Poli­zei­be­richt Land­kreis ERH vom 9.05.2021

Symbolbild Polizei

Poli­zei­in­spek­ti­on Erlangen-Stadt

Mofa zum Kraft­rad umfunktioniert

Am 08.05.2021, gegen 16:00 Uhr, wur­de bei einem Mofa-Füh­rer in der Geb­bert­stra­ße in Erlan­gen eine Ver­kehrs­kon­trol­le durch­ge­führt. Als das Mofa näher über­prüft wur­de, erga­ben sich für die Poli­zei­be­am­ten Ver­dachts­mo­men­te, dass am Fahr­zeug Mani­pu­la­tio­nen vor­ge­nom­men wur­den. Aus die­sem Grun­de wur­de das “Mofa“ in der Fol­ge sicher­ge­stellt und auf dem Rol­len­prüf­stand der Poli­zei­in­spek­ti­on eine Geschwin­dig­keits­mes­sung durch­ge­führt. Hier­bei konn­te statt der für die­ses Fahr­zeug erlaub­ten Maxi­mal­ge­schwin­dig­keit von 25 km/​h eine Geschwin­dig­keit von 62 km/​h fest­ge­stellt wer­den. Die mikro­elek­tro­ni­sche Steu­er­ein­heit, die für die Geschwin­dig­keits­stei­ge­rung ver­ant­wort­lich war, wur­de aus­ge­baut. Den Fahr­zeug­füh­rer erwar­tet nun u. a. eine Anzei­ge wegen Fah­rens ohne Fahrerlaubnis.

Poli­zei­in­spek­ti­on Herzogenaurach

Hand­fe­ster Streit an einer Tankstelle

Her­zo­gen­au­rach. Am Sams­tag­mit­tag fuhr ein 46-jäh­ri­ger Her­zo­gen­au­ra­cher mit sei­nem Pkw vom Gelän­de einer Tank­stel­le im Orts­ge­biet. Beim Aus­fah­ren starb der Motor des Pkw ab, dar­auf­hin muss­te ein 28-jäh­ri­ger Fahr­zeug­len­ker aus Wei­sen­dorf, wel­cher sich direkt dahin­ter befand, noch­mals abbrem­sen. Da in ihm dadurch offen­sicht­lich der Zorn erwuchs ent­stand prompt ein Streit­ge­spräch am Fahr­zeug­fe­ster des ersten Fahr­zeugs. Die­se ver­ba­le Aus­ein­an­der­set­zung ende­te damit, dass der Aggres­sor sei­nem Wider­sa­cher mit der fla­chen Hand durch das geöff­ne­te Fahr­zeug­fen­ster ins Gesicht schlug.

Poli­zei­in­spek­ti­on Höchstadt a.d.Aisch

Alko­hol­fahrt

Am Abend des 08.05.2021 wur­de durch eine Strei­fe der PI Höchstadt/​Aisch im Bereich Höchstadt eine Ver­kehrs­kon­trol­le einer 55-jäh­ri­gen PKW-Fah­re­rin durch­ge­führt. Wäh­rend der Kon­trol­le konn­te aus Rich­tung der Fahr­zeug­füh­re­rin Alko­hol­ge­ruch fest­ge­stellt wer­den, ein durch­ge­führ­ter Atem­al­ko­hol­test bestä­tig­te den Ver­dacht und ergab einen Wert von 0,94 Pro­mil­le. Die Wei­ter­fahrt muss­te daher unter­bun­den wer­den. Die PKW-Fah­re­rin erwar­tet nun eine Anzei­ge nach dem Straßenverkehrsgesetz.

S‑Pedelec Eigen­bau

Eben­falls im Bereich Höchstadt fiel einer zivi­len Strei­fe der PI Höchstadt/​Aisch am Mor­gen des 08.05.2021 ein ver­meint­li­cher Rad­fah­rer mit einer Geschwin­dig­keit von ca. 40 km/​h auf. Bei einer Kon­trol­le wur­de fest­ge­stellt, dass der 41-jäh­ri­ge Fah­rer sein Moun­tain­bike mit einem Bau­satz aus dem Inter­net zum S‑Pedelec umge­baut hat­te. Jedoch hat­te der Fah­rer das nun erfor­der­li­che Ver­si­che­rungs­kenn­zei­chen nicht ange­bracht und war somit ohne Ver­si­che­rungs­schutz unter­wegs. Das S‑Pedelec wur­de sicher­ge­stellt, der Fah­rer wird nach dem Pflicht­ver­si­che­rungs­ge­setz angezeigt.

Ver­kehrs­un­fäl­le

Am Nach­mit­tag des 08.05.2021 wur­de die PI Höchstadt/​Aisch zu einem Ver­kehrs­un­fall nach Röt­ten­bach geru­fen. Dort hat­te ein 42-jäh­ri­ger Motor­rad­fah­rer allein­be­tei­ligt die Kon­trol­le über sein Fahr­zeug ver­lo­ren und wur­de im Anschluss von sei­ner Sport­ma­schi­ne geschleu­dert. Unfall­ur­säch­lich dürf­ten hier­bei die fabrik­neu­en Rei­fen in Kom­bi­na­ti­on mit einem Kanal­deckel gewe­sen sein. Der Motor­rad­fah­rer muss­te vor Ort durch den Ret­tungs­dienst behan­delt und im Anschluss in ein Kran­ken­haus gebracht wer­den. Am Motor­rad ent­stand ein Scha­den von ca. 1500 Euro.

Ein kurio­ser Unfall hat­te sich kurz zuvor im Bereich Lon­ner­stadt ereig­net. Ein 47-jäh­ri­ger PKW-Fah­rer über­hol­te ein land­wirt­schaft­li­ches Fahr­zeug. Der 53-jäh­ri­ge Renn­rad­fah­rer auf der Gegen­spur befand sich zu die­sem Zeit­punkt im Trink­vor­gang. Obwohl der PKW-Fah­rer völ­lig vor­schrifts­mä­ßig über­hol­te, erschrak sich der Renn­rad­fah­rer und ließ sei­ne Trink­fla­sche fal­len, um wie­der an den Len­ker zu grei­fen. Unglück­li­cher­wei­se prall­te die Fla­sche gegen die Front­schei­be des ent­ge­gen­kom­men­den PKW, wodurch die­se splitterte.

Bei­de Unfall­be­tei­lig­ten blie­ben unver­letzt. Der PKW war nicht mehr fahr­be­reit und muss­te abge­schleppt wer­den, es ent­stand ein Scha­den von ca. 1000 Euro.