Städtische Museen in Bayreuth öffnen am 16. Mai bei freiem Eintritt

Besuche nur mit vorheriger Terminbuchung und Dokumentation für die Kontaktnachverfolgung möglich

Nachdem die 7-Tage-Inzidenz in der Stadt Bayreuth inzwischen stabil unter dem Grenzwert von 100 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner liegt, öffnen die städtischen Museen am Sonntag, 16. Mai, anlässlich des Internationalen Museumstag wieder ihre Türen für Besucherinnen und Besucher nach Terminbuchung – und das bis zum Monatsende bei freiem Eintritt. Dies gilt für das Richard Wagner Museum, das Nationalarchiv, Franz-Liszt-Museum, Jean-Paul-Museum, das Kunstmuseum und auch das Urweltmuseum Oberfranken. Geschlossen bleibt hingegen bis auf Weiteres das Historische Museum am Kirchplatz, da dort noch Renovierungsarbeiten laufen.

Damit bietet sich beispielsweise eine hervorragende Gelegenheit, um die Sonderausstellung „rosalie und wagner. licht – mythos – material“ im Richard Wagner Museum zu besuchen, die nach ihrer Eröffnung im Oktober vergangenen Jahres bislang kaum zugänglich war.

Besuch mit Voranmeldung und Daten zur Kontaktnachverfolgung

Für den Museumsbesuch in Haus Wahnfried ist vorsorglich eine Voranmeldung am Vortag erforderlich, da der Einlass nur zu jeder vollen Stunde und für eine begrenzte Besucherzahl gestattet ist. Die Anmeldung für jeweils den Folgetag ist möglich ab Samstag, 15. Mai, dienstags bis sonntags von 10 bis 17 Uhr per Telefon unter 0921 75728-16 oder per E-Mail an kasse@wagnermuseum.de. Eine Anmeldung per Mail ist erst nach Rückbestätigung gültig. Bei Besuchen ohne Anmeldung muss gegebenenfalls mit Wartezeiten gerechnet werden. Auch Anmeldungen für Archivbenutzungen sind wieder möglich.

Zusätzlich zu den bereits geltenden Hygieneschutzmaßnahmen wie Abstandsregeln, Maskenpflicht (mindestens FFP2) und Besucherbegrenzung müssen für eine gegebenenfalls erforderliche Kontaktnachverfolgung die Besucherdaten (Kontaktdaten, Zeitpunkt des Besuchs, Anzahl der Begleitpersonen) für vier Wochen dokumentiert werden.

Die Datenerhebung zur Kontaktnachverfolgung und feste Besuchstermine können erst bei einer stabilen 7-Tage-Inzidenz von unter 50 wieder entfallen. Steigt die Inzidenz dagegen wieder über 100, greift die „Notbremse“ und eine erneute Schließung ist erforderlich.

Trotz der Lockerungen bleibt aufgrund von Renovierungsarbeiten das Historische Museum geschlossen, für den Besuch der Leuschner-Gedenkstätte gelten besondere Regelungen. Die Gedenkstätte in Moritzhöfen öffnet zwar mit den anderen Museen ihre Pforten wieder, allerdings gelten hier aufgrund der geringen Fläche besondere Regeln: Da nicht mehr als ein Haushalt gleichzeitig die Ausstellung in der Gedenkstätte besuchen kann, wird um vorherige Anmeldung gebeten.