Rat­haus­Re­port der Stadt Erlan­gen vom 30. April 2021

Ent­la­stun­gen in der Corona-Pandemie

Die Gre­mi­en des Erlan­ger Stadt­rats haben aber­mals umfang­rei­che Erleich­te­run­gen für ver­schie­de­ne von der Coro­na-Pan­de­mie betrof­fe­ne Gesell­schafts­grup­pen beschlos­sen. So wird auch für die Mona­te März, April und Mai auf die Erhe­bung der Eltern­bei­trä­ge ein­schließ­lich Ver­pfle­gungs­ge­bühr in städ­ti­schen Kin­der­ta­ges­ein­rich­tun­gen ver­zich­tet, wenn Kin­der höch­stens fünf Tage im Monat in der Ein­rich­tung betreut wur­den. In der Kin­der­ta­ges­pfle­ge wer­den die Kosten­bei­trä­ge unter die­sen Vor­aus­set­zun­gen eben­falls erlas­sen. Damit auch die frei­en Trä­ger unter den genann­ten Vor­aus­set­zun­gen auf eine Erhe­bung der Eltern­bei­trä­ge ver­zich­ten kön­nen, betei­ligt sich die Stadt Erlan­gen zusätz­lich zur Erstat­tung des Frei­staats frei­wil­lig mit einer pau­scha­len Erstat­tung des Bei­trags­sat­zes von 30 Pro­zent. Ob die Mög­lich­keit der Eltern­bei­trags­er­stat­tung genutzt wird, ent­schei­den die frei­en Trä­ger jeweils in eige­ner Ver­ant­wor­tung. Wird der Bei­trags­er­satz in Anspruch genom­men, dür­fen näm­lich auch kei­ne antei­li­gen Eltern­bei­trä­ge ver­langt wer­den. Freie Trä­ger von Kin­der­ta­ges­ein­rich­tun­gen kön­nen sich also auch dafür ent­schei­den, die Eltern­bei­trä­ge für die Mona­te Janu­ar, Febru­ar und März 2021 von den Eltern zu ver­lan­gen. Im Stadt­ge­biet wer­den in ca. 100 Ein­rich­tun­gen ver­schie­de­ner frei­er Trä­ger Kin­der betreut.

Fest­ge­legt wur­de fer­ner, dass die Stadt bei der Stun­dung von Gemein­de­steu­ern und son­sti­gen Stun­dun­gen infol­ge der Aus­wir­kun­gen des Coro­na-Virus bis zum 30. Sep­tem­ber wei­ter­hin auf die übli­chen Stun­dungs­zin­sen ver­zich­tet. Unter­stüt­zung erhal­ten wie im Vor­jahr auch die Ver­ei­ne in der Jugend­ar­beit. Dem Stadt­ju­gend­ring wird für das Jahr 2021 gestat­tet, aus den nicht aus­ge­schöpf­ten Zuschüs­sen des Jugend­am­tes zur För­de­rung der Jugend­ar­beit finan­zi­el­le Mehr­be­la­stun­gen der Ver­ei­ne und Ver­bän­de infol­ge der Coro­na-Pan­de­mie auszugleichen.

Inter­na­tio­na­les Figu­ren­thea­ter­fe­sti­val heu­er digital

Das 22. inter­na­tio­na­le figuren.theater.festival der Städ­te Erlan­gen, Nürn­berg, Fürth lädt vom 7. bis 16. Mai ein. Alle ana­lo­gen Ver­an­stal­tungs­for­ma­te müs­sen auf­grund der stei­gen­den Inzi­denz­wer­te ver­scho­ben wer­den. Dafür bil­den rund zwan­zig auf­wen­di­ge Pro­jek­te ein rein digi­ta­les bzw. vir­tu­el­les Ange­bo­te, das pan­de­mie­un­ab­hän­gig statt­fin­den kann. Jedes die­ser For­ma­te wur­de expli­zit für den vir­tu­el­len Raum ent­wickelt. Man­che funk­tio­nie­ren über Zoom, wie bei den Grup­pen Inter­ro­bang, frin­ge ensem­ble + Plat­form Tiya­tro, Simon Senn, Oli­ver Zahn oder SINT, ande­re lau­fen über eine Home­page, wie beim online​thea​ter​.live. Aus dem Expe­ri­men­tier­thea­ter wer­den die Try­outs von flor­schütz & döh­nert, Rafi Mar­tin und Laia RiCa live gestreamt.

Bei 600 High­way­men begeg­net man einer ande­ren Per­son am Tele­fon, die jün­ge­ren Besucher:innen erle­ben eben­falls per Tele­fon eine Rei­se durch ihre eige­ne Woh­nung mit pulk fik­ti­on. Zudem spie­len Ari­el Doron, Thea­ter Zita­del­le / Thea­ter Anna Ram­pe und United Pup­pets online für Kin­der. Neben den ter­min­lich fixier­ten und platz­be­schränk­ten Ange­bo­ten gibt es Pro­jek­te, die über den gesam­ten Festi­val­zeit­raum lau­fen und allein erleb­bar sind, wie das Ins­taga­me von Lau­ra Tontsch oder das Bild­schirm­du­ett von Vik­to­ria Mai­er. Die bei­den Kon­zep­te von Anna Ste­ward und Thea­ter Zwangs­vor­stel­lung sind im Rah­men der ARGE-Aus­schrei­bung „Klei­ner Grenz­ver­kehr“ ent­stan­den und wer­den nun realisiert.

Ergänzt wer­den die digi­ta­len Thea­ter­for­ma­te durch eine Film­rei­he des Film­haus im Kunst­Kul­tur­Quar­tier, das als Teil sei­nes Pro­gramms „kino3“ im Rah­men des 22. inter­na­tio­na­len figuren.theater.festivals 2021 aus­ge­such­te Ani­ma­ti­ons­fil­me, Figu­ren­thea­ter-Doku­men­ta­tio­nen und eine exklu­si­ve Pre­view des neu­en Hin­ter­haus-Pro­gramms von Mat­thi­as Egers­dör­fer als Streams in einem eigens auf­ge­leg­ten Figu­ren­thea­ter-Abon­ne­ment anbie­ten wird. Aus­führ­li­che Infor­ma­tio­nen gibt es online unter: www​.figu​ren​thea​ter​fe​sti​val​.de.

Kosten­lo­ser Nah­ver­kehr in der Innenstadt

Wer in der Innen­stadt von Erlan­gen mit dem Bus von A nach B fah­ren will, kann das ab näch­stem Jahr kosten­los. Ab dem Tarif­wech­sel zum 1. Janu­ar 2022 sol­len die Fahr­gä­ste die soge­nann­te „Kli­nik-Linie 299“ vom Groß­park­platz am Haupt­bahn­hof in die nörd­li­che Alt­stadt und zu den Uni-Kli­ni­ken ohne Ent­gelt nut­zen können.

„Die Stadt Erlan­gen wird damit zu nur einer Hand­voll Kom­mu­nen in Deutsch­land mit einem kosten­lo­sen Ange­bot für den Nah­ver­kehr in der Innen­stadt gehö­ren“, freut sich OB Flo­ri­an Janik. Für ihn ist mit dem Gra­tis-ÖPNV eine deut­li­che Attrak­ti­vi­täts­stei­ge­rung der Innen­stadt und ein Bei­trag zur Bele­bung des Han­dels dort ver­bun­den. Der OB wei­ter: „Wir sor­gen damit auch für eine bes­se­re Lebens­qua­li­tät in der Innen­stadt und set­zen ein deut­li­ches Zei­chen für mehr Kli­ma­schutz, indem die Innen­stadt auch für die­je­ni­gen gut mit umwelt­freund­li­chen Ver­kehrs­mit­teln erreich­bar ist, die von außer­halb kom­men, um bei uns in Erlan­gen einzukaufen.“

Dafür plant die Stadt Erlan­gen das kosten­lo­se Ange­bot aus­zu­wei­ten. Ab 2023 soll aus der „Kli­nik-Linie“ eine „City-Line“ wer­den, die dann wei­te­re Tei­le, auch der süd­li­chen Innen­stadt, erschlie­ßen wird. Die Kosten für die Lini­en, die im Zehn­mi­nu­ten-Takt fah­ren bzw. fah­ren wer­den, trägt die Stadt Erlan­gen. Wie sich der ÖPNV in Zukunft im städ­ti­schen Haus­halt nie­der­schla­gen wird, hängt stark von der Nut­zung ab. OB Flo­ri­an Janik betont: „Je mehr Fahr­gä­ste unse­ren kosten­lo­sen Nah­ver­kehr nut­zen, umso mehr wer­den wir sei­tens der Stadt zah­len müs­sen. Aber genau das ist unser Ziel. Wir schaf­fen mit dem Gra­tis-ÖPNV die Vor­aus­set­zung, dass man sich in der Stadt sehr kom­for­ta­bel bewe­gen kann und lei­sten einen wich­ti­gen Bei­trag für die Mobi­li­tät der Zukunft.“

Zum Ein­satz kom­men sol­len bei der „City-Linie“ elek­trisch betrie­be­ne Bus­se. Die Erlan­ger Stadt­wer­ke (ESTW) wol­len dafür sie­ben neue Fahr­zeu­ge anschaf­fen, die jeweils rund 50 Pas­sa­gie­re beför­dern kön­nen. Ver­bun­den mit dem kosten­lo­sen ÖPNV-Ange­bot ist eine Preis­an­pas­sung im Rest des Stadt­ge­bie­tes. Eine Ein­zel­fahr­kar­te kostet ab 1. Janu­ar 2022 nicht mehr 2,40 Euro, son­dern 2,50 Euro, also zehn Cent mehr.

Die Preis­er­hö­hung ent­spricht einem mit dem Ver­kehrs­ver­bund VGN aus­ge­han­del­ten Kom­pro­miss. Die­ser sieht vor, dass sich die Ticket­prei­se ab dem Janu­ar 2022 im gesam­ten Groß­raum im Durch­schnitt um 5,5 Pro­zent erhö­hen wer­den. Als Aus­gleich wer­den Men­schen in sozi­al benach­tei­lig­ten Lebens­la­gen in Erlan­gen jedoch bereits ab 1. Juli 2021 deut­lich höhe­re Rabat­te auf den ÖPNV bekom­men als bis­her: Mit dem „Erlan­gen­Pass“, der Ver­gün­sti­gun­gen auch im Frei­zeit­be­reich bie­tet, fah­ren des­sen Besit­ze­rin­nen und Besit­zer künf­tig zum hal­ben Preis.

Kita-Aus­bau in den Stadt­tei­len geht weiter

Der Aus­bau von Kin­der­ta­ges­stät­ten geht auch in den Stadt­tei­len wei­ter. In der Stadt­rats­sit-zung am Don­ners­tag wur­de der Bedarf in Dech­sen­dorf aner­kannt, die bestehen­de Kita der Katho­li­schen Kir­chen­stif­tung „Unse­re Lie­be Frau“ um eine wei­te­re Krip­pen­grup­pe zu erwei-tern. Wie fest­ge­stellt wur­de, liegt die Ver­sor­gungs­quo­te in Dech­sen­dorf für Kin­der unter drei Jah­ren auch in der Per­spek­ti­ve bis 2025 deut­lich unter dem ange­streb­ten Wert von 45 bis 50 Pro­zent. Die Maß­nah­me soll mög­lichst zeit­nah umge­setzt wer­den. Der eben­falls von der Ka-tho­li­schen Kir­chen­stif­tung in Frau­en­au­rach betrie­be­ne ein­grup­pi­ge Kin­der­gar­ten St. Alber­tus-Magnus wird saniert und um eine Kin­der­gar­ten- und eine Krip­pen­grup­pe erwei­tert. Der Bedarf wur­de hier bereits aner­kannt, die Maß­nah­me hat begon­nen und wird ent­spre­chend gefördert.

Stadt befür­wor­tet Spitzenforschungszentrum

Die Plä­ne des Uni­ver­si­täts­kli­ni­kums zur Schaf­fung eines Spit­zen­for­schungs­zen­trums für Immun­the­ra­pien an der Schwa­bach­an­la­ge kon­kre­ti­sie­ren sich. Fußend auf einer Viel­zahl von Stadt­rats­be­schlüs­sen hat die Stadt Erlan­gen nun posi­tiv zu dem kon­kre­ten Vor­ha­ben Stel­lung genom­men, bei dem der Frei­staat Bay­ern als Bau­herr auf­tritt. Für den Neu­bau des Trans­la­tio­nal Rese­arch Cen­ter II / CITA­BLE muss der öst­li­che Teil des Nord­flü­gels der ehe­ma­li­gen Heil- und Pfle­ge­an­stalt (HuPf­lA) an der Schwa­bach­an­la­ge 10 abge­ris­sen wer­den. Wie bereits im Rah­men­kon­zept Erin­ne­rungs- und Zukunfts­ort HuPf­lA vor­ge­se­hen, bleibt der soge­nann­te erwei­ter­te Mit­tel­ri­sa­lit des Gebäu­des bestehen. Für die Bau­vor­ha­ben TRC IV und MPZPM war die Stadt Geneh­mi­gungs­be­hör­de und befür­wor­te­te nach einem inten­si­ven Abwä­gungs­pro­zess, den West­flü­gel des denk­mal­ge­schütz­ten Gebäu­des abzu­rei­ßen. Da in die­sem Fall die Regie­rung von Mit­tel­fran­ken geneh­mi­gen muss, war ledig­lich eine Stel­lung­nah­me der Stadt erforderlich.

Das Uni­ver­si­täts­kli­ni­kum Erlan­gen beab­sich­tigt, mit dem CITA­BLE ein wei­te­res Spit­zen­for­schungs­ge­bäu­de auf dem Nord­cam­pus des Kli­ni­kums zu errich­ten. Die­se Ein­rich­tung soll eng mit den bereits bestehen­den oder im Bau befind­li­chen Ein­rich­tun­gen des Kli­ni­kums wie z.B. dem Inter­ni­sti­schen Zen­trum, dem TRC I, dem TRC IV und dem Max-Plack-Zen­trum für Phy­sik und Medi­zin (MPZPM) zusam­men­ar­bei­ten. Im neu­en For­schungs­bau CITA­BLE wer­den Immun­the­ra­pien für ent­zünd­li­che Pro­zes­se bei chro­ni­schen Entzündungs‑, aber auch Krebs­er­kran­kun­gen ent­wickelt. Durch die direk­te Anbin­dung an das bereits eta­blier­te „Trans­la­tio­nal Rese­arch Cen­ter“ und das „Deut­sche Zen­trum für Immun­the­ra­pie“ inner­halb des Inter­ni­sti­schen Zen­trums ent­steht somit eine ein­zig­ar­ti­ge For­schungs­land­schaft im direk­ten kli­ni­schen Umfeld und ermög­licht eine pati­en­ten­ori­en­tier­te For­schung auf höch­stem Niveau.

Inten­si­ve pla­ne­ri­sche Über­le­gun­gen des Uni­ver­si­täts­kli­ni­kums Erlan­gen in enger Abstim­mung mit der Stadt Erlan­gen ermög­li­chen es, zusätz­lich einen Erin­ne­rungs- und Zukunfts­ort Heil- und Pfle­ge­an­stalt Erlan­gen im ver­blei­ben­den erwei­ter­ten Mit­tel­ri­sa­lit des denk­mal­ge­schütz­ten Gebäu­des im Zen­trum des nörd­li­chen For­schungs­cam­pus einzurichten.

Die Stadt befin­det sich mit der Fried­rich-Alex­an­der-Uni­ver­si­tät Erlan­gen-Nürn­berg, den Bezir­ken Mit­tel- und Ober­fran­ken sowie dem Frei­staat Bay­ern in Gesprä­chen über die Grün­dung eines Zweck­ver­bands als Trä­ger­struk­tur für den Gedenk­ort. Die Stadt Erlan­gen unter­stützt die Ent­wick­lung eines For­schungs­cam­pus durch das Uni­ver­si­täts­kli­ni­kum seit lan­gem und hat dies in den ver­gan­ge­nen Jah­ren immer wie­der bekräf­tigt. So begrüß­te der Stadt­rat bei­spiels­wei­se im Dezem­ber 2016 die Chan­ce zur Ansie­de­lung der Ein­rich­tun­gen der Spit­zen­for­schung und beauf­trag­te die Ver­wal­tung, die Umset­zung der Bau­vor­ha­ben zu unterstützen.

Lösung für die StUB-Tras­se im nörd­li­chen Tennenlohe

Von der Grob- in die Fein­pla­nung: Aus einer Viel­zahl von Tras­sen­vor­schlä­gen für die Stadt­um­land­bahn (StUB) im Orts­teil Ten­nen­lo­he hat der Stadt­rat in sei­ner April-Sit­zung für eine Abwei­chung von der bis­he­ri­gen Vor­zug­stra­sse aus dem Raum­ord­nungs­ver­fah­ren votiert. Die­se liegt nun auf dem Kirch­weih­platz soweit nörd­lich, wie es ohne Ein­griff in die wei­ter nörd­lich gele­ge­nen Pri­vat­grund­stücke mög­lich ist. Der Bogen­schieß­be­trieb kann damit wei­ter­hin auf den bei­den der­zeit auch genutz­ten städ­ti­schen Grund­stücken statt­fin­den, inner­halb die­ser Grund­stücke müs­sen die Schieß­bah­nen etwas nach Süden ver­legt werden.

Der für die Kirch­weih zur Ver­fü­gung ste­hen­de Platz wird im Nor­den um ca. 20 Meter ver­rin­gert. Die­se Redu­zie­rung kann zum Teil durch eine ver­än­der­te Auf­stel­lung der Schau­stel­ler kom­pen­siert wer­den, es wird für den Kirch­weih­be­trieb auch eine Mit­nut­zung benach­bar­ter Flä­chen nötig. In Fra­ge kommt hier­für das im Osten angren­zen­de städ­ti­sche Grund­stück. Die­ses liegt im Land­schafts­schutz­ge­biet. Das Umwelt­amt hat die Mög­lich­keit einer Aus­nah­me­ge­neh­mi­gung für den Kirch­weih­be­trieb nach der Land­schafts­schutz­ge­biets­ver­ord­nung bestätigt.

Vor­an­ge­gan­gen waren Gesprä­che, an denen neben dem Zweck­ver­band Stadt-Umland-Bahn auch die Bogen­schüt­zen, die Ker­wa­b­ur­schen, der betrof­fe­ne Land­wirt und der Orts­bei­rat an einem Strang gezo­gen haben. Auch in einem öffent­li­chen vir­tu­el­len Lokal­fo­rum war die Lösung auf Zustim­mung gestoßen.

Ober­bür­ger­mei­ster Flo­ri­an Janik: „Aus dem Raum­ord­nungs­ver­fah­ren hat uns die Regie­rung von Mit­tel­fran­ken gera­de für den Bereich Ten­nen­lo­he eine Men­ge Haus­auf­ga­ben mit­ge­ge­ben. Mit der jetzt beschlos­se­nen Tras­sen­füh­rung haben wir eine gute Lösung gefun­den, mit der alle Betei­lig­ten gut leben kön­nen. Ganz ohne Ein­grif­fe in den Bestand geht eine Pla­nung für ein solch raum­grei­fen­des Infra­struk­tur­pro­jekt natür­lich nicht. Unter der Prä­mis­se, Beein­träch­ti­gun­gen öko­lo­gisch sen­si­bler Berei­che soweit wie mög­lich zu ver­mei­den sowie Ein­grif­fe in Pri­vat­ge­län­de zu ver­hin­dern und die jet­zi­gen Nut­zun­gen in dem Bereich zu sichern, ist uns ein guter Kom­pro­miss gelungen.“

Glück­wün­sche für Adam Neidhardt

Adam Neid­hart, seit 2002 ehren­amt­li­ches Stadt­rats­mit­glied für die CSU-Frak­ti­on, hat am Don­ners­tag sei­nen 60. Geburts­tag began­gen. Glück­wün­sche erreich­ten ihn dazu auch von Ober­bür­ger­mei­ster Flo­ri­an Janik. Neid­hardt ist stell­ver­tre­ten­der Vor­sit­zen­der des Revi­si­ons­aus­schus­ses sowie Mit­glied im Haupt‑, Finanz- und Per­so­nal­aus­schuss. Fer­ner fun­giert er als Spre­cher für Feu­er­wehr, Fried­hö­fe, Hand­werk, Land­wirt­schaft. Vor sei­ner Tätig­keit im Stadt­rat war Neid­hardt als Ort­bei­rats­vor­sit­zen­der in Kos­bach aktiv. Die Ver­bin­dung in die Stadt­tei­le pflegt er heu­te als Stadt­teil­spre­cher sei­ner Frak­ti­on für Dech­sen­dorf, Kos­bach, Häus­ling, Steudach.

Bethang-Bäu­me für Erlangen

Seit bald zwei Jahr­zehn­ten arbei­tet der Nürn­ber­ger Kon­zept­künst­ler Kar­sten Neu­mann an der Kunst­stadt Bethang, die aus der Ver­schmel­zung von Nürn­BErg, FürTH und ErlAN­Gen ent­steht. Bethang soll ein loka­ler Anker­punkt für glo­ba­le Phä­no­me­ne wie Pla­stik­müll, kul­tu­rel­le Diver­si­tät, kul­tu­rel­len Wan­del, Denk­mal­schutz, Rekon­struk­ti­on und Fake sein. Ent­stan­den ist seit­her eine Viel­zahl von Pro­jek­ten wie der 2019 auch offi­zi­ell aus­ge­schil­der­te Rund­wan­der­weg an den Außen­gren­zen Bethangs. Mit sei­nem neu­en Pro­jekt „37 bäu­me für Bethang“ wen­det sich Neu­mann dem Innen­raum der Kunst­stadt zu. Das neue Kon­zept sieht vor, in jedem der 37 Post­leit­zahl­be­zir­ke Bethangs einen öffent­lich zugäng­li­chen Baum zu pflan­zen. In Anleh­nung an die „7000 Eichen“-Aktion von Joseph Beuys im Jahr 1982, bei der er durch den Ver­kauf von 7000 Basalt­stei­nen die Pflan­zung von 7000 Eichen in Kas­sel finan­zier­te, sol­len die 37 Bäu­me für Bethang über den Ver­kauf von 37 spe­zi­ell für die­se Akti­on erstell­ten „Bethang leucht­ka­ni­stern“ finan­ziert wer­den. An der ersten Pflanz­ak­ti­on im den vier Erlan­ger Post­leit­zahl­be­zir­ken neh­men neben Kar­sten Neu­mann Ober­bür­ger­mei­ster Flo­ri­an Janik, Ame­ly Deiss, Lei­te­rin des Kunst­pa­lais, und Chri­stoph Kin­topp von der Abtei­lung Stadt­grün teil.

Bau­aus­schuss tagt

Zu sei­ner näch­sten öffent­li­chen Sit­zung kommt der Bauausschuss/​Werkausschuss für den Ent­wäs­se­rungs­be­trieb am Diens­tag, 4. Mai, um 16:30 Uhr im Gro­ßen Saal der Hein­rich-Lades-Hal­le zusam­men. Auf der Tages­ord­nung ste­hen unter ande­rem das Rad­weg­kon­zept der Stadt mit der Neu­auf­tei­lung der Geh- und Rad­we­ge, der Voll­zug des Baye­ri­schen Stra­ßen- und Wege­ge­set­zes, die Instand­set­zung der Gleis­que­rungs­an­la­ge Hafen­gleis, die Errich­tung eines inte­grier­ten Fach­un­ter­richts­rau­mes an der Berufs­schu­le Erlan­gen und wei­te­re The­men. Die voll­stän­di­ge Tages­ord­nung kann über das städ­ti­sche Rats­in­for­ma­ti­ons­sy­stem auf­ge­ru­fen wer­den: https://​rats​in​fo​.erlan​gen​.de/​i​n​f​o​.​php.