Poli­zei­be­richt Hoch­fran­ken vom 26.04.2021

Symbolbild Polizei

Poli­zei­in­spek­ti­on Coburg

Unzu­läs­si­ge Anbau­tei­le am Leichtkraftrad

COBURG – Für zwei 17-Jäh­ri­ge, die am Sonn­tag­abend mit ihren Leicht­kraft­rä­dern im Cobur­ger Stadt­ge­biet unter­wegs waren, ende­te die Fahrt mit einer Ordnungswidrigkeitenanzeige.

Die bei­den Jugend­li­chen aus Ahorn und Seß­lach waren um 21:45 Uhr mit ihren Leicht­kraft­rä­dern in der Neu­stadter Stra­ße unter­wegs. Bei der Kon­trol­le durch die Cobur­ger Poli­zi­sten fiel auf, dass an bei­den Zwei­rä­dern Aus­puff­an­la­gen ver­baut waren die von der Laut­stär­ke deut­lich über das maxi­mal zuläs­si­ge Maß hin­aus­gin­gen. Die Poli­zi­sten stell­ten die bei­den Kraft­rä­der als Beweis­mit­tel sicher. Die­se wer­den im Lau­fe der Woche einem Kraft­fahr­zeugsach­ver­stän­di­gen vorgeführt.

Die bei­den Jugend­li­chen erwar­tet nun eine Ord­nungs­wid­rig­kei­ten­an­zei­ge wegen Ver­stö­ßen nach der Straßenverkehrszulassungsordnung.

Betrun­ke­ner Mofa­fah­rer ver­ur­sacht Unfall und flüchtet.

COBURG – Im betrun­ke­nen Zustand ver­ur­sach­te am Sonn­tag­abend ein 58-jäh­ri­ger Cobur­ger mit sei­nem Mofa einen Ver­kehrs­un­fall und flüch­te­te im Anschluss von der Unfallstelle.

Der Mann bog um 18:35 Uhr mit sei­nem Mofa von der Creid­lit­zer Stra­ße in den Ren­ner­weg ab. Beim Abbie­ge­vor­gang kam er im Ren­ner­weg zu weit nach links in die Gegen­fahr­bahn und tou­chier­te dort den VW einer 32-Jäh­ri­gen aus Thü­rin­gen. Der Mofa­fah­rer flüch­te­te anschlie­ßend von der Unfall­stel­le. Die Beam­ten grif­fen den Mann nur kur­ze Zeit spä­ter an des­sen Wohn­an­we­sen auf. Ein Alko­test beim Unfall­ver­ur­sa­cher zeig­te einen Wert von 1,24 Pro­mil­le an. Die Cobur­ger Poli­zi­sten ord­ne­ten schließ­lich eine Blut­ent­nah­me bei dem Mann im Cobur­ger Kli­ni­kum an. Den Sach­scha­den an Mofa und Auto schätz­ten die Beam­ten auf min­de­stens 2500 Euro.

Die Cobur­ger Poli­zi­sten ermit­teln gegen den 58-Jäh­ri­gen wegen Gefähr­dung des Stra­ßen­ver­kehrs sowie uner­laub­ten Ent­fer­nen vom Unfallort.

Rad­fah­rer und Hun­de­hal­ter gera­ten aneinander

MEDDER,MIRSDORF, LKR. COBURG – Zu einer hand­fe­sten Aus­ein­an­der­set­zung zwi­schen einem E‑Bike-Fah­rer und einem Hun­de­hal­ter kam es am Sonn­tag­nach­mit­tag auf einem Wan­der­weg auf der Sennigshöhe.

Ein 76-Jäh­ri­ger befuhr mit sei­nem E‑Bike um 16:45 Uhr den Weg von der Alex­an­dri­nen­hüt­te in Rich­tung Mirs­dorf. Als vor dem Rad­fah­rer zwei Fuß­gän­ger mit einem Hund auf­tauch­ten, mach­te der Rent­ner durch Klin­geln auf sich auf­merk­sam und woll­te die Fuß­gän­ger über­ho­len. Beim Vor­bei­fah­ren sprang der Hund eines 57-Jäh­ri­gen aus Röden­tal den Rad­fah­rer an, wor­auf­hin der Rad­ler vom Fahr­rad stürz­te. Nach einem zunächst ver­ba­len Wort­ge­fecht ende­te das Zusam­men­tref­fen zwi­schen Rad­fah­rer und Hun­de­hal­ter in einer hand­fe­sten Aus­ein­an­der­set­zung bei der der E‑Bike-Fah­rer sich eine Ver­let­zung an der Lip­pe zuzog. Die Cobur­ger Poli­zei ermit­telt nun wegen Körperverletzung.

Die Cobur­ger Poli­zi­sten suchen nun nach Zeu­gen die am Sonn­tag­nach­mit­tag um 16:45 Uhr den Vor­fall auf der Sen­nigs­hö­he mit­be­kom­men haben. Die­se wer­den gebe­ten sich unter der Tele­fon­num­mer 09561/645–0 an die Cobur­ger Poli­zei­in­spek­ti­on zu wenden.

Auto über­schlägt sich – Fah­rer schwer verletzt

Schwerer Verkehrsunfall bei Creidlitz. Foto: Polizei

Schwe­rer Ver­kehrs­un­fall bei Creid­litz. Foto: Polizei

NIE­DER­FÜLL­BACH, LKR. COBURG. Schwe­re Ver­let­zun­gen zog sich am Mon­tag­vor­mit­tag ein 71-Jäh­ri­ger nach einem Über­schlag mit sei­nem Auto in der Cobur­ger Stra­ße zu. Ein Ret­tungs­hub­schrau­ber kam zum Einsatz.

Der Mann aus dem Land­kreis Bam­berg kam mit sei­nem VW um 8.35 Uhr nach rechts von der Stra­ße ab, tou­chier­te einen Baum und über­schlug sich. Das Fahr­zeug blieb letzt­end­lich schwer beschä­digt auf der Stra­ße lie­gen. Der Rent­ner zog sich bei dem Unfall eine kom­pli­zier­te Ver­let­zung an der Hand zu. Den Mann brach­te ein Ret­tungs­hub­schrau­ber zur Ver­sor­gung in eine Spezialklinik.

Zwi­schen Nie­der­füll­bach und Creid­litz war die Stra­ße wäh­rend der Unfall­auf­nah­me kom­plett gesperrt. Ein Abschlepp­dienst über­nahm die Ber­gung des beschä­dig­ten Unfall­fahr­zeugs. Den Sach­scha­den schät­zen die Poli­zi­sten auf 25.000 Euro.

Ver­kehrs­po­li­zei Coburg

Coburg/​A 73: Schä­fer woll­te sei­ne Schäf­chen ins „Trocke­ne“ bringen.

Unsachgemäßer Tiertransport. Foto: Polizei

Unsach­ge­mä­ßer Tier­trans­port. Foto: Polizei

Am Mon­tag­mor­gen staun­ten die Fach­be­am­ten der Schwer­last­kon­troll­grup­pe der Ver­kehrs­po­li­zei Coburg nicht schlecht, als sie auf der A 73 zwi­schen Röden­tal und Ebers­dorf b. Cbg. in Rich­tung Bam­berg einen Tier­trans­port mit meh­re­ren Lämm­chen feststellten.

Hier woll­te näm­lich ein ober­frän­ki­scher Schä­fer sei­ne 30 – 40 Läm­mer auf einem Fahr­zeug­an­hän­ger ohne Beda­chung, ohne seit­li­chen Wind­schutz, spe­zi­el­len Tier­bo­xen und nicht aus­rei­chen­der Trans­port­flä­che zu einer Wei­de fah­ren. Auch die erfor­der­li­che Ein­streu hat­te sich bereits durch den Fahrt­wind verflüchtigt.

Durch die Fahrt­ge­schwin­dig­keit und den dadurch ent­ste­hen­den phy­si­ka­li­schen Kräf­ten wur­den die 2 – 3 Wochen alten Lämm­chen an die hin­te­re Bord­wand gedrückt, so dass sie teil­wei­se über­ein­an­der kauerten.

Der Trans­port wur­de durch die Beam­ten unter­bun­den und der Schä­fer muss­te die Tie­re in einen geeig­ne­ten Trans­por­ter umladen.

Das Vete­ri­när­amt des Land­rats­amts Coburg wur­de dar­über infor­miert und ent­schei­det dar­über, ob und wel­che Sank­tio­nen dem Schä­fer drohen.

Poli­zei­in­spek­ti­on Kronach

Alt­rei­fen offen­sicht­lich ille­gal entsorgt

Bei­kheim: Am Sonn­tag­nach­mit­tag erhielt die Poli­zei Kro­nach die Mit­tei­lung über eine offen­sicht­lich ille­ga­le Alt­rei­fen­ent­sor­gung im Bereich Bei­kheim. Im Gra­ben eines Feld­we­ges zwi­schen Bei­kheim und Manns­ge­reuth wur­de etwa 50 Alt­rei­fen, zum Teil mit Fel­gen, abge­la­gert. Die poli­zei­li­chen Ermitt­lun­gen dau­ern an.