HSC 2000 Coburg holt wurf­ge­wal­ti­gen Rückraumspieler

Symbolbild Handball

Liqui-Moly Hand­ball-Bun­des­li­gist HSC 2000 Coburg hat sei­nen näch­sten Neu­zu­gang für die kom­men­de Sai­son gefun­den. Mit dem 23-jäh­ri­gen Karl Toom kommt ein wurf­ge­wal­ti­ger Rück­raum­spie­ler nach Coburg.

„Nach den fest­ste­hen­den Abgän­gen unse­rer Rück­raum­spie­ler Chri­stoph Neu­hold und Pou­ya Norou­zi freu­en wir uns, mit Karl Toom einen Spie­ler zu prä­sen­tie­ren, der gro­ße Stär­ken im Abschluss aus der Fern­di­stanz hat und auch von der Alters­struk­tur per­fekt zu unse­rem Team passt. Durch sei­ne Sta­tio­nen in Deutsch­land spricht er außer­dem nahe­zu per­fekt unse­re Spra­che und wird somit nicht lan­ge für sei­ne Inte­gra­ti­on brauchen.“

Karl Toom

Karl Toom

Karl Toom kommt vom Erst­li­gi­sten HK Var­berg aus Schwe­den. In die­ser Sai­son über­zeug­te er nicht nur in der schwe­di­schen Liga mit 128 Fel­doren in 27 Spie­len, son­dern auch in der est­ni­schen Natio­nal­mann­schaft. In der EM-Qua­li­fi­ka­ti­on erziel­te er 27 Tore in 4 Spie­len und war dort in Abwe­sen­heit des est­ni­schen Stars Mait Patrail der tra­gen­de Spieler.

Erfah­rung in Deutsch­land hat Karl Toom bereits in jun­gen Jah­ren in Neu­hau­sen und Ems­det­ten gesam­melt. Der 1,97 Meter gro­ße Modell­ath­let besitzt neben der ange­spro­che­nen Angriffs­qua­li­tät auch gute Vor­aus­set­zun­gen, um die Abwehr der Mann­schaft von Alo­is Mraz zu unterstützen.

Der HSC-Coach beschreibt Karl wie folgt: „Karl ist für sei­ne jun­gen Jah­re schon sehr erfah­ren, kennt den Hand­ball in Deutsch­land und spielt mit der Natio­nal­mann­schaft von Est­land inter­na­tio­nal. Außer­dem ist er ein sehr wurf­star­ker und dyna­mi­scher Spieler.“

Karl Toom selbst freut sich bereits heu­te auf sei­ne Zeit in Coburg: „Der HSC ist ein pro­fes­sio­nel­ler Ver­ein mit einer tol­len Hal­le, wahn­sin­nig emo­tio­na­len Fans und seit eini­gen Jah­ren in der Spit­ze der 2. Liga und teil­wei­se sogar in der 1. Liga dabei. Das waren ent­schei­den­de Punk­te für mich und ich bin sehr dank­bar, dass ich die­se Chan­ce erhal­te. Von mei­ner Sei­te möch­te ich alles Mög­li­che dazu bei­tra­gen, dass wir unse­re gemein­sa­men Zie­le erreichen.“