SpVgg Bay­reuth hat neu­en Geschäftsführer

Zum 1. Mai wird Tomas Kanovsky neu­er Geschäfts­füh­rer der SpVgg Bay­reuth. Der 50-Jäh­ri­ge ver­ant­wor­tet zukünf­tig den wirt­schaft­li­chen Geschäfts­be­trieb bei den Gelb-Schwar­zen neben Mar­cel Rozgonyi, der seit 2019 das Amt des Geschäfts­füh­rers Sport bekleidet.

Somit sind nun auch im Wirt­schafts­be­reich die per­so­nel­len Wei­chen für die wei­te­re Pro­fes­sio­na­li­sie­rung und Ent­wick­lung der SpVgg Bay­reuth gestellt. Tomas Kanovsky hat einen Ver­trag mit Gül­tig­keit bis zum 30.06.2023, der sich bei einem Auf­stieg in die 3. Liga, der das erklä­re Ziel des Klubs ist, auto­ma­tisch um ein wei­te­res Jahr verlängert.

Wolf­gang Gru­ber, noch ehren­amt­li­cher Geschäfts­füh­rer: „Wir haben uns bei der Suche auf die Aus­prä­gung in den Berei­chen Mar­ke­ting und Ver­trieb fest­ge­legt und mit Tomas Kanovsky unse­ren Wunsch­kan­di­da­ten für die Alt­stadt gewin­nen kön­nen. Er bringt nicht nur die not­wen­di­ge Erfah­rung und Exper­ti­se für die vor uns lie­gen­den Her­aus­for­de­run­gen mit. Er hat als Gene­ra­list auch bewie­sen, mit ver­schie­den­sten Kenn­zah­len umge­hen zu kön­nen. Zudem kennt er nicht nur die Stadt und die Regi­on, son­dern auch die Erfor­der­nis­se einer Sport­or­ga­ni­sa­ti­on. Tomas Kanovsky genießt unser vol­les Ver­trau­en, den ein­ge­schla­ge­nen Weg auf wirt­schaft­li­cher Ebe­ne posi­tiv fort­set­zen zu kön­nen, um Mar­cel Rozgonyi und Timo Rost die Basis für eine sport­li­che Wei­ter­ent­wick­lung zu schaf­fen. Wir sind froh, dass wir, trotz und gera­de in die­ser schwie­ri­gen Zeit, eine sol­che zen­tra­le Per­so­nal­fra­ge beant­wor­ten konn­ten. Wir freu­en uns auf die zukünf­ti­ge Zusam­men­ar­beit mit Tomas Kanovsky. Ich selbst wer­de mich aus der Geschäfts­füh­rung zurück­zie­hen und mich für ande­re Posi­tio­nen in den Gre­mi­en der GmbH und des Ver­eins anbieten.“

Tomas Kanovsky: „Zunächst ein­mal möch­te ich mich bei Wolf­gang Gru­ber sowie allen an die­sem Pro­zess Betei­lig­ten für das mir ent­ge­gen­ge­brach­te Ver­trau­en bedan­ken. Nach mei­ner Zeit in Öster­reich war es mein erklär­tes Ziel, wei­ter­hin im Sport­bus­i­ness tätig zu sein. Der Club hat sich in den ver­gan­ge­nen Jah­ren unter der klu­gen Füh­rung der Geschäfts­füh­rung, aber auch ins­be­son­de­re im sport­li­chen Bereich durch Timo Rost schnell in die rich­ti­ge Rich­tung ent­wickelt. Die Ambi­tio­nen wur­den klar defi­niert und durch Lei­stung sowie wich­ti­ge struk­tu­rel­le Ver­än­de­run­gen unter­mau­ert. Die­se Arbeit möch­te ich vor Ort mit mei­nem Know-How und mei­ner Erfah­rung unter­stüt­zen. Zusam­men wol­len wir die Spiel­ver­ei­ni­gung in die 3. Liga füh­ren und sie dort zu einem eta­blier­ten Dritt­li­gi­sten ent­wickeln und somit ein Leucht­turm in Bay­reuth und der Regi­on sein. Für mich ist es abso­lut wich­tig, die soli­de wirt­schaft­li­che und finan­zi­el­le Basis, für die hier bereits erste Schrit­te ein­ge­lei­tet wur­den, wei­ter­hin aus­zu­bau­en und zu eta­blie­ren. Denn nur ein finan­zi­ell gesun­der Club genießt auch das unein­ge­schränk­te Ver­trau­en der Fans, Spon­so­ren, Poli­tik und wei­te­ren Sta­ke­hol­dern. An die­ser Stel­le möch­te ich mich jetzt schon bei der Stadt Bay­reuth für die groß­ar­ti­ge Bereit­schaft und Ent­schei­dung bedan­ken, das Hans-Wal­ter-Wild-Sta­di­on in den wich­ti­gen Berei­chen zu sanie­ren und somit Vor­aus­set­zun­gen für den Pro­fi­fuß­ball zu schaf­fen. Dann wer­den wir hof­fent­lich bald sol­che Clubs wie 1860 Mün­chen, 1. FC Kai­sers­lau­tern, Wald­hof Mann­heim oder MSV Duis­burg im Sta­di­on begrü­ßen kön­nen. Fuß­ball hat in Bay­reuth eine lang­jäh­ri­ge Tra­di­ti­on, die Spiel­ver­ei­ni­gung ist ein Klub mit gro­ßer Histo­rie sowie groß­ar­ti­gen Fans und Part­nern. Ich freue mich sehr auf die­se neue Her­aus­for­de­rung, die ich mit Höchst­maß an Ener­gie, Lei­den­schaft und Visi­on ange­hen werde.“