte­grier­te, inter­ak­ti­ve Berufs­ori­en­tie­rung trotz Homeschooling

Das digi­ta­le sprung­brett hop-on hop-off bie­tet nicht nur Schüler*innen die Mög­lich­keit einer inter­ak­ti­ven und ziel­ge­rich­te­ten Berufs­ori­en­tie­rung neben dem Unter­richt, auch die Unter­neh­men haben so die Gele­gen­heit, neue Nach­wuchs­kräf­te zu gene­rie­ren. Durch die digi­ta­le Alter­na­ti­ve kann das spung­brett hop-on hop-off ein­fach in den Unter­richt inte­griert wer­den. Die Schu­len kön­nen dabei selbst ent­schei­den, ob sich die fünf teil­neh­men­den Unter­neh­men inner­halb einer Woche oder an einem fest­ge­leg­ten Tag, bei­spiels­wei­se immer diens­tags, über fünf Wochen hin­weg vorstellen.

Jede Online-Ein­heit wird von jedem Unter­neh­men indi­vi­du­ell vor­be­rei­tet und erar­bei­tet. Wäh­rend der Durch­füh­rung besteht z.B. die Mög­lich­keit, die Schüler*innen in Klein­grup­pen ein­zu­tei­len und in ein­zel­nen Brea­k­out-Rooms mit ihnen zu arbei­ten, ein Quiz durch­zu­füh­ren oder mit­hil­fe von Online-Tools Inhal­te aus­zu­tau­schen. Wenn die Situa­ti­on es zulässt, kann die Klein­grup­pen­ar­beit auch vor Ort im Klas­sen­raum statt­fin­den. Im Anschluss an die Ver­an­stal­tung kön­nen die Schüler*innen zu ihren jewei­li­gen Wunsch­be­trie­ben Kon­takt auf­neh­men und sich für län­ge­re Fol­ge­prak­ti­ka – hof­fent­lich dann vor Ort – bewerben.

„Mit sprung­brett hop-on hop-off bie­ten die baye­ri­schen Metall- und Elek­tro-Arbeit­ge­ber bay­me vbm pra­xis­be­zo­ge­ne Berufs­ori­en­tie­rung und lei­sten damit einen Bei­trag zur Siche­rung des Fach­kräf­te­nach­wuch­ses in den baye­ri­schen Unter­neh­men. Von dem Pro­jekt pro­fi­tie­ren Unter­neh­men und Schüler*innen glei­cher­ma­ßen. Die Unter­neh­men bekom­men die Gele­gen­heit, auf direk­tem Weg mög­li­che Bewer­ber für Prak­ti­ka oder Aus­bil­dungs­plät­ze zu gewin­nen. Und die Schü­le­rin­nen und Schü­ler fin­den her­aus, wel­che Beru­fe und Bran­chen inter­es­sant sind und wo pas­sen­de Zukunfts­per­spek­ti­ven für sie lie­gen. Daher sind wir Haupt­för­de­rer,“ betont Bert­ram Bros­sardt, Haupt­ge­schäfts­füh­rer der baye­ri­schen Metall- und Elek­tro­ar­beit­ge­ber­ver­bän­de bay­me vbm, anläss­lich der bevor­ste­hen­den Veranstaltung.

Ohne Coro­na: mit dem Schut­tle­bus zur Berufsorientierung

Bereits seit 2017 bie­tet sprung­brett bay­ern den Jugend­li­chen durch das sprung­brett hop-on hop-off einen zusätz­li­chen Weg der beruf­li­chen Ori­en­tie­rung. In einem Jahr ohne Coro­na bringt ein Shut­tle­bus die Teil­neh­men­den eine Woche lang jeden Mor­gen von der Schu­le zu einem der fünf teil­neh­men­den Unter­neh­men, um dort einen Schnup­per­tag zu absol­vie­ren. Dadurch bekom­men die Schüler*innen einen Ein­blick in unter­schied­li­che Beru­fe und kön­nen ihre Inter­es­sen, Fähig­kei­ten und Stär­ken kennenlernen.

Über sprung­brett bayern

sprung­brett bay­ern ist ein Pro­jekt von SCHU­LE­WIRT­SCHAFT Bay­ern im Bil­dungs­werk der Baye­ri­schen Wirt­schaft e. V.. sprung­brett bay­ern ist die Online-Prak­ti­kums­bör­se für Schü­le­rin­nen und Schü­ler aller Schul­ar­ten in Bay­ern. Ziel ist es, die Jugend­li­chen über Prak­ti­ka in Aus­bil­dung und Arbeit zu ver­mit­teln und Unter­neh­men die Mög­lich­keit zu bie­ten, poten­zi­el­le Aus­zu­bil­den­de und zukünf­ti­ge Mit­ar­bei­ter zu fin­den. Wei­te­re Infor­ma­tio­nen unter www​.sprung​brett​-bay​ern​.de.