Poli­zei­be­richt Land­kreis ERH vom 26.04.2021

Symbolbild Polizei

Poli­zei­in­spek­ti­on Erlangen-Stadt

Fuß­ball­spiel nach eige­nen Regeln gestaltet

Am Sams­tag erhielt die Erlan­ger Poli­zei meh­re­re Mit­tei­lun­gen über eine kör­per­li­che Aus­ein­an­der­set­zung von meh­re­ren Män­nern auf einem Spiel­platz im Orts­teil Büchenbach.

Nach ersten Ermitt­lun­gen vor Ort spiel­ten meh­re­re Her­an­wach­sen­de und jun­gen Erwach­se­ne auf dem Spiel­platz Fuß­ball. Im Rah­men des gemein­sa­men Spor­tes kam es auf­grund eines Hand­spiels zu Mei­nungs­ver­schie­den­hei­ten zwi­schen den Spie­lern. Die­se mün­de­ten nach kur­zer Zeit in eine kör­per­li­che Aus­ein­an­der­set­zung zwi­schen einem 27-jäh­ri­gen Erlan­ger und einem 31-Jäh­ri­gen. In die­se Aus­ein­an­der­set­zung misch­te sich ein bis­lang unbe­kann­ter Täter und schlug den 31-Jäh­ri­gen unver­mit­telt von hin­ten mit der Faust ins Gesicht. Die­ser erlitt eine Platz­wun­de sowie Prel­lun­gen und wur­de mit dem Ret­tungs­dienst in die Not­auf­nah­me der Uni­ver­si­täts­kli­nik Erlan­gen verbracht.

Ein Hin­weis, dass einer der Betei­lig­ten auch im Besitz eines Mes­sers gewe­sen sein soll, konn­te durch die Ermitt­lun­gen und Befra­gun­gen vor Ort nicht mani­fe­stiert wer­den. Zudem konn­ten kei­ner­lei Stich- oder Schnitt­ver­let­zun­gen bei den betei­lig­ten Per­so­nen fest­ge­stellt werden.

Gegen die „Fuß­bal­ler“ wird nun wegen gefähr­li­cher Kör­per­ver­let­zung ermit­telt. Zudem wird gegen alle Betei­lig­ten ein Ver­fah­ren wegen eines Ver­sto­ßes nach dem Infek­ti­ons­schutz­ge­setz ein­ge­lei­tet, da Mann­schafts­sport der­zeit nicht erlaubt ist.

Unehr­li­che Mitarbeiterin

Im Zeit­raum der letz­ten Woche stell­te die Fili­al­lei­te­rin eines Super­mark­tes im Stadt­we­sten fest, dass Waren auf zunächst nicht klär­ba­rer Art und Wei­se aus dem Lager verschwanden.

Im Zuge einer inter­nen Über­wa­chung konn­te die Fili­al­lei­te­rin eine ihrer Ange­stell­ten beob­ach­ten, wie die­se Waren im Wert von rund 300 € beim Ein­räu­men der Rega­le für sich abzweig­te. Die 32-jäh­ri­ge Ange­stell­te aus einer Gemein­de im Land­kreis Bam­berg war erst am 19.04.2021 ein­ge­stellt worden.

Die hin­zu­ge­zo­ge­ne Strei­fe der Erlan­ger Poli­zei konn­te das Die­bes­gut wie Ziga­ret­ten, Geträn­ke und Nah­rungs­mit­tel im Pkw der 32-Jäh­ri­gen auf­fin­den und sicherstellen.

Ob die 32-Jäh­ri­ge ihren Arbeits­platz behal­ten wird, ist der Poli­zei nicht bekannt.

Gegen die 32-Jäh­ri­ge wur­de ein Ermitt­lungs­ver­fah­ren wegen Dieb­stahls eingeleitet.

Nach Ruhe­stö­rung in Gewahr­sam genommen

Völ­lig unein­sich­tig zeig­te sich Sonn­tag­nacht kurz vor Mit­ter­nacht eine 23-jäh­ri­ge Erlan­ge­rin nach einer Ruhestörung.

Meh­re­re Mit­be­woh­ner des Mehr­fa­mi­li­en­hau­ses in Alter­lan­gen hat­ten im Lau­fe des gest­ri­gen Tages der Erlan­ger Poli­zei über mas­si­ve Ruhe­stö­run­gen aus­ge­hend von der Woh­nung der 23- jäh­ri­gen berich­tet. Bereits in den Tagen davor wur­de die 23-Jäh­ri­ge mehr­mals wegen unzu­läs­si­gen Lärms zur Anzei­ge gebracht.

Nach einer ersten Beleh­rung am Sonn­tag­nach­mit­tag zeig­te sich die Woh­nungs­in­ha­be­rin noch ein­sich­tig und stell­te ihren Fern­se­her lei­ser. Gegen Mit­ter­nacht wur­de erneut eine Ruhe­stö­rung aus der Woh­nung der 23-Jäh­ri­gen mit­ge­teilt. Bereits beim Ein­tref­fen am Anwe­sen konn­ten die Beam­ten den Lärm aus der Woh­nung wahr­neh­men. Um die Nacht­ru­he wie­der her­zu­stel­len, soll­te das Strom­ka­bel des TV-Gerä­tes sicher­ge­stellt wer­den. Dage­gen setz­te sich die 23- jäh­ri­ge Erlan­ge­rin zu Wehr und ver­such­te das bereits sicher­ge­stell­te Kabel einem Beam­ten aus der Hand zu rei­ßen. Dies konn­te ver­hin­dert wer­den und die 23-Jäh­ri­ge wur­de im Anschluss in Gewahr­sam genom­men, da sie sich völ­lig unein­sich­tig und nicht nur ver­bal aggres­siv zeigte.

Gegen die Frau wer­den nun Ver­fah­ren wegen Wider­stand gegen Voll­zugs­be­am­te und Ruhe­stö­rung eingeleitet.

Poli­zei­in­spek­ti­on Erlan­gen Land

Bei Über­hol­vor­gang in Wald geschleudert

Kalch­reuth – Ein 19-Jäh­ri­ger aus Ecken­tal woll­te am Sonn­tag­nach­mit­tag auf der schma­len Fort­ver­bin­dungs­stra­ße zwi­schen Kalch­reuth und Buchen­bühl einen ande­ren Pkw über­ho­len. Aus bis­lang uner­klär­li­chen Grün­den ver­lor der jun­ge Mann die Kon­trol­le über sein Fahr­zeug. Er kam nach links von der Fahr­bahn ab und prall­te mit der Fah­rer­sei­te gegen meh­re­re Bäu­me. Der Fah­rer konn­te sich selbst aus dem Fahr­zeug befrei­en. Nach ersten Erkennt­nis­sen erlitt er Prel­lun­gen am gan­zen Kör­per; grö­ße­re Ver­let­zun­gen scheint er nicht zu haben. Aller­dings ist sein Pkw jetzt nur noch Schrott.

Poli­zei­in­spek­ti­on Herzogenaurach

- Fehl­an­zei­ge -

Poli­zei­in­spek­ti­on Höchstadt a.d. Aisch

Mann lei­stet Widerstand

Höchstadt a.d.Aisch – Am Sonn­tag­nach­mit­tag hiel­ten sich schät­zungs­wei­se ca. 150 Per­so­nen in Klein­grup­pen im Bereich der Aischwie­sen, bzw. den dor­ti­gen Frei­zeit­an­la­gen auf. In Anbe­tracht der der­zeit gül­ti­gen Ver­ord­nung zu den Infek­ti­ons­schutz­maß­nah­men ist es im Land­kreis Erlan­gen – Höchstadt auf­grund der 7‑Ta­ge-Inzi­denz über 100 ledig­lich gestat­tet, 1 haus­halts­frem­de Per­son zu tref­fen. Nach­dem sich so offen­sicht­lich über die Infek­ti­ons­schutz­maß­nah­men hin­weg­ge­setzt wur­de, erfolg­te durch Beam­te der Poli­zei Höchstadt suk­zes­si­ve die Auf­for­de­rung die Berei­che zu ver­las­sen. Am dor­ti­gen Bas­ket­ball­platz zeig­te sich aller­dings ein 38 jäh­ri­ger, der mit vier Bekann­ten ohne Mund­schutz vor Ort war, unein­sich­tig. Der Auf­for­de­rung die Ansamm­lung auf­zu­lö­sen und die Ört­lich­keit zu ver­las­sen kam er demon­stra­tiv nicht nach. Zudem ver­wei­ger­te er vehe­ment die Anga­ben sei­ner Per­so­na­li­en und stell­te die gesam­ten Infek­ti­ons­schutz­maß­nah­men in Fra­ge. Bei wei­ter­füh­ren­den Maß­nah­men zur Iden­ti­täts­fest­stel­lung wur­de er letzt­lich über­grif­fig, indem er einen Beam­ten schub­ste. Dar­auf­hin wur­de der Mann vor­läu­fig fest­ge­nom­men und zur Dienst­stel­le ver­bracht. Nach einer Per­so­na­li­en­fest­stel­lung durf­te der Mann wie­der gehen. Er wird sich nun jedoch wegen Wider­stand gegen Voll­streckungs­be­am­te, u.a. ver­ant­wor­ten müs­sen. In die­sem Zusam­men­hang wird noch­mals auf die aktu­el­len Vor­schrif­ten zum Infek­ti­ons­schutz hingewiesen.

Tafel mit dem Lon­ner­stadter Flur entwendet

Lon­ner­stadt – In der Zeit vom 16.04.2021 – 23.04.2021 ent­wen­de­te ein Unbe­kann­ter vom Pavil­lon „Am Fürst“, u.a. eine 50 x 70 cm gro­ße bedruck­te Ple­xi­glas­schei­be. Die­se war anläss­lich der 1100 Jahr­fei­er mit 20 ande­ren Tafeln in Lon­ner­stadt und Umge­bung auf­ge­stellt wor­den. Bedruckt war die Tafel mit dem Lon­ner­stadter Flur, sowie den dazu­ge­hö­ri­gen Flur­na­men. Die Ple­xi­glas­schei­be war an einer Hal­te­rung ver­schraubt. Die Tafel hat einen Wert von ca. 300.- Euro. Die Poli­zei Höchstadt hat daher die Ermitt­lun­gen wegen Dieb­stahl auf­ge­nom­men. Zeu­gen wer­den gebe­ten sich mit der Poli­zei Höchstadt tel. unter der 09193/64940 in Ver­bin­dung zu setzen.