Rat­haus­Re­port der Stadt Erlan­gen vom 5. Mai 2021

Neu­auf­tei­lung und Ver­bes­se­rung von Geh- und Radwegen

Die Stadt Erlan­gen inve­stiert wei­ter in den Aus­bau der Fahr­rad­in­fra­struk­tur: In der Geb­bert­stra­ße zwi­schen Mozart­stra­ße und Glei­wit­zer Stra­ße wird ab Anfang/​Mitte Juni der schad­haf­te und sanie­rungs­be­dürf­ti­ge Fuß- und Rad­weg­be­lag instand­ge­setzt. In die­sem Zuge wer­den Geh- und Rad­weg zudem neu auf­ge­teilt und ein ein­heit­li­cher roter Rad­weg­be­lag mit Schutz­strei­fen rea­li­siert. Die rund 145.000 Euro teu­re Maß­nah­me, die sowohl für die Fuß­gän­ger als auch für den Rad­ver­kehr die Ver­kehrs­si­cher­heit ver­bes­sert, wird min­de­stens zwölf Wochen dauern.

Wei­ter­hin ist im west­li­chen Abschnitt zwi­schen Bad­stra­ße und Reichs­wald­stra­ße vor­ge­se­hen, den bis­he­ri­gen Ver­schwenk zurück­zu­bau­en. Neben der Ent­schär­fung die­ser Gefah­ren­stel­le soll hier­bei auch die Lebens­si­tua­ti­on der vor­han­de­nen Bäu­me durch eine Ent­sie­ge­lung ver­bes­sert wer­den. Die Belags­er­neue­run­gen im Abschnitt süd­lich der Bad­stra­ße wer­den je nach Ent­wick­lung Ende 2021 oder Früh­jahr 2022 umgesetzt.

Krea­ti­ve Ideen für Erlan­ger Umwelt­preis gesucht

Seit 2009 lobt die Stadt Erlan­gen zusam­men mit den Erlan­ger Stadt­wer­ken den Umwelt­preis aus. Der Wett­be­werb rich­tet sich an Kin­der, Jugend­li­che und jun­ge Erwach­se­ne mit Wohn­sitz in Erlan­gen. Teil­neh­men kön­nen Ein­zel­per­so­nen eben­so wie Grup­pen, Initia­ti­ven, Ver­ei­ne und Schul­klas­sen. Gesucht wer­den krea­ti­ve Zukunfts­ideen rund um die The­men Nach­hal­tig­keit, Umwelt‑, Natur- und Kli­ma­schutz, bedroh­te Bio­di­ver­si­tät, kri­ti­scher Kon­sum sowie Ener­gie- und Mobi­li­täts­wen­de. Mit­ma­chen kön­nen alle Pro­jek­te, die seit Som­mer 2020 statt­ge­fun­den haben – die besten wer­den aus­ge­zeich­net! Der Umwelt­preis mit einem Gesamt­wert von 5.000 Euro ist in Ein­zel­prei­se von 200 bis 2.500 Euro gestaf­felt und wird von den Erlan­ger Stadt­wer­ken gestiftet.
Die Bewer­bung muss bis zum 30. Juni 2021 zusam­men mit einer Pro­jekt­be­schrei­bung beim Amt für Umwelt­schutz und Ener­gie­fra­gen, Jani­na Baum­bau­er (janina.​baumbauer@​stadt.​erlangen.​de oder 09131/86–2934) ein­ge­reicht wer­den. Sie kann ergänzt wer­den z.B. durch eine Foto­do­ku­men­ta­ti­on. Es kön­nen auch Objek­te und digi­ta­le Arbei­ten abge­ge­ben wer­den. Die genau­en Kri­te­ri­en, der Inf­o­fly­er sowie die Preis­trä­ge­rin­nen und Preis­trä­ger der ver­gan­ge­nen Jah­re fin­den sich online unter: www​.erlan​gen​.de/​u​m​w​e​l​t​b​i​l​d​ung.

Kunst aus Jena in der Gale­rie am Eck

Seit dem 21. März schon und noch bis zum 16. Juli stellt Frank Steen­beck in der Gale­rie am Eck, Engel­stra­ße 14, Arbei­ten aus sei­nem Ate­lier aus. Der 1965 in Jena gebo­re­ne und in der Part­ner­stadt wir­ken­de Künst­ler zeigt – und ver­kauft – Bil­der sowie Kacheln. Eine Ver­nis­sa­ge konn­te zwar wegen der Pan­de­mie nicht statt­fin­den, den­noch beginnt mit die­ser Aus­stel­lung auch wie­der der Aus­tausch mit Jena und damit hof­fent­lich auch bald wie­der mit den ande­ren Part­ner­städ­ten in aller Welt. Mehr zu den Wer­ken und Öff­nungs­zei­ten unter: www​.gale​rie​-am​-eck​.de

Voll­sper­rung der Auto­bahn A3

Im Rah­men des sechs­strei­fi­gen Aus­baus der Bun­des­au­to­bahn A3 zwi­schen den Auto­bahn­kreu­zen Bie­bel­ried und Fürth/​Erlangen wer­den in der Nacht von Sams­tag, 8. Mai, ab ca. 20:00 Uhr, bis Sonn­tag, 9. Mai, ca. 10:00 Uhr Beton­fer­tig­tei­le für die Fahr­bahn der über­führ­ten Gemein­de­ver­bin­dungs­stra­ße Nie­der­lin­dach – Röt­ten­bach auf die bereits vor­ab instal­lier­ten Stahl­trä­ger mon­tiert. In die­ser Zeit ist die A3 zwi­schen den Anschluss­stel­len Höchstadt-Ost und Erlan­gen-West in bei­de Fahrt­rich­tun­gen kom­plett gesperrt. Dar­auf macht die A3 Nord­bay­ern GmbH & Co KG aufmerksam.

In Fahrt­rich­tung Nürn­berg wer­den die Ver­kehrs­teil­neh­mer an der Anschluss­stel­le Höchstadt-Ost aus­ge­lei­tet und über die aus­ge­schil­der­te Bedarfs­um­lei­tungs­strecke U17 zur Anschluss­stel­le Erlan­gen-West gelei­tet, dort gelan­gen sie zurück auf die Auto­bahn. In Fahrt­rich­tung Frankfurt/​Main wird der Ver­kehr an der Anschluss­stel­le Erlan­gen-West aus­ge­lei­tet, über die Bedarfs­um­lei­tungs­strecke U82 zur Anschluss­stel­le Höchstadt-Ost und dort zurück auf die Auto­bahn geführt. Die Umlei­tungs­strecken sind ausgeschildert.

Schel­ling­stra­ße gesperrt

Im Rah­men von Stra­ßen­um­ge­stal­tungs­maß­nah­men ist die Schel­ling­stra­ße zwi­schen Hof-mann- und Hen­ke­stra­ße für den Zeit­raum vom 10. Mai 2021 bis vor­aus­sicht­lich 30. Juli 2021 für den Ver­kehr voll gesperrt. Die Zufahrt für die betrof­fe­nen Anlie­ger wird, soweit dies der Bau­zu­stand zulässt, auf­recht­erhal­ten. Bis Mit­te Juni kön­nen Fuß­gän­ger die Bau­stel­le pas­sie­ren. Dar­auf weist das Refe­rat Pla­nen und Bau­en hin. Eine Über­sicht über grö­ße­re Bau­stel­len und Stra­ßen­sper­run­gen im Stadt­ge­biet gibt es online unter: www​.erlan​gen​.de/​b​a​u​s​t​e​l​len.

Tag der offe­nen Tür der Sing- und Musikschule

Der Anmel­de­zeit­raum für die Instru­men­tal­fä­cher und die Ange­bo­te an den Zweig­stel­len der Städ­ti­schen Sing- und Musik­schu­le läuft bereits. Am Mon­tag, 17. Mai, kann man sich ab 18:00 Uhr dann auch für die Grund­fä­cher (Früh­erzie­hung) anmel­den. Die Anmel­dung erfolgt über die Web­site der Musikschule.

Für alle Inter­es­sier­ten fin­det am Sams­tag, 8. Mai, der „Tag der offe­nen Tür“ der Musik­schu­le im Online-For­mat statt. Von 10:00 bis 15:00 Uhr stel­len Lehr­kräf­te das Unter­richts­an­ge­bot der Sing- und Musik­schu­le in vie­len ein­stün­di­gen Zoom-Mee­tings vor. Die­se sind in sich wie­der-holen­de ca. 10-minü­ti­ge Abschnit­te ein­ge­teilt, sodass inter­es­sier­te Fami­li­en inner­halb einer Stun­de bis zu sechs ver­schie­de­ne Mee­tings besu­chen kön­nen. Das Ken­nen­lern-Ange­bot ist umfang­reich und bil­det alle Tätig­keits­fel­der der Musik­schu­le ab, von den Grund­fä­chern (Früh­erzie­hung), dem Instru­men­tal­un­ter­richt und dem Ange­bot an den Zweig­stel­len bis hin zur Ver­wal­tung, der Schul­lei­tung, sowie dem Eltern­bei­rat und dem Musikschul-Förderverein.

Auf der Web­site der Sing- und Musik­schu­le ist ab 7. Mai eine Über­sicht mit allen Ange­bo­ten, Uhr­zei­ten und Ein­wahl-Links für die Info-Ses­si­ons zu fin­den: www​.musik​schu​le​-erlan​gen​.de. Bei Fra­gen kön­nen sich Inter­es­sier­te an das Sekre­ta­ri­at wen­den (musikschule@​stadt.​erlangen.​de).

Alle wich­ti­gen Infor­ma­tio­nen rund um eine Anmel­dung gibt es online unter www​.musik​schu​le​-erlan​gen​.de/​u​e​b​e​r​-​u​n​s​/​a​n​m​e​l​d​u​n​g​-​u​n​d​-​i​n​fos (Tele­fon 09131 86 2857, E‑Mail musikschule@​stadt.​erlangen.​de)

vhs-Vor­trag: Ein sozio­lo­gi­scher Blick auf die Pandemie

Mit den Aus­wir­kun­gen der Coro­na-Pan­de­mie auf Gesell­schaft, Kul­tur und Wirt­schaft befasst sich ein Vor­trag an der vhs Erlan­gen. Die unkal­ku­lier­ba­re Pan­de­mie stellt vie­les in Zwei­fel, was in unse­rer ent­wickel­ten Zivi­li­sa­ti­on als selbst­ver­ständ­lich galt. Der Sozio­lo­ge Prof. Rudi Schmidt unter­sucht, wel­che lang­fri­sti­gen Fol­gen sich aus der Kri­se für unse­re auf Si-cher­heit und Gemein­schaft bedach­te Lebens­form erge­ben. Auch wirft er einen Blick dar­auf, was der Ver­zicht auf pri­va­te und beruf­li­che Sozi­al­kon­tak­te und die Online-Kom­mu­ni­ka­ti­on für die Gesell­schaft mit sich brin­gen. Nach Sta­tio­nen an den Uni­ver­si­tä­ten FU Ber­lin und Erlan-gen war der inzwi­schen eme­ri­tier­te Schmidt zuletzt Pro­fes­sor am Insti­tut für Sozio­lo­gie der Fried­rich-Schil­ler-Uni­ver­si­tät Jena und in den Berei­chen Arbeits‑, Indu­strie- und Wirt­schafts-sozio­lo­gie tätig. Der kosten­lo­se Vor­trag fin­det am Mon­tag, 10. Mai, von 19.00 Uhr bis 20.30 Uhr online statt. Eine Anmel­dung ist bis zum 8. Mai unter www​.vhs​-erlan​gen​.de (Kurs­num­mer 21S201049) möglich.