Rat­haus­Re­port der Stadt Erlan­gen vom 23. April 2021

Stei­gen­de Coro­na-Zah­len in der Regi­on: Ober­bür­ger­mei­ster rufen zum gemein­sa­men Han­deln gegen das Virus auf

Die auch in der gesam­ten Regi­on stark stei­gen­den Inzi­denz­wer­te besor­gen die Ober­bür­ger­mei­ster der Städ­teach­se tief. Die Chefs der Rat­häu­ser in Erlan­gen, Fürth, Nürn­berg und Schwa­bach sor­gen sich dabei nicht nur um die in der regio­na­len Gesamt­schau hoch­be­la­ste­ten Kli­ni­ken, son­dern wol­len den Bür­ge­rin­nen und Bür­gern sowie den unter den Beschrän­kun­gen stark lei­den­den mit­tel­stän­di­schen Bran­chen durch eine gemein­sa­me und von der Stadt­ge­sell­schaft getra­ge­nen Akti­on Per­spek­ti­ven für Öff­nun­gen nach Pfing­sten auf­zei­gen. Der bis­lang prak­ti­zier­te Wech­sel kurz­zei­ti­ger Öff­nun­gen und neu­er­li­cher Teil­schlie­ßun­gen hat nach Ansicht der Kom­mu­nal­po­li­ti­ker nicht den erwünsch­ten Erfolg gebracht.

In zwei Video­kon­fe­ren­zen am Wochen­en­de und am ver­gan­ge­nen Mon­tag haben die Ober­bür­ger­mei­ster Flo­ri­an Janik (Erlan­gen), Tho­mas Jung (Fürth), Mar­cus König (Nürn­berg), und Peter Reiß (Schwa­bach) des­halb einen gemein­sa­men Appell beschlossen:

  • Nut­zen Sie die Test­mög­lich­kei­ten, pri­vat, im Unter­neh­men und in der Schule.
  • Hal­ten Sie sich an die Hygie­ne­re­geln. Hal­ten Sie vor allem Abstand und tra­gen Sie Mund-Nasen-Schutz.
  • Nut­zen Sie die Mög­lich­keit der Imp­fung, wenn Sie Ihnen offensteht.

Die Pan­de­mie­be­kämp­fung muss zur gesamt­ge­sell­schaft­li­chen Auf­ga­be wer­den. Die mei­sten Men­schen hal­ten sich erfreu­li­cher­wei­se an die gel­ten­den Regeln. Ohne die­sen brei­ten Rück­halt in der Bevöl­ke­rung wäre die Situa­ti­on kaum noch zu bewältigen.

Die Unter­neh­men haben in gro­ßem Maß­stab in Hygie­ne­maß­nah­men und Unter­neh­mens­in­fra­struk­tur inve­stiert, um ihre Beleg­schaf­ten zu schüt­zen, mobi­les Arbei­ten zu ermög­li­chen und das wirt­schaft­li­che Leben und damit den sozia­len Zusam­men­halt auf­recht­zu­er­hal­ten. Das Enga­ge­ment zeigt, was die Wirt­schaft in kur­zer Zeit mit Unter­neh­mer­geist und Prag­ma­tis­mus auf die Bei­ne stel­len kann.

In sehr vie­len Unter­neh­men wird dan­kens­wer­ter­wei­se auch schon gete­stet. Eine vor­über­ge­hen­de sub­stan­zi­el­le Aus­wei­tung der Testun­gen wäre ein wich­ti­ger Bei­trag zur Pan­de­mie­be­kämp­fung im Sinn der gesamt­ge­sell­schaft­li­chen Ver­ant­wor­tung. Des­halb appel­lie­ren die Ober­bür­ger­mei­ster der Regi­on an die Unter­neh­men, für Mit­ar­bei­te­rin­nen und Mit­ar­bei­ter Selbst­tests und wo mög­lich Schnell­tests anzubieten.

Eben­so appel­lie­ren die Ober­bür­ger­mei­ster an die Mit­ar­bei­te­rin­nen und Mit­ar­bei­ter, die ange­bo­te­nen Tests auch zu nut­zen, um Infek­tio­nen früh­zei­tig zu erken­nen und somit Ansteckun­gen zu verringern.

Alle Bür­ge­rin­nen und Bür­ger kön­nen und soll­ten die mitt­ler­wei­le stark aus­ge­bau­ten Test­mög­lich­kei­ten in kom­mu­na­len und pri­va­ten Schnell­test­zen­tren sowie den vie­len teil­neh­men­den Apo­the­ken nutzen.

Eben­so bit­ten die Kom­mu­nal­po­li­ti­ker Eltern, ihre Kin­der in den Schu­len regel­mä­ßig testen zu lassen.

Das kon­se­quen­te und ver­mehr­te Testen muss das Virus soweit und so lan­ge wie mög­lich zurück­drän­gen, bis allen Bür­ge­rin­nen und Bür­gern ein Impf­an­ge­bot gemacht wer­den konn­te. „Die Imp­fung bleibt das zen­tra­le Ele­ment der Pan­de­mie­be­kämp­fung. Bit­te nut­zen Sie die Mög­lich­keit der Imp­fung, wenn sie Ihnen offen­steht!“ so die Ober­bür­ger­mei­ster in der Region.

Neu­es Ver­fah­ren für die Rege­lung von Schulunterricht

In der 12. Baye­ri­schen Infek­ti­ons­schutz­maß­nah­men­ver­ord­nung wur­de das Ver­fah­ren bei inzi­denz­ab­hän­gi­gen Rege­lun­gen geän­dert. Danach wur­de die Rege­lung für den Unter­richt an Schu­len den all­ge­mei­nen inzi­denz­ab­hän­gi­gen Rege­lun­gen, die bei­spiels­wei­se auch für den Han­del gel­ten, ange­passt. Liegt die Sie­ben-Tage-Inzi­denz in einem Land­kreis oder einer Stadt drei Tage in Fol­ge über 100 pro 100.000 Ein­woh­ner, gel­ten ab dem über­näch­sten dar­auf­fol­gen­den Tag schär­fe­re Maß­nah­men. Die­se wer­den erst dann wie­der gelockert, wenn die Inzi­denz fünf Tage hin­ter­ein­an­der unter dem Grenz­wert liegt. Es erfolgt jeweils eine Bekannt­ma­chung durch die Stadt Erlan­gen. Die jeden Frei­tag ver­öf­fent­lich­ten Vor­ga­ben ent­fal­len daher ab sofort.

Der Inzi­denz­wert im Stadt­ge­biet liegt laut Robert-Koch-Insti­tut aktu­ell bei 102,2 pro 100.000 Ein­woh­ner (Frei­tag, 23. April). Danach fin­det bis auf Wei­te­res in der Jahr­gangs­stu­fe 4 der Grund­schul­stu­fe, der Jahr­gangs­stu­fe 11 der Gym­na­si­en und der Fach­ober­schu­len sowie in Abschluss­klas­sen Prä­senz­un­ter­richt, soweit dabei der Min­dest­ab­stand von 1,5 m durch­ge­hend und zuver­läs­sig ein­ge­hal­ten wer­den kann, oder Wech­sel­un­ter­richt, statt. In allen übri­gen Schul­ar­ten und Jahr­gangs­stu­fen fin­det Distanz­un­ter­richt statt. Kin­der­ta­ges­ein­rich­tun­gen, Kin­der­ta­ges­pfle­ge­stel­len, Feri­en­be­treu­ung und orga­ni­sier­te Spiel­grup­pen für Kin­der sind geschlos­sen. Rege­lun­gen zur Not­be­treu­ung wer­den vom Staats­mi­ni­ste­ri­um für Fami­lie, Arbeit und Sozia­les im Beneh­men mit dem Staats­mi­ni­ste­ri­um für Gesund­heit und Pfle­ge durch Bekannt­ma­chung erlassen.

Haus­halt genehmigt

Die Regie­rung von Mit­tel­fran­ken hat als zustän­di­ge Rechts­auf­sichts­be­hör­de den Haus­halt der Stadt Erlan­gen für das Jahr 2021 geneh­migt. In der aktu­el­len Aus­ga­be des Amts­blat­tes „Die amt­li­chen Sei­ten“ (22. April 2021, Inter­net www​.erlan​gen​.de/​das) ist die Haus­halts­sat­zung abgedruckt.

OB und Wirt­schafts­re­fe­rent im Aus­tausch mit Indu­strie, Gastro­no­mie und Handel

Es gehört zu den guten Gepflo­gen­hei­ten von Ober­bür­ger­mei­ster Flo­ri­an Janik und Wirt­schafts­re­fe­rent Kon­rad Beu­gel, Erlan­ger Unter­neh­men, Gastro­no­mie­be­trie­ben und Händ­lern von Zeit zu Zeit Infor­ma­ti­ons­be­su­che abzu­stat­ten. „Aus erster Hand zu erfah­ren, wo der Schuh drückt, wie die aktu­el­le wirt­schaft­li­che Situa­ti­on beur­teilt wird und ob es Anknüp­fungs­punk­te für Dienst­lei­stun­gen oder Unter­stüt­zun­gen der Stadt­ver­wal­tung gibt, ist sehr wich­tig – gera­de auch wäh­rend der Pan­de­mie“, unter­streicht Ober­bür­ger­mei­ster Flo­ri­an Janik das gemein­sa­me Bemü­hen. Mit dem Beginn des zwei­ten Lock­downs bis zum Ende des ersten Quar­tals 2021 haben Janik und Beu­gel knapp 30 digi­ta­le „Besu­che“ abge­stat­tet. Die Ziel­grup­pe war breit gefä­chert und reich­te von klei­nen, inha­ber­ge­führ­ten Betrie­ben bis zu Betrie­ben mit mehr als 500 Mit­ar­bei­tern. „Die Pan­de­mie stellt die gesam­te Gesell­schaft vor gro­ße Her­aus­for­de­run­gen, die wir gemein­sam schul­tern müs­sen. Da ist es auch wich­tig zu erfah­ren, dass die Unter­stüt­zungs­maß­nah­men der Stadt und des City-Manage­ments von den Han­dels- und Gastro­no­mie­be­trie­ben gut ange­nom­men wer­den“, so Wirt­schafts­re­fe­rent Kon­rad Beugel.

Kli­ma­bud­get för­dert Kli­ma­schutz im Stadtteil

Gemein­sam den Kli­ma­auf­bruch wagen – mit die­sem Mot­to star­tet am 1. Juli das neu ent­wickel­te Kli­ma­bud­get, das im Haupt‑, Finanz- und Per­so­nal­aus­schuss des Stadt­rats am 21. April vor­ge­stellt wur­de. Das For­mat ist spe­zi­ell für Stadt- und Orts­tei­le ent­wickelt wor­den und soll Bür­ge­rin­nen und Bür­ger ermu­ti­gen und finan­zi­ell unter­stüt­zen, eigen­stän­dig Pro­jek­te und Akti­vi­tä­ten für den Kli­ma­schutz auf loka­ler Ebe­ne anzu­sto­ßen. Ober­bür­ger­mei­ster Flo­ri­an Janik war die enge Ein­bin­dung der Stadt­teil- und Orts­teil­bei­rä­te wich­tig: „Unse­re Bei­rä­te sind gemein­sam mit den Bür­gern aktiv, um die Lebens­qua­li­tät vor Ort zu erhö­hen. Hier kann auf bewähr­te Struk­tu­ren auf­ge­baut werden.“

Antrags­be­rech­tigt sind alle Ver­ei­ne, Initia­ti­ven und Bür­ger ab 14 Jah­ren. Nach einer kur­zen Prü­fung zur grund­sätz­li­chen Mach­bar­keit und zur Erfül­lung der Antrags­kri­te­ri­en in der Stadt­ver­wal­tung ent­schei­det der zustän­di­ge Orts- bzw. Stadt­teil­bei­rat, wel­che Pro­jek­te eine För­de­rung erhal­ten. Für die städ­ti­sche Refe­ren­tin für Umwelt- und Kli­ma­schutz, Sabi­ne Bock, ist das Kli­ma­schutz­bud­get ein wich­ti­ger Bau­stein, dem Ziel eines kli­ma­neu­tra­len Erlan­gens näher zu kom­men. „Nur gemein­sam kön­nen wir Kli­ma­schutz in Erlan­gen umset­zen. Des­halb ist es wich­tig, dass wir aktiv auf die Bür­ge­rin­nen und Bür­ger zuge­hen, nach ihren Ideen fra­gen und die Umset­zung der Ideen unterstützen.“

Den Stadt- und Orts­tei­len ste­hen jeweils 5.000 Euro pro Jahr für die­se Pro­jek­te zur Ver­fü­gung. Es wer­den gemein­wohl­ori­en­tier­te Pro­jek­te und Akti­vi­tä­ten geför­dert, die für Kli­ma­schutz begei­stern und/​oder eine posi­ti­ve Aus­wir­kung auf das Kli­ma haben. Die­se Pro­jek­te kön­nen u.a. zu einem kli­ma­freund­li­chen Wan­del im Bereich Mobi­li­tät, Erneu­er­ba­re Ener­gien, Kon­sum und (Kreislauf-)Wirtschaft, Grün­struk­tu­ren oder sozia­les Mit­ein­an­der beitragen.

Künf­tig sol­len im Inter­net unter www​.erlan​gen​.de/​k​l​i​m​a​b​u​d​get Infor­ma­tio­nen zur Antrags­stel­lung und zu Bei­spiel­pro­jek­ten gege­ben werden.

„Grün ist lebens­wert“: Pflanz­ak­ti­on aus „Baumradar“-Vorschlägen star­tet am Lorlebergplatz

Mit dem „Baum­ra­dar“ auf der städ­ti­schen Inter­net­sei­te haben Bür­ge­rin­nen und Bür­ger die Mög­lich­keit, poten­ti­el­le Baum­stand­or­te zu mel­den. Bis­her sind 470 Vor­schlä­ge ein­ge­gan­gen. Sie wer­den von der Abtei­lung Stadt­grün auf ihre Umsetz­bar­keit geprüft. Eröff­net wird die Umset­zung der vie­len Bür­ger­wün­sche am Sams­tag, 24. April, im Bei­sein von Bür­ger­mei­ster Jörg Volleth am Lor­le­berg­platz mit der Pflan­zung von sechs Bäu­men im Ron­dell. Dabei han­delt es sich um Arten, die sich den Her­aus­for­de­run­gen des Stadt­kli­mas anpassen.

Auch zukünf­tig sind zur Herbst- oder Früh­jahrs­zeit wei­te­re Baum­pflan­zun­gen geplant. Ein beson­de­res Augen­merk liegt im Herbst auf öffent­li­chen Grün­flä­chen, Frei­zeit­an­la­gen und Spiel­plät­zen. Für 2022 sind für neue Baum­stand­or­te vor­wie­gend Ent­sie­ge­lun­gen im Ver­kehrs­raum vorgesehen.

Zweck­ver­band Abfall­wirt­schaft tagt

Der Zweck­ver­band Abfall­wirt­schaft in der Stadt Erlan­gen und im Land­kreis Erlan­gen-Höchstadt kommt am Mon­tag, 26. April, im Land­rats­amt (Nägels­bach­stra­ße 1) zu sei­ner ersten öffent­li­chen Sit­zung in die­sem Jahr zusam­men. Auf der Tages­ord­nung ste­hen dabei unter ande­rem die Abfall­bi­lanz 2020, Haus­halts­sat­zung und ‑plan 2021 sowie der Stel­len­plan für die­ses Jahr. In sei­ner Funk­ti­on als Vor­sit­zen­der lei­tet Ober­bür­ger­mei­ster Flo­ri­an Janik die Sitzung.

Pilot­pro­jekt „Ess­ba­re Stadt“ star­tet in der Süd­li­chen Stadtmauerstraße

Nach dem Vor­bild der „Ess­ba­ren Stadt Ander­nach am Rhein“ gibt es jetzt auch in Erlan­gen ein erstes Selbst­ern­te-Beet in der Innen­stadt. Bei einem Pres­se­ter­min am Diens­tag, 27. April, wird Bür­ger­mei­ster Jörg Volleth das 40 Qua­drat­me­ter gro­ße Eta­gen­beet an der Ecke Güter­hal­len-/Süd­li­chen Stadt­mau­er­stra­ße offi­zi­ell eröff­nen. Dort wird es in weni­gen Wochen rund 30 Sor­ten ess­ba­rer Pflan­zen geben – von Radies­chen über Salat bis hin zu Kräu­tern. Im Som­mer rei­fen zehn ver­schie­de­ne Sor­ten an Bee­ren­obst, im Herbst Äpfel und Bir­nen. Hier ist aus­drück­lich „Pflücken erlaubt“ statt „Betre­ten verboten“.

Gemein­sam mit der Gesund­heits- und Ernäh­rungs­be­ra­te­rin Karin Dep­ner (Pro­jekt­lei­te­rin) der Intec gGmbH (Lebens­hil­fe) konn­te die Abtei­lung Stadt­grün inner­halb von vier Wochen das zukunfts­wei­sen­de Pro­jekt fertigstellen.

Wie die Orga­ni­sa­to­ren erläu­tern, wird eine posi­ti­ve Wir­kung in Zei­ten des Kli­ma­wan­dels erreicht, indem der Natur­kreis­lauf nach­ge­ahmt wird: eine Boden­be­deckung mit Pflan­zen und Mulchma­te­ri­al wirkt humus­auf­bau­end, die­ser sorgt für ein rei­ches Boden­le­be­we­sen und för­dert damit die Pflan­zen­ge­sund­heit. Gleich­zei­tig wird die Was­ser­spei­cher­ka­pa­zi­tät erhöht und damit der Was­ser­be­darf mas­siv ver­rin­gert. Über die Blatt­mas­se wird Koh­len­di­oxid wie­der dem Boden zugeführt.

Sport­aus­schuss tagt in der Lades-Halle

Der Sport­aus­schuss des Stadt­rats kommt am Diens­tag, 27. April, um 17:00 Uhr zu sei­ner näch­sten öffent­li­chen Sit­zung in der Hein­rich-Lades-Hal­le zusam­men. Auf der Tages­ord­nung ste­hen die Ent­wick­lung der Mit­glie­der­zah­len in den Sport­ver­ei­nen, ein Son­der­pro­gramm zur Bezu­schus­sung von Bau- und Sanie­rungs­maß­nah­men von Sport­ver­ei­nen, die Erwei­te­rung der Frei­zeit­an­la­ge Bay­ern­stra­ße (Fit­ness­par­cours) und ande­res mehr.

Senio­ren mel­den sich digi­tal zu Wort

Der Senio­ren­bei­rat der Stadt lädt am Mitt­woch, 28. April, von 14:00 bis 16:00 Uhr erst­mals zur digi­ta­len Ver­si­on der belieb­ten „Senio­ren mel­den sich zu Wort“-Veranstaltung ein. Per Live-Stream besteht die Mög­lich­keit, den Nach­mit­tag zu ver­fol­gen. Ober­bür­ger­mei­ster Flo­ri­an Janik sowie Ver­tre­te­rin­nen und Ver­tre­ter der Stadt, der Erlan­ger Stadt­wer­ke und der Poli­zei ste­hen für Fra­gen zur Ver­fü­gung und infor­mie­ren über aktu­el­le The­men für die Genera­ti­on 60+.

Es besteht die Mög­lich­keit, über die Chat­funk­ti­on im städ­ti­schen You­tube-Kanal und tele­fo­nisch (09131 86–2122) Fra­gen wäh­rend der Ver­an­stal­tung zu stel­len. Die Ver­an­stal­tung wird in die Gebär­den­spra­che gedolmetscht.

Die Orga­ni­sa­to­ren bit­ten bei der Pre­miè­re die­ser vir­tu­el­len Ver­an­stal­tung um Ver­ständ­nis, falls etwas nicht gleich funk­tio­niert. Ein „Zuschal­ten“ zu der Ver­an­stal­tung ist unter dem Link www​.erlan​gen​.de/​s​e​n​i​o​r​e​n​b​e​i​rat möglich.

Hei­li­gen­loh­stra­ße bleibt für Durch­gangs­ver­kehr zu

Die bau­li­chen Maß­nah­men zur Redu­zie­rung des Durch­gang­ver­kehrs in der Hei­li­gen­loh­stra­ße haben gegrif­fen und blei­ben für min­de­stens ein wei­te­res Jahr bestehen. Auf Beschluss des Umwelt‑, Ver­kehrs- und Pla­nungs­aus­schus­ses (UVPA) vom Dezem­ber 2019 wur­de das Rechts­ab­bie­gen von der Staats­stra­ße 2240 aus west­li­cher Rich­tung kom­mend in die Hei­li­gen­loh­stra­ße unter­bun­den mit dem Ziel, die rei­ne Wohn­sied­lung von einer unver­hält­nis­mä­ßig hohen Ver­kehrs­be­la­stung zu ent­la­sten. Aktu­el­le Erhe­bun­gen vom Novem­ber 2020 haben nun bestä­tigt, dass die Ver­kehrs­be­la­stung effek­tiv redu­ziert wer­den konn­te, ohne die umlie­gen­den Stra­ßen zu stark zu bela­sten. In der jüng­sten Sit­zung des UVPA wur­de daher die Auf­recht­erhal­tung der Maß­nah­me beschlos­sen. Da auf­grund der Pan­de­mie die Ver­kehrs­zah­len nur bedingt reprä­sen­ta­tiv sind, wird die Ver­wal­tung die Ver­kehrs­si­tua­ti­on wei­ter­hin beob­ach­ten und Mit­te näch­sten Jah­res eine erneu­te Erhe­bung durch­füh­ren. Mehr Infor­ma­tio­nen zum Stra­ßen­ver­kehr gibt es online unter: www​.erlan​gen​.de/​v​e​r​k​e​h​r​s​k​o​n​z​e​pte.

An der Laus­ei­che län­ger gesperrt

Die Stra­ße An der Laus­ei­che (Bruck) ist noch bis Mitt­woch, 2. Juni, gesperrt. Zwi­schen den Haus­num­mern 16 bis 50 muss ein Rohr­bruch besei­tigt wer­den. Dar­über infor­mier­te das städ­ti­sche Refe­rat für Pla­nen und Bauen.