Poli­zei­be­richt Hoch­fran­ken vom 29.04.2021

Symbolbild Polizei

Poli­zei­in­spek­ti­on Coburg

Strom­dieb stellt sich selbst

COBURG. Wegen einem durch­ge­schnit­te­nen Strom­ka­bel in einem Mehr­fa­mi­li­en­haus in der Albrecht-Dürer-Stra­ße ver­stän­dig­te am Mitt­woch­abend ein 36-jäh­ri­ger Haus­be­woh­ner die Cobur­ger Poli­zis­ten. Wäh­rend des Ein­sat­zes stell­te sich her­aus, dass der Mann das Strom­ka­bel nutz­te um unbe­rech­tigt Strom abzuzapfen.

Bei der Auf­nah­me der Straf­an­zei­ge wegen Sach­be­schä­di­gung stell­te sich her­aus, dass dem 36-Jäh­ri­gen am Mitt­woch vom Ener­gie­ver­sor­ger auf­grund nicht bezahl­ter Rech­nun­gen der Strom abge­stellt wur­de. Um meh­re­re elek­tri­sche Gerä­te in sei­ner Woh­nung wei­ter­be­trei­ben zu kön­nen, leg­te der Mann ein Ver­län­ge­rungs­ka­bel vom Kel­ler des Miets­hau­ses durch ein Fens­ter in sei­ne Woh­nung. Durch das Ver­län­ge­rungs­ka­bel zapf­te der Mann unbe­rech­tigt Strom. Ein bis dato Unbe­kann­ter kapp­te kur­zer­hand die ille­ga­le Strom­lei­tung in die Woh­nung des Man­nes. Der Wert des durch­trenn­ten Strom­ka­bels liegt bei 70 Euro. Wie hoch der finan­zi­el­le Scha­den auf­grund des unbe­rech­tig­ten Abzap­fens von Strom für den Haus­ei­gen­tü­mer ist, ist aktu­ell Gegen­stand der Ermittlungen.

Die Cobur­ger Poli­zis­ten ermit­teln im kon­kre­ten Fall wegen Sach­be­schä­di­gung gegen Unbe­kannt. Zudem erwar­tet den Anzei­ge­er­stat­ter ein Ermitt­lungs­ver­fah­ren wegen Ent­zie­hung elek­tri­scher Energie.

Bei Ver­kehrs­kon­trol­le Alko­hol und Dro­gen­fahr­ten aufgedeckt

EBERS­DORF B. COBURG, FROHN­LACH / LKR. COBURG. Zwei Auto­fah­rer die am Mitt­woch­abend unter dem Ein­fluss von Alko­hol und Dro­gen im Stra­ßen­ver­kehr unter­wegs waren, zogen Cobur­ger Poli­zis­ten im Gemein­de­ge­biet von Ebers­dorf b. Coburg, aus dem Verkehr.

Die bei­den Auto­fah­rer gin­gen den Beam­ten nahe­zu zeit­gleich, gegen 20 Uhr, ins Netz. Ein 19-Jäh­ri­ger aus Son­ne­feld, der mit sei­nem BMW in der Kel­ler­gas­se unter­wegs war zeig­te wäh­rend der Ver­kehrs­kon­trol­le Auf­fäl­lig­kei­ten, die auf einen Dro­gen­kon­sum hin­deu­te­ten. Ein Schnell­test vor Ort bestä­tig­te den Ver­dacht der Cobur­ger Poli­zis­ten. Die Beam­ten unter­ban­den die Wei­ter­fahrt und ord­ne­ten eine Blut­ent­nah­me im Cobur­ger Kli­ni­kum an.

Bei der Kon­trol­le eines 27-Jäh­ri­gen aus Ebers­dorf b. Coburg, mit sei­nem VW, erkann­ten die Beam­ten, dass der Fah­rer deut­lich nach Alko­hol roch. Ein Alko­ma­ten­test ergab schließ­lich einen Wert von 0,56 Pro­mil­le. Auch hier unter­ban­den die Beam­ten die Wei­ter­fahrt. In bei­den Fäl­len erwar­tet die Fahr­zeug­füh­rer eine Buß­geld­an­zei­ge nach dem Straßenverkehrsgesetz.

Poli­zei­in­spek­ti­on Kronach

Besen­stiel löst Feu­er­wehr­ein­satz aus

Kro­nach: Am Don­ners­tag­mor­gen gegen 08:15 Uhr muss­te die Feu­er­wehr zu einem Lösch­ein­satz in die Stöhr­stra­ße aus­rü­cken. In der Erd­ge­schoss­woh­nung eines Mehr­fa­mi­li­en­an­we­sens war ein Feu­er aus­ge­bro­chen und star­ke Rauch­ent­wick­lung wahr­nehm­bar. Die Feu­er­wehr Kro­nach konn­te unter Ein­satz eines Atem­schutz­trupps das Feu­er schnell unter Kon­trol­le brin­gen. Per­so­nen wur­den bei dem Brand nicht ver­letzt. Nach der­zei­ti­gem Ermitt­lungs­stand fing ver­mut­lich ein Besen­stiel, wel­chen der Woh­nungs­in­ha­ber an einen mor­gens befeu­er­ten Schwe­den­ofen bzw. Ofen­rohr gelehn­te hat­te, Feu­er. Der Besen­stiel fiel in Fol­ge auf eine dane­ben ste­hen­de Wasch­ma­schi­ne und setz­te die­se in Brand. Bei dem Brand­ge­sche­hen ent­stand ein Sach­scha­den in Höhe von etwa 10.000,- Euro. Gegen den Woh­nungs­in­ha­ber ermit­telt die Poli­zei Kro­nach wegen fahr­läs­si­ger Brandstiftung.

Nicht geneh­mig­te Abfall­an­la­ge betrieben

Stock­heim: Gegen den Betrei­ber eines thü­rin­gi­schen Abbruch­un­ter­neh­mens ermit­telt die Poli­zei Kro­nach der­zeit wegen meh­re­rer Umwelt-Straf­de­lik­te. Der 57-jäh­ri­ge Mann hat­te in einem ehe­ma­li­gen Fabrik­ge­län­de in einem Stock­hei­mer Orts­teil unver­schlos­se­ne Heiz­öl­tanks mit Rest­men­gen Heiz­öl, eine grö­ße­re Men­ge ent­sor­gungs­pflich­ti­gen Bau­schutt, sowie zum Teil demon­tier­te Alt­fahr­zeu­ge gela­gert, ohne hier­für eine immis­si­ons­schutz­recht­li­che Erlaub­nis zu haben.

Poli­zei­in­spek­ti­on Kulmbach

Gleich zwei Trun­ken­heits­fahr­ten festgestellt

KULM­BACH. Beam­te der Poli­zei­in­spek­ti­on Kulm­bach führ­ten am Mitt­woch­mor­gen Ver­kehrs­kon­trol­len in Kulm­bach durch. Gegen 06:20 Uhr wur­de der Fah­rer eines Mer­ce­des Sprin­ters ange­hal­ten. Bei der Kon­trol­le schlug den Beam­ten Alko­hol­ge­ruch ent­ge­gen. Das Ergeb­nis lau­te­te 0,82 Pro­mil­le. Ein wei­te­rer Sprin­ter wur­de um 06:45 Uhr gestoppt. Auch die­ser Fah­rer stand unter nicht uner­heb­li­chen Alko­hol­ein­fluss. Der Test ergab einen Wert von 1,08 Pro­mil­le. Den Fah­rern im Alter von 32 und 25 Jah­ren wur­de die Wei­ter­fahrt unter­sagt. Der 25-jäh­ri­ge Litau­er muss­te sei­ne Stra­fe in Höhe von 500 € sofort auf­brin­gen. Ein Fahr­ver­bot für ein Monat steht nach Been­di­gung der bei­den Buß­geld­ver­fah­ren für jeden der bei­den auf dem Programm.