Spit­zen­platz­ie­run­gen für Bam­ber­ger Infor­ma­tik, Poli­tik­wis­sen­schaft und Geo­gra­phie im CHE-Hochschulranking

Symbolbild Bildung

Neu­es CHE-Hoch­schul­ran­king der ZEIT zeigt: In Bam­berg lässt es sich sehr gut studieren

Im aktu­el­len CHE-Hoch­schul­ran­king schnei­den Bam­ber­ger Stu­di­en­gän­ge erneut her­vor­ra­gend ab. Das CHE-Ran­king ist das detail­lier­te­ste und umfas­send­ste Ran­king deut­scher Uni­ver­si­tä­ten und Fach­hoch­schu­len. Für das Ran­king befragt das Cen­trum für Hoch­schul­ent­wick­lung (CHE) Stu­die­ren­de zu The­men wie etwa Lehr­an­ge­bot, Betreu­ungs- und Stu­di­en­si­tua­ti­on oder Aus­lands­auf­ent­hal­te und erhebt Daten zu Leh­re und For­schung. An der Uni­ver­si­tät Bam­berg wur­den 2021 die Fächer Geo­gra­phie, Infor­ma­tik und Poli­tik­wis­sen­schaft neu bewer­tet, die in meh­re­ren Kate­go­rien Spit­zen­plät­ze bele­gen konnten.

In der Stu­die­ren­den­be­fra­gung sticht beson­ders die Bam­ber­ger Infor­ma­tik her­vor, die in acht Kate­go­rien die Spit­zen­grup­pe erreicht. Die Poli­tik­wis­sen­schaft punk­tet vor allem bei der Stu­di­en­or­ga­ni­sa­ti­on und erreicht in fünf Kate­go­rien Spit­zen­platz­ie­run­gen. Die Geo­gra­phie erreicht Spit­zen­plät­ze bei den Fak­ten rund ums Stu­di­um. Beson­ders posi­tiv wird der Kon­takt zur Berufs­pra­xis sowie die Unter­stüt­zung am Stu­di­en­an­fang bewer­tet. In allen Fächern wird die Aus­stat­tung der Biblio­thek gelobt. „Das CHE-Ran­king bestä­tigt erneut, dass wir in Bam­berg ein qua­li­ta­tiv hoch­wer­ti­ges Stu­di­en­an­ge­bot zur Ver­fü­gung stel­len“, sagt Prof. Dr. Ste­fan Hör­mann, Vize­prä­si­dent für Leh­re und Stu­die­ren­de. „Wir freu­en uns über die zahl­rei­chen posi­ti­ven Bewer­tun­gen und sind sehr zufrie­den mit dem Gesamtergebnis.“

Bam­ber­ger Infor­ma­tik deutsch­land­weit spitze

Das Fach Infor­ma­tik schnei­det bei der Stu­die­ren­den­be­fra­gung exzel­lent ab und liegt in zwölf von ins­ge­samt 13 Bewer­tungs­ka­te­go­rien über dem deutsch­land­wei­ten Durch­schnitt. In acht Kate­go­rien erreicht sie die Spit­zen­grup­pe und ist damit unter den Uni­ver­si­tä­ten, die deutsch­land­weit am besten abschnei­den. Die Stu­die­ren­den loben beson­ders die sehr gute Stu­di­en­or­ga­ni­sa­ti­on sowie die Unter­stüt­zung im Stu­di­um. Maß­geb­lich trägt zu die­ser über­aus posi­ti­ven Bewer­tung bei, dass die Stu­di­en­gän­ge qua­li­ta­tiv hoch­wer­ti­ge Infor­ma­tio­nen zur Orga­ni­sa­ti­on des Stu­di­ums, aber auch zu Inhal­ten von Lehr­ver­an­stal­tun­gen zur Ver­fü­gung stel­len. „Es han­delt sich bei die­sem CHE-Ran­king um eine Bewer­tung des Fachs wäh­rend der Coro­na-Pan­de­mie“, sagt Prof. Dr. Danie­la Nick­las, Inha­be­rin des Lehr­stuhls für Infor­ma­tik, ins­be­son­de­re Mobi­le Softwaresysteme/​Mobilität, sowie Stu­di­en­de­ka­nin der Fakul­tät Wirt­schafts­in­for­ma­tik und Ange­wand­te Infor­ma­tik (WIAI). „In gemein­sa­mer Anstren­gung haben es Leh­ren­de und Stu­die­ren­de geschafft, die Trans­for­ma­ti­on der Leh­re in die digi­ta­le Welt zu mei­stern, sodass wir erneut her­vor­ra­gen­de Bewer­tun­gen durch unse­re Stu­die­ren­den erhal­ten haben.“ In den kom­men­den Jah­ren soll noch ein­mal ver­stärkt die Betreu­ung der Stu­die­ren­den in den Blick genom­men wer­den. „Der Zuwachs an Pro­fes­su­ren in den näch­sten zwei Jah­ren wird die bereits gute Betreu­ungs­si­tua­ti­on noch ein­mal enorm ver­bes­sern“, erklärt Nick­las. Die Fakul­tät WIAI, die bis­lang aus 16 Lehr­stüh­len und Pro­fes­su­ren besteht, wächst in den näch­sten drei Jah­ren im Rah­men der High­tech Agen­da Bay­ern auf etwa 30 Lehr­stüh­le und Pro­fes­su­ren an.

Über­durch­schnitt­lich gute Bewer­tun­gen für die Politikwissenschaft

Stu­die­ren­de der Poli­tik­wis­sen­schaft bewer­ten ihr Fach über­durch­schnitt­lich gut. Als „Geheim­tipp unter den Top Powi­u­nis in Deutsch­land“ bezeich­net eine Per­son ihr Stu­di­en­fach in den offe­nen Fra­gen des Ran­kings. In zehn von zwölf bewer­te­ten Kate­go­rien über­trifft die Bam­ber­ger Poli­tik­wis­sen­schaft den Mit­tel­wert für alle Hoch­schu­len und erreicht in fünf Berei­chen die Spit­zen­grup­pe. Beson­ders zufrie­den sind die Stu­die­ren­den mit der all­ge­mei­nen Stu­di­en­si­tua­ti­on sowie der Stu­di­en­or­ga­ni­sa­ti­on. Außer­dem bewer­ten sie die Betreu­ung posi­tiv. So geben zum Bei­spiel rund 90 Pro­zent der befrag­ten Per­so­nen an, dass das sozia­le Kli­ma zwi­schen Stu­die­ren­den und Leh­ren­den gut oder sehr gut sei. „Wir freu­en uns über die sehr posi­ti­ve Bewer­tung unse­res Fachs“, sagt Prof. Dr. Moni­ka Heu­pel, Inha­be­rin der Pro­fes­sur für inter­na­tio­na­le und euro­päi­sche Poli­tik. „Auf die gute Betreu­ung unse­rer Stu­die­ren­den legen wir beson­ders viel wert. Das Ran­king zeigt, dass uns das sehr gut gelingt. Der Trend der ver­gan­ge­nen Ran­kings setzt sich hier fort.“ Trotz der Coro­na-Pan­de­mie mit digi­ta­lem Stu­di­en­start erreicht die Poli­tik­wis­sen­schaft auch beim Indi­ka­tor „Unter­stüt­zung am Stu­di­en­an­fang“ sehr gute Ergeb­nis­se und erreicht die Spit­zen­grup­pe. So bie­tet das Fach bei­spiels­wei­se Bera­tungs­ge­sprä­che, stu­den­ti­sche Men­to­rin­nen und Men­to­ren sowie Erst­se­me­ster-Tuto­ri­en an.

Bam­ber­ger Geo­gra­phie punk­tet mit gutem Kon­takt zur Berufspraxis

Das Fach Geo­gra­phie schnei­det ins­be­son­de­re bei den Fak­ten zum Stu­di­um sehr gut ab. „Wir sehen uns mit dem Ergeb­nis in unse­rem Kurs bestä­tigt, in den ver­gan­ge­nen Jah­ren einen kon­ti­nu­ier­li­chen Pro­zess in der Ver­bes­se­rung der Stu­di­en­be­din­gun­gen und Leh­re ins­be­son­de­re in den Master­stu­di­en­gän­gen ange­sto­ßen zu haben“, sagt Prof. Dr. Marc Rede­pen­ning, Inha­ber des Lehr­stuhls für Kul­tur­geo­gra­phie. Die Master­stu­di­en­gän­ge „Sozi­al- und Bevöl­ke­rungs­geo­gra­phie“ sowie „Histo­ri­sche Geo­gra­phie“ bie­ten einen über­durch­schnitt­lich guten Kon­takt zur Berufs­pra­xis. Hier liegt die Bam­ber­ger Geo­gra­phie in der Spit­zen­grup­pe. Dass vie­le Abschluss­ar­bei­ten im Aus­tausch mit der Pra­xis durch­ge­führt wer­den und mehr als 25 Pro­zent der Leh­re durch exter­ne Prak­ti­ke­rin­nen und Prak­ti­ker über­nom­men wird, wirkt sich hier beson­ders posi­tiv aus. „In Koope­ra­ti­on mit Gemein­den, Städ­ten und Kom­mu­nen bie­ten wir zum Bei­spiel ein ein­jäh­ri­ges For­schungs­se­mi­nar an, das den Stu­die­ren­den einer­seits For­schungs­pra­xis, aber auch Kon­takt zu Prak­ti­ke­rin­nen und Prak­ti­kern ermög­licht“, erklärt Rede­pen­ning. Außer­dem unter­stützt die Geo­gra­phie ihre Stu­di­en­an­fän­ge­rin­nen und ‑anfän­ger beson­ders gut und belegt auch hier einen Platz in der Spit­zen­grup­pe. „In den kom­men­den Jah­ren wer­den wir vor allem unse­re Bache­lor- und Lehr­amts­stu­di­en­gän­ge bei der Qua­li­täts­ent­wick­lung noch stär­ker in den Blick neh­men“, sagt Rede­pen­ning. „Im Bereich der Dritt­mit­tel­ein­wer­bun­gen und Publi­ka­tio­nen erwar­ten wir im näch­sten Ran­king noch­mal eine deut­li­che Ver­bes­se­rung, da vier grö­ße­re For­schungs­pro­jek­te gestar­tet sind, die in das aktu­el­le Ran­king noch nicht ein­ge­flos­sen sind.“

Das Cen­trum für Hoch­schul­ent­wick­lung bewer­tet jähr­lich ein Drit­tel der unter­such­ten Fächer neu. Im Jahr 2021 wur­den die Fächer Bio­che­mie, Bio­lo­gie / Bio­wis­sen­schaf­ten, Che­mie, Geo­gra­fie, Geo­wis­sen­schaf­ten, Infor­ma­tik, Mathe­ma­tik, Medi­zin, Pfle­ge­wis­sen­schaft, Phar­ma­zie, Phy­sik, Poli­tik­wis­sen­schaft, Sport / Sport­wis­sen­schaft und Zahn­me­di­zin untersucht.

Die voll­stän­di­gen Ergeb­nis­se des CHE-Hoch­schul­ran­kings fin­den Sie unter: www​.zeit​.de/​c​h​e​-​r​a​n​k​ing