Poli­zei­be­richt Land­kreis ERH vom 8.05.2021

Symbolbild Polizei

Poli­zei­in­spek­ti­on Erlangen-Stadt

Bei Ver­kehrs­kon­trol­le Betäu­bungs­mit­tel aufgefunden

Am Sams­tag führ­te eine Strei­fe der Erlan­ger Poli­zei, gegen 01 Uhr, eine Ver­kehrs­kon­trol­le in der Paul- Gos­sen- Str. durch. Aus dem mit drei Per­so­nen besetz­ten Fahr­zeug war sofort star­ker Mari­hua­na Geruch wahr­nehm­bar. Bei der Über­prü­fung der Ver­kehrs­tüch­tig­keit des Fah­rers wur­den Anzei­chen für den Kon­sum von Betäu­bungs­mit­teln fest­ge­stellt. Bei ihm wur­de spä­ter eine Blut­ent­nah­me durch­ge­führt. Wei­ter­hin ist er nicht im Besitz der erfor­der­li­chen Fahr­erlaub­nis. Zudem konn­te im Fahr­zeug ein Joint auf­ge­fun­den wer­den. Der Fah­rer muss sich nun wegen des Fah­rens ohne Fahr­erlaub­nis, dem Fah­ren unter Dro­gen­ein­wir­kung und einem Ver­stoß gegen das Betäu­bungs­mit­tel­ge­setz verantworten.

Bei einem Mit­fah­rer fan­den die Poli­zei­be­am­ten wei­te­res Mari­hua­na. Gegen ihn wur­de eben­falls ein Ermitt­lungs­ver­fah­ren wegen einem Ver­stoß gegen das Betäu­bungs­mit­tel­ge­setz ein­ge­lei­tet. Bei der Bei­fah­re­rin stell­te sich her­aus, dass die­se die Hal­te­rin des Fahr­zeugs ist. Da die Frau augen­schein­lich das Fah­ren ohne Fahr­erlaub­nis zuließ, erwar­tet sie nun eine Anzei­ge wegen Ermäch­ti­gen zum Fah­ren ohne Fahrerlaubnis.

Ehr­li­cher Finder

Am Frei­tag­nach­mit­tag ver­lor ein Motor­rad­fah­rer in Erlan­gen wäh­rend der Fahrt ein Mäpp­chen mit einer grö­ße­ren Sum­me Bar­geld. Ein hin­ter dem Motor­rad fah­ren­der Pkw- Fah­rer hat­te beob­ach­tet, wie das Mäpp­chen auf die Fahr­bahn fiel. Er hielt an, nahm das Mäpp­chen an sich und ver­stän­dig­te umge­hend die Poli­zei. Der Motor­rad­fah­rer hat­te den Ver­lust inzwi­schen bemerkt und kehr­te zum Ver­lust­ort zurück. Der Pkw- Fah­rer konn­te das Mäpp­chen mit­samt Bar­geld an den Motor­rad­fah­rer über­ge­ben und erhielt für sein vor­bild­li­ches Ver­hal­ten einen ange­mes­se­nen Finderlohn.

Poli­zei­in­spek­ti­on Erlangen-Land

Unfall­flucht

Kalch­reuth – Am 07.05.21, zwi­schen 18:00 und 19:00 Uhr, stieß ein unbe­kann­tes Fahr­zeug gegen den gepark­ten Pkw VW Golf, Far­be schwarz, wel­cher in der Stra­ße Am Mühl­berg gegen­über 21 a park­te. Die­ser Pkw wur­de offen­bar beim Ran­gie­ren durch einen Klein­trans­por­ter an der lin­ken hin­te­ren Bei­fah­rer­tü­re stark beschä­digt. Es ent­stand Sach­scha­den in Höhe von 2000 Euro. Das unfall­flüch­ti­ge Fahr­zeug hin­ter­ließ eine wei­ße Lack­spur. Um sach­dien­li­che Hin­wei­se wird gebeten.

Poli­zei­in­spek­ti­on Herzogenaurach

Brand eines Carports

Her­zo­gen­au­rach – Am frü­hen Sams­tag­mor­gen kam es in der Lili­en­stra­ße im Stadt­teil Wel­ken­bach zum Brand eines Car­ports. Ein dar­in abge­stell­ter Pkw sowie ein Rol­ler fie­len den Flam­men zum Opfer. Eben­so wur­den ein Strom­ver­tei­ler­ka­sten und eine Haus­fas­sa­de in Mit­lei­den­schaft gezo­gen. Durch die ein­ge­setz­ten Feu­er­wehr­kräf­te konn­te eine wei­te­re Aus­brei­tung des Bran­des ver­hin­dert wer­den. Eben­falls im Ein­satz befand sich ein Poli­zei­hub­schrau­ber. Bei dem Brand wur­de nie­mand ver­letzt, aller­dings ent­stand Sach­scha­den in Höhe von ca. 35.000,- Euro. Die Poli­zei­in­spek­ti­on Her­zo­gen­au­rach hat die Ermitt­lun­gen zur Brand­ur­sa­che aufgenommen.

Poli­zei­in­spek­ti­on Höchstadt a.d.Aisch

Fami­li­en­streit endet im Gewahrsam

Nef­fe und Onkel gerie­ten am Frei­tag­abend (07.05.2021, 19:45 Uhr) in Adels­dorf so erheb­lich in Streit, dass die Poli­zei geru­fen wer­den muss­te. Auf­grund zurück­lie­gen­der Strei­tig­kei­ten kam es zu einem Hand­ge­men­ge zwi­schen dem 17-jäh­ri­gen Nef­fen und sei­nem 30-jäh­ri­gen Onkel. Fami­li­en­mit­glie­der konn­ten den alko­ho­li­sier­ten Jugend­li­chen jedoch bis zum Ein­tref­fen der Strei­fen fest­hal­ten. Auf­grund sei­ner Aggres­si­vi­tät wur­de der Angrei­fer kurz­zei­tig in Gewahr­sam genom­men. In der Dienst­stel­le beru­hig­te er sich wie­der und konn­te von sei­ner Mut­ter abge­holt werden.

Mehr­stün­di­ge Per­so­nen­su­che ging gut aus

Eine mehr­stün­di­ge Suche beschäf­tig­te die Ein­satz­kräf­te in der Nacht zum Sams­tag (08.05.2021, 02:40 Uhr) in Höchstadt a.d. Aisch. Kurz vor 3 Uhr ver­stän­dig­te ein 27-jäh­ri­ger Mann tele­fo­nisch den Not­ruf und klag­te über aku­te Atem­not. Da der jun­ge Mann jedoch sei­nen Auf­ent­halts­ort nicht genau benen­nen konn­te, begann eine mehr­stün­di­ge Suche durch Feu­er­wehr, Poli­zei und Ret­tungs­hub­schrau­ber. Nach den inten­si­ven Such­maß­nah­men konn­te der Mann schließ­lich auf sei­nem Grund­stück in Grems­dorf gefun­den und den Ret­tungs­dienst zuge­führt werden.