Poli­zei­be­richt Land­kreis ERH vom 02.05.2021

Symbolbild Polizei

Poli­zei­in­spek­ti­on Erlangen-Stadt

Pkw-Fah­rer ohne Licht unterwegs

In Erlan­gen fiel in den Abend­stun­den des 01.05.2021 einer Strei­fen­be­sat­zung ein Pkw-Fah­rer dabei auf, wie er bei Dun­kel­heit ohne Abblend­licht das Stadt­ge­biet befuhr. Das mit zwei Per­so­nen besetz­te Fahr­zeug konn­te letzt­end­lich gegen 22:10 Uhr im Eggen­reu­ther Weg in Erlan­gen einer Ver­kehrs­kon­trol­le unter­zo­gen wer­den. Hier­bei stell­te sich her­aus, dass der Fah­rer zum einen kei­nen Füh­rer­schein besaß und zum ande­ren einen Atem­al­ko­hol­wert von über 2 Pro­mil­le auf­wies. Es wur­de in der Fol­ge die Wei­ter­fahrt unter­bun­den und eine beweis­si­che­re Blut­ent­nah­me durch­ge­führt. Beim eben­falls alko­ho­li­sier­ten Bei­fah­rer stell­te sich her­aus, dass die­ser Hal­ter des Fahr­zeugs ist. Da die­ser augen­schein­lich das Fah­ren ohne Fahr­erlaub­nis zuließ, erwar­tet die­sen nun eben­falls eine Anzei­ge wegen Ermäch­ti­gen zum Fah­ren ohne Fahrerlaubnis.

Poli­zei­in­spek­ti­on Erlangen-Landkreis

- Fehl­an­zei­ge -

Poli­zei­in­spek­ti­on Herzogenaurach

Unfall an der Sauer­hei­mer Kreuzung

Wei­sen­dorf – Am Sams­tag­abend kam es an der Sauer­hei­mer Kreu­zung zu einem Ver­kehrs­un­fall. Der Fah­rer eines grau­en BMW X1 fuhr die Kreis­stra­ße von Sint­mann in nörd­li­che Fahrt­rich­tung. Zeit­gleich fuhr ein blau­er Mer­ce­des C 180 die Staats­stra­ße 2259 von Wei­sen­dorf in Rich­tung Rezels­dorf. Der BMW-Fah­rer über­sah beim Ein­fah­ren auf die Staats­stra­ße den von rechts kom­men­den, vor­fahrts­be­rech­tig­ten Mer­ce­des-Fah­rer und es kam zum Auf­fahr­un­fall im Kreu­zungs­be­reich. Glück­li­cher­wei­se wur­de bei dem Unfall nie­mand ver­letzt. Wohl auch, weil der Mer­ce­des-Fah­rer sei­ne Geschwin­dig­keit durch eine Not­brem­sung noch deut­lich ver­rin­gern konn­te. Beim BMW wur­de das Heck ein­ge­drückt und am Mer­ce­des ent­stand Sach­scha­den im Front­be­reich. Die Scha­dens­hö­he beläuft sich bei bei­den Pkws auf meh­re­re tau­send Euro.

Poli­zei­in­spek­ti­on Höchstadt a.d.Aisch

Erste Ermah­nung zeig­te kei­ne Wirkung

Hem­ho­fen – In der Nacht auf Sonn­tag wur­de gegen 01.30 Uhr hie­si­ge Dienst­stel­le durch einen Anwoh­ner in Hem­ho­fen infor­miert, dass meh­re­re Leu­te in einem Gar­ten fei­ern wür­den. Laut Mit­tei­lung wur­de auch die Nacht­ru­he nicht eingehalten.

Die ein­tref­fen­de Strei­fe traf zunächst auf das Woh­nungs­in­ha­ber­ehe­paar. Bei­de Mit­te drei­ßig und einen näch­ti­gen­den Bekann­ten, rund 40 Jah­re alt. Laut Aus­sa­ge des Paa­res wären sie nur zu dritt im Gar­ten geses­sen und hät­ten gegrillt. Sie räum­ten ein, dass sie mög­li­cher­wei­se auch ein biss­chen zu laut gewe­sen wären. Die Fest­stel­lun­gen der Beam­ten zeig­ten jedoch ein ande­res Bild. So waren meh­re Glä­ser auf dem Tisch, als Per­so­nen vor Ort.

Die Strei­fe beließ es zunächst bei einer Ver­war­nung, obwohl die Tat­sa­chen auf eine mög­li­che Lüge des Paa­res hindeuteten.

Kurz nach­dem die Strei­fe die Ört­lich­keit ver­las­sen hat­te, ging ein neu­er­li­cher Anruf bei der Dienst­stel­le ein. Nach Aus­sa­ge hät­ten sich, nach­dem der Strei­fen­wa­gen weg­fuhr, meh­re­re Per­so­nen im Gar­ten der Ehe­leu­te erneut eingefunden.

Die Beam­ten fuh­ren zurück und konn­ten etwa eine hal­be Stun­de spä­ter nun 5 Per­so­nen im Gar­ten antreffen.

Allen Per­so­nen dro­hen nun Anzei­gen nach dem Infektionsschutzgesetz.

Hand­ta­sche weg

Höchstadt – Am Sams­tag­abend erschie­nen Vater und Toch­ter bei hie­si­ger Dienst­stel­le und zeig­ten einen Dieb­stahl einer Hand­ta­sche an. Nach Aus­sa­ge des 14-jäh­ri­gen Mäd­chens hät­te sie ihre Hand­ta­sche auf einer Park­bank neben der Ska­ter­an­la­ge in den Aischwie­sen abgelegt.

Wäh­rend sie sich auf dem Fuß­ball­feld auf­hielt wur­de die Tasche ent­wen­det. In dem klei­ne­ren Leder­ruck­sack befan­den sich Schlüs­sel, Son­nen­bril­le, Blue­tooth-Kopf­hö­rer, kos­me­ti­sche Arti­kel und ein Kleinbetrag.

Wer kann zur Tat bzw. den Gegen­stän­den eine Aus­sa­ge treffen.

Den Schlä­gen folg­te der Gewahrsam

Höchstadt – Am spä­ten Sams­tag­nach­mit­tag wur­den die Beam­ten zu einer Schlä­ge­rei unweit der Dienst­stel­le gerufen.

Als die Beam­ten ein­tra­fen, zeig­te sich eine völ­li­ge ver­wirr­te Situa­ti­on. Erste Ermitt­lun­gen erga­ben, dass es zu einem Streit zwi­schen dem spä­te­ren 34-jäh­ri­gen Tat­ver­däch­ti­gen und des­sen Mut­ter gekom­men war. Als die Mut­ter nun ver­such­te den Dia­log in die rich­ti­ge Bahn zu len­ken, kam es zum Über­griff. Nun rief die Geschä­dig­te ihren ande­ren Sohn an, der kurz danach eintraf.

Als die­ser mit sei­nem Bru­der das Gespräch such­te, kam es zu erneu­ten Handgreiflichkeiten.

Wie sich das Gesche­hen tat­säch­lich gestal­tet hat, muss noch ermit­telt wer­den. Der Aggres­sor wur­de zur Dienst­stel­le ver­bracht und durf­te die Nacht in der Zel­le ver­brin­gen. Der rich­ter­lich ange­ord­ne­te Gewahr­sam wur­de am fol­gen­den Mor­gen beendet.

Unter Dro­gen­ein­fluss

Hem­ho­fen – Die­sen Sams­tag­nach­mit­tag dürf­te der jun­ge Mann so schnell nicht ver­ges­sen. Gegen 15.00 Uhr wur­de er mit sei­nem Fahr­zeug durch die Beam­ten der Höchstadter Poli­zei ange­hal­ten und einer Ver­kehrs­kon­trol­le unter­zo­gen. Auf Grund dro­gen­ty­pi­scher Auf­fäl­lig­kei­ten gab der 23-jäh­ri­ge Mann an, dass er in den letz­ten Tagen Mari­hua­na kon­su­miert hät­te. Der fol­gen­de Dro­gen­schnell­test bestä­tig­te die Aussage.

Dem jun­gen Mann droht nun neben einem Buß­geld, ein 1‑monatiges Fahr­ver­bot. Wei­ter­hin wird die Füh­rer­schein­stel­le infor­miert. Die Fahrt war für den jun­gen Fah­rer an die­sem Tag zu Ende.