Sel­ber Wöl­fe wol­len aus­wärts Beu­te machen

Selber Wölfe. Bild: Michael Ott Sportfotografie
Foto: Michael Ott Sportfotografie

Kön­nen unse­re Wöl­fe in Spiel 3 den benö­tig­ten Aus­wärts­sieg ein­fah­ren? Was war das für ein Herz­schlag­fi­na­le am Sonn­tag­abend in der NETZSCH-Are­na? Mit 4:3 nach Penal­ty­schie­ßen gin­gen unse­re Wöl­fe als Sie­ger vom Eis und gli­chen die Serie aus. Das war defi­ni­tiv nichts für schwa­che Ner­ven. Bereits am mor­gi­gen Diens­tag, 04.05., geht es ab 20:00 Uhr in Han­no­ver (live auf spra​de​.tv bzw. in der Radio Euro­herz Eis­zeit) wei­ter mit Spiel 3, wel­ches unse­re Wöl­fe unbe­dingt gewin­nen wol­len, um die Serie am Frei­tag zu Hau­se mög­lichst vor­zei­tig been­den zu kön­nen. Die wei­te­ren Ter­mi­ne sind: Frei­tag, 07.05. (19:30 Uhr in Selb) sowie – falls erfor­der­lich – Sonn­tag, 09.05. (17:00 Uhr in Han­no­ver). Unser Trai­ner­ge­spann wird dabei wei­ter auf die Dien­ste von Maxi­mi­li­an Hirsch­ber­ger (ver­let­zungs­be­ding­tes Sai­son­aus) und Bene­dikt Böh­rin­ger (Nach­wir­kun­gen eines Fouls mit Ver­let­zungs­fol­ge aus Spiel 1) ver­zich­ten müssen.

Form­kur­ve Es ist die erwar­tet enge Serie. Bei­de Mann­schaf­ten begeg­nen sich auf Augen­hö­he, muss­ten doch die ersten bei­den Begeg­nun­gen in der Ver­län­ge­rung bzw. Im Penal­ty­schie­ßen ent­schie­den wer­den. Den Zuschau­ern wird alles gebo­ten, was zum Play­off-Eis­hockey gehört: Emo­tio­nen, Här­te, Span­nung, Tore sowie schnel­le Spie­le auf hohem Niveau. Auf Sei­ten unse­rer Sel­ber Wöl­fe ist Nach­wuchscrack Max Gim­mel posi­tiv her­aus­zu­he­ben, der durch den ver­let­zungs­be­ding­ten Aus­fall von Bene­dikt Böh­rin­ger ins kal­te Was­ser gewor­fen wur­de und sei­nen Job bis hier­hin mehr als ordent­lich erle­digt hat. Über­haupt schei­nen unse­re Wöl­fe Ner­ven wie Draht­sei­le zu haben, was unter ande­rem die von Lukas Micul­ka (2x) sowie von Feo­dor Boi­ar­chi­nov eis­kalt ver­wan­del­ten Penal­tys am Sonn­tag bewei­sen. Ins­ge­samt hat man als Zuschau­er den Ein­druck, dass, je län­ger das Spiel geht, die Chan­cen auf einen Sieg unse­rer Wöl­fe stei­gen, sofern Han­no­ver kei­ne frü­he hohe Füh­rung herausschießt.

Sta­ti­stik „Jede Schei­be, die aufs Tor kommt, ist eine gute Schei­be.” So lau­tet eine viel­zi­tier­te Eis­hockey-Weis­heit, die unse­re Wöl­fe in die­ser Final­se­rie gegen die Han­no­ver Scor­pi­ons beher­zi­gen. Unser Rudel brach­te in den bei­den bis­he­ri­gen Begeg­nun­gen 89 Schüs­se aufs Tor, die Scor­pi­ons hin­ge­gen “nur” 65. Aller­dings geht der Nord-Mei­ster effi­zi­en­ter mit die­sen Abschlüs­sen um, haben sie doch genau­so vie­le Tore, näm­lich sie­ben, wie unse­re Sel­ber Wöl­fe erzielt.